Sora (Jinchūriki)

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Sora

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Sora betrachtet erschrocken seine rechte Hand

Sora ist ein Mönch aus dem Feuertempel. Er ist eine Art Jinchūriki, in dem jedoch kein ganzes Bijū versiegelt ist, sondern nur ein Teil des Chakras des Kyūbi. Sein Vater Kazuma hat dieses Chakra nach dem Angriff des Kyūbi auf Konoha, das dieser zum Teil in die ihn umgebende Luft abgab, gesammelt und in Sora versiegelt. Wenn Sora wütend wird, dringt, ähnlich wie auch bei Naruto, das Chakra des Kyūbi durch und seine rechte Hand verwandelt sich in dessen Klaue. Da Sora direkt nach der Versiegelung das Chakra des Kyūbi nicht kontrollieren konnte, verwandelte er sich für kurze Zeit in eine dem Kyūbi ähnliche Form, zerstörte den ganzen Feuertempel und tötete dutzende Mönche. Seither wird er von allen Mönchen gemieden und durchlebte eine ähnliche Kindheit wie Naruto.

Handlung

Sora trifft beim Grab von Kitane auf Team Kakashi, als diese gerade auf der Suchen nach Grabräubern sind, die die Leichen von vier der zwölf Elitewächter stehlen. Bei dem Versuch, die gestohlenen Körper zurückzuholen, trifft Sora zum ersten Mal auf Furido, der versucht, die Macht des Kyūbi in ihm zu wecken. Nachdem die Räuber alle vier Körper endgültig stehlen konnten, ersetzt Sora den verletzten Sai in Team Kakashi und reist mit den anderen zurück nach Konoha.

In Konoha trifft Sora ein zweites Mal auf Furido, der ihn in den Plan einweiht, den Hokage zu töten und somit nur noch einen "König" im Reich des Feuers zu haben. Außerdem erzählt er ihm, dass Asuma seinen Vater umgebracht hat. Sora entscheidet sich aus Wut dazu, Furido und den anderen bei ihrem Plan zu helfen und versucht Tsunade umzubringen. Er wird zwar von Naruto an der Vollendung seines Plans gehindert, schafft es jedoch, zu entkommen.

Naruto versucht im Fuchsgewand Sora aufzuhalten

Als kurz danach Fuen, Fudō, Fūka und Furido mit Hilfe der vier wiederbelebten Elitewächter Konoha angreifen, erzählt Furido Sora, dass er nicht nur den König, also Tsunade, sondern auch alle seine Anhänger töten will. Sora ist von dem Plan so entsetzt, dass er versucht, Furido aufzuhalten.

Naruto, Asuma, Sakura und Yamato finden die beiden Kämpfenden, nachdem sie die Zerstörung Konohas abwenden konnten. Furīdo hat in der Zwischenzeit schon das Siegel, das das Chakra des Kyūbi unter Kontrolle hält, entfernt. Sora steht nun kurz vor seiner Verwandlung in den Kyūbi. Naruto und die anderen versuchen, ihn zu beruhigen, während Asuma gegen Furido kämpft. Yamato schafft es nicht, das Chakra des Kyūbi zu unterdrücken, da Sora, im Gegensatz zu Naruto, nicht die Kette des ersten Hokage trägt. Auch die anderen sind im Kampf gegen ihn machtlos. Naruto versucht, Sora zu beruhigen und appelliert an dessen Willen, was allerdings keine Wirkung zeigt.

Stattdessen verwandelt sich Naruto, durch die Anwesenheit Soras, selbst in den Kyūbi. Allerdings schafft er es, die Bildung des vierten Schwanzes mit eigener Willenskraft zu verhindern und unterdrückt das Chakra des Kyūbi komplett. Dies scheint Sora zur Vernunft zu bringen, so dass er Dinge von außerhalb wieder wahrnimmt.

Sora hat schwere Verbrennungen durch das Chakra des Kyūbi
Sora wird verabschiedet

Nachdem Naruto das Fuchsgewand vollständig abgelegt hat, versucht er mit letzter Kraft Sora zu Vernunft zu bringen, so dass auch dieser sich gegen den Kyūbi in ihm wehrt. Allerdings scheint dies nicht sonderlich viel zu bringen, Sora lacht lediglich verachtend über Naruto. Schließlich bricht das Chakra des Kyūbi vollständig aus Sora aus, da dieser als "Gefäß" nicht groß genug ist. Da der Kyūbi zu diesem Zeitpunkt nur aus Chakra besteht und kein anderes Gefäß finden kann, verliert es sich in der umgebenden Luft. Sora ist damit frei, allerdings hat auch er am ganzen Körper Verbrennungen. Alle Anwesenden umringen ihn schließlich und er versteht, dass sie ihn alle als Freund und nicht als Außenseiter sehen.

Nachdem er im Krankenhaus behandelt wurde und die Verletzungen nur noch gering sind, verlässt Sora Konoha, will aber nicht mehr zurück in den Tempel. Er wird am großen Tor von Sakura, Naruto, Sai und Yamato mit den Worten, dass er in Konoha immer willkommen sei, verabschiedet.

Verhältnis zu Asuma

Asuma schenkt Sora dessen reparierte Waffe

Sora lernt Asuma in Konoha kennen. Zunächst versteht er sich sehr gut mit ihm, da dieser seinen Vater kannte und ihm sagte, dass sein Vater für seine Ziele gestorben sei und keinen sinnlosen Tod erlittten hat. Asuma hilft Sora auch bei seinem Training im Umgang mit seinem Chakraelement Fūton.

Als er allerdings herausfindet, dass Asuma es war, der seinen Vater im Kampf tötete, will er auf jeden Fall Rache an Asuma üben und diesen töten. Erst nachdem Sora herausfindet, dass Furido, der eigentlich Kazuma und damit sein Vater ist, ihn nur benutzt hat, um seine eigenen Pläne zu verwirklichen, verzeiht er Asuma. Er tut dies zwar nicht direkt gegenüber ihm, allerdings lässt er durch Naruto bei seiner Abreise Grüße an Asuma ausrichten.

Verhältnis zu Naruto

Naruto und Sora geraten beim Training immer wieder aneinander

Soras Beziehung zu Naruto ist von Anfang an sehr kompliziert. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen an Kitanes Grab halten sie sich gegenseitig für einen der Grabräuber und beginnen einen heftigen Kampf, der erst von Chiriku unterbochen wird. Die beiden geraten im weiteren Verlauf immer wieder aneinander und versuchen sich bei ihrem Training, das Fūton zu kontrollieren, gegenseitig zu übertreffen.

Als Naruto allerdings erfährt, dass in Sora ebenfalls ein Teil des Kyūbi versiegelt ist, empfindet er tiefes Mitleid mit ihm, da er dessen Einsamkeit in seiner Kindheit selbst erlebt hat und somit so gut wie kein Anderer versteht. Naruto versucht daher, Sora von seiner Verwandlung in den Kyūbi abzubringen.

Techniken

Sora beherrscht das Chakraelement Fūton und setzt daher auch bevorzugt Windjutsu ein.

Siehe hier: Soras Jutsu

Trivia

  • 空, Sora (ソラ) gelesen, bedeutet Himmel.
  • Obwohl Sora ein Filler-Charakter ist, gibt es auch Spielkarten von ihm.
  • Sora ist, wie nur wenige Charaktere, Linkshänder.