Vierter Naruto-Film - Gekijōban Naruto Shippūden

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Der vierte Naruto-Film, Gekijōban Naruto Shippūden (劇場版 NARUTO -ナルト- 疾風伝, "Naruto Shippūden-Kinoversion"), welcher gleichzeitig der erste Film der Naruto: Shippūden-Serie ist, wurde am vierten August 2007 in den Kinos Japans ausgestrahlt und ist dort seit dem 23. April 2008 auf DVD erhältlich. Nachfolgend eine Beschreibung der Geschichte des Films.

Narutos Tod

Der Boden der Höhle

Der Film beginnt in einer großen Höhle, deren Boden von Lava überzogen ist. Der Lavasee wird allerdings von Steinwegen durchzogen, sodass man durch die Höhle laufen kann. In dieser Höhle kämpft Naruto gegen einen riesigen, mehrköpfigen und lilafarbenen Drachen.

Naruto springt auf den Drachen zu

Der Kampf scheint schon etwas länger anzudauern. Naruto benutzt Bunshin Taiatari, um den Drachen mit den Doppelgängern anzugreifen. Dieser wehrt sich aber und zerstört mehrere Doppelgänger. Anschließend verwandelt er einen seiner Köpfe in eine Art Sichel und schlägt mehrere Doppelgänger auf den Boden, wo sie verpuffen. Einer der Narutos war allerdings der echte Naruto. Dieser sagt, dass er nicht sterben wird und läuft anschließend auf den Drachen zu. Der Drache versucht Naruto mit seinen Köpfen zu fassen, doch Naruto weicht ihnen aus und zerschneidet mit einem Kunai mehrere Hälse. Plötzlich kommt von unten ein Kopf auf Naruto zugeschossen, dieser kann dem Angriff allerdings ausweichen und sich mit dem Kunai am Kopf des Drachens festhalten. Er schaut nach unten und sieht aus einem der kleinen Lavaseen ein lilanes Licht. In dem Moment wird er von der Sichel durchbohrt, die der Drache geformt hat.

Naruto wird aufgespießt

Naruto guckt nach oben und es tropft Blut auf sein Gesicht. Er bäumt sich noch ein letztes Mal auf und hängt dann schlaff auf der Sichel. Die Drachenköpfe stoßen laute Triumphschreie aus und ein Mädchen schreit Narutos Namen.

Einige Zeit ist seit dem Kampf und Narutos Tod vergangen. In Konoha findet die Beerdigung statt, zu der scheinbar nur wenige Ninja gekommen sind, unter ihnen Sakura, Neji und Rock Lee. Sie stehen am Grab und schauen zu, wie der Sarg hinunter gelassen und das Loch anschließend zugeschaufelt wird.

Narutos Grab

Anschließend sieht man, wie Tsunade aus den Fenstern des Hokage-Hauses schaut. In der Ferne ist eine riesige Rauchwolke zu sehen. Dann wird der Titel eingeblendet.

Die vier Elementeninja

Die 5 Ninja
Der Eingang des Schreins aus der Vogelperspektive

Nach dem Einblenden des Titels finden sich die Zuschauer im Gebirge wieder. Dort stehen fünf Ninja. Kusuna springt hinter die anderen und wendet Kyōka Shohō: Chakura Chūnyū an, um den Ninja vor ihm jeweils eines der Hauptelemente zu verleihen. Anschließend laufen die vier Ninjas Shizuku, Kusuna, Gitai und Setsuna die Felswand runter und greifen die Wachmänner an, die den Eingang zum Tempel bewachen, in dem Mōryō verbannt ist. Gitai und Setsuna kämpfen gegen die Wachen, die anderen beiden Ninja warten. Gitai setzt Katon Ninpō: Hibashiri ein, um die Wachen mit Feuer zu umkreisen. Setsuna kombiniert anschließend Gitais Attacke mit seinem Fūton Ninpō: Kamikaze, um einen riesigen Feuertornado zu erzeugen, der die Wachen in die Lüfte hebt und verbrennt. Gitai lässt den Tornado dann mit einer Handbewegung explodieren. Nach dem Kampf stehen alle fünf Ninja vorm Eingang des Tempels. Gitai und Setsuna schieben die schweren Türen auf, sodass der Anführer der Truppe, Yomi, eintreten kann. Die vier Untergebenen warten am Eingang.

Die Erweckung Mōryōs

Die Halle mit dem Bereich in der Mitte
Yomi vor dem Schrein

Yomi geht solange geradeaus bis er in einer riesigen Halle ankommt. In der Mitte dieser Halle steht ein Schrein. Über diesem Schrein schwebt ein Siegel, welches eine Barrikade rings um den Schrein erzeugt. Yomi geht einen Weg entlang auf den Schrein zu und als er dann vor ihm steht, hebt er seine rechte Hand, zeigt mit ausgestreckten Fingern auf den Schrein und sagt Min Shin Gan Reppyō Shouzen Mika Dan Raku Shou, um einen lilanen Strahl zu entsenden, der die Siegel auf der Tür zerstört und selbige öffnet. Yomi wird von der Energie, die dem Inneren des Schreines entweicht, fast umgestoßen.

Das Schreininnere

Plötzlich beginnt eine Stimme zu sprechen. Sie scheint mitten aus dem Schreininneren zu kommen, doch dort ist nur Dunkelheit. Die Stimme, welche Mōryōs Stimme ist, fragt Yomi, warum er ihn beschworen hat und Yomi sagt, dass es Zeit wäre das Tausendjährige Königreich neu aufzubauen. Mōryō verlangt daraufhin einen Körper und Yomi bietet seinen Körper an. Er wendet das dunkle Medizinjutsu an und schneidet sich mit einem Skalpel den Bauch auf. Anschließend benutzt er zwei Gabeln, um die Bauchdecke offen zu halten. In seinem Bauch ist seltsamerweise nichts außer Dunkelheit. Plötzlich kommt aus dem Schrein ein dunkler Strahl und fährt in Yomis Körper, der durch den Aufprall in die Luft gehoben wird. Er landet allerdings sicher auf den Füßen und nachdem der Strahl komplett in seinem Körper verschwunden ist, näht Yomi sich die Bauchdecke wieder zu, um danach laut zu lachen und plötzlich die rechte Hand in die Luft zu stecken. Aus der Hand schießen lilane Strahlen, worauf mehrere Wellen folgen. Das bewirkt, dass die rings um den Schrein stehenden Steinsoldaten erweckt werden. Yomi sagt, dass sie zum Schrein wandern sollen, in dem Mōryōs Körper versiegelt ist aber Mōryō gibt Yomi den Befehl, erst eine Priesterin zu töten, da diese Priesterin die Einzige sei die Mōryō wieder versiegeln könne.

Angriff auf ein Dorf

Die Steinsoldaten
Der Dorfeingang

Einige Zeit später am Eingang eines Dorfes. Alles ist ruhig, einer der Wachmänner auf den Türmen überprüft die Wälder vor den Toren des Dorfes. Plötzlich explodiert es in den Wäldern und Rauch steigt auf. Es gibt immer wieder Explosionen und sie finden immer näher an der Baumgrenze statt. Der hinzugekommene Kollege des Wachmannes alarmiert die Wächter auf dem Boden. Währenddessen haben die Explosionen die Baumgrenze erreicht und eine Armee von Steinsoldaten marschiert auf das Tor zu. Dort postieren sich Bogenschützen und schießen auf die Steinsoldaten, doch es bewirkt nichts, die Pfeile prallen ab. Als die Steinsoldaten das Tor erreichen, durchbrechen sie es einfach und überrennen das Dorf. Obwohl die Steinsoldaten nur so groß wie Menschen sind haben die Wachen keine Chance. Nachdem die Steinsoldaten verschwunden sind befestigt ein sterbender Soldat eine Nachricht an einer Taube und schickt diese nach Konohagakure.

Alarm in Konoha

Das Mädchen auf dem Wassertank

Dort herrscht Aufruhr. Viele Ninja und normale Dorfbewohner, unter ihnen bekannte Gesichter wie Kiba Inuzuka, Kurenai Yūhi oder Shikamaru Nara, laufen durch die Straßen Konohas. Mitten in dem ganzen Trubel steht ein kleines Mädchen. Plötzlich wird es von einem Bein angerempelt und fällt fast hin, doch Naruto schnappt es im Vorbeilaufen und setzt es auf einem Wassertank ab. Das Mädchen fängt an zu weinen und die besorgte Mutter klettert an einer Leiter am Tank hoch, um das Kind zu retten. Naruto springt derweil weiter über die Dächer Konohas und als er anhält, um wieder einmal anzugeben dass die Stadt einen Helden wie ihn braucht, sieht ihn Sakura, die sich sogleich bei ihm beschwert was er denn da tue und dass nach Team 7 gerufen wurde. Dann läuft sie weiter.

Naruto und Sakura nach der Erwähnung Sasukes

Kurze Zeit später im Gebäude des Hokage. Naruto regt sich darüber auf, dass anstatt Kakashi Neji und Rock Lee anwesend sind. Tsunade erklärt, dass Lee als Ersatz für Sasuke fungiert und sogleich verfallen Sakura und Naruto in Depressionen. Nachdem die ebenfalls anwesende Shizune Tsunade rät, Sasuke nicht in Narutos oder Sakuras Gegenwart zu erwähnen und diese sich wundert, dass sie immer noch nicht darüber hinweg sind, rafft sich Naruto auf und beschwert sich abermals, diesmal über Neji. Dieser ist als Ersatz für Kakashi der Teamleiter, da Kakashi zusammen mit Might Guy an der Verteidigung Konohas und dem Abfangen der Gegner beschäftigt ist. Naruto, der die Tatsache, dass Neji Jōnin und er selbst noch Genin ist, aktzeptieren muss, freut sich schon darauf, zu kämpfen, doch Tsunade muss ihn enttäuschen, da das Team keine Kämpfe bestreiten wird. Naruto regt sich natürlich auf und Sakura, die bis jetzt depressiv den Kopf hängen lies, schreit Naruto an, dass er Tsunade ausreden lassen soll. Diese erklärt dem Team nun die Situation. Die Gegner marschieren durch verschiedene Länder und die sogenannte Geisterarmee ist eine Art Puppenjutsu, sie besitzen keine Seelen sondern sind Puppen, die von jemandem kontrolliert werden. Naruto sagt, dass man dann nur den Puppenspieler aufsuchen und besiegen müsste, doch Tsunade erklärt, dass dieser kein Mensch, sondern Mōryō, ein Dämon aus einer anderen Welt, ist. Dann erzählt Tsunade dem Team die Geschichte Mōryōs. Vor langer Zeit benutzte eine Gruppe von Ninja die Kräfte Moryos, um eine unsterbliche Armee zu erschaffen, mit der sie versuchten die Weltherrschaft an sich zu reißen. Mōryō befehligte die Armee und eroberte viele Länder mit ihr. Er war nurnoch einen Schritt davon entfernt, den kompletten Kontinent zu zerstören. Ein Priester erfand allerdings ein starkes Ninjutsu, mit dem Moryos Seele in einem Palast im Untergrund des Dämonenreiches und sein Körper in einem Schrein im Sumpfreich versiegelt werden konnte. Jetzt, nachdem Moryo wieder erweckt wurde, benutzt er die Armee, um durchs Dämonenreich ins Sumpfreich zu gelangen. Wenn er es schaffen sollte, an seinen Körper zu gelangen, könnte ihn niemand mehr stoppen, was das Ende der Welt bedeuten würde. Daher besteht die Mission des Teams darin, die Priesterin des Dämonenreiches zum Schrein im Sumpfreich zu eskortieren, da der einzige Weg, die Welt zu retten der ist, Mōryōs Seele nochmals zu versiegeln.

Das Sumpfreich (links) und das Dämonenreich (rechts)

Einige Zeit später am Haupttor Konohas. Neji erklärt Sakura und Lee, was sie zu tun haben. Als er grade losgehen will, fragt Naruto ihn, was er machen soll. Neji sagt, Narutos Job sei derselbe wie Lees, alle Gegner die auftauchen, unschädlich machen. Naruto ist voll motiviert, doch Neji stellt fest dass Naruto zwar gewachsen ist, sich aber sonst kein Stück in den Jahren der Abwesenheit verändert hat. Er sei durch das Training mit Jiraiya zwar stärker geworden, doch was die Erfahrung mit Missionen und Teamwork anbelangt, ist Naruto immer noch ein Genin. Dieser regt sich natürlich auf, sagt aber nichts weiter. Neji gibt seinem Team anschließend noch ein paar Anweisungen, dann sieht man Tsunade und Shizune im Hokagehaus, wo Shizune Tsunade grade fragt, ob sie sich sicher sei dass alles okay mit dem Team 7 ist. Diese meint, dass Neji mit seinem Byakugan außergewöhnlich gut im Beschaffen von Informationen ist. Außerdem ist er Jōnin, hat einen guten Gerechtigkeitssinn und ist in der Lage, andere zu beschützen. Kurz, er ist der perfekte Bodyguard. Shizune sagt daraufhin, dass sie sich um Neji, Lee und Sakura auch keine Sorgen macht. Naruto ist es, der ihr Sorgen bereitet, da er keine Techniken kann, die dazu da sind andere zu beschützen. Das Training mit Jiraiya war auch nur dazu da, Narutos Fähigkeiten des Selbstschutzes zu testen. Tsunade erwidert, dass man manche Dinge nicht durch Training lernen kann und dass man selten so einen entschlossenen Jungen wie Naruto sieht. Aber auf was für Gefahren sie auch immer treffen werden, sie müssen diese Mission bestehen.

Yomi hats sich bequem gemacht
Die Würmer

Nun sieht man ein Dorf, welches von der Steinsoldaten-Armee Moryos komplett zerstört wurde. Die Soldaten stehen in Reih und Glied vor Yomi, der es sich auf einer Art Sänfte bequem gemacht hat. Er ruft seine vier Untergebenen, die sogleich erscheinen und vor ihm niederknien. Yomi erteilt ihnen den Befehl, sofort ins Reich der Dämonen aufzubrechen und die Priesterin zu töten, welche Mōryō wieder einsperren kann. Anschließend gibt er ihnen ein "Geschenk". Es sind vier wurmartige Tiere, die sogleich durch die Haut in den Anführer der vier Ninja schlüpfen.

wird fortgesetzt




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