Hamura Ōtsutsuki

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Hamura Ōtsutsuki [1]

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Name
Persönliche Daten
Allgemeines
Ninja-Info
Manga und Anime

Hamura Ōtsutsuki war der Sohn von Kaguya Ōtsutsuki und der jüngere Bruder von Hagoromo Ōtsutsuki, dem Rikudō Sennin.

Aussehen

Hamura war ein großer Mann mit konturlosen weißen Augen und hornartigen Erweiterungen auf der Stirn, welche er von seiner Mutter geerbt hatte. Weiterhin hatte er keine Augenbrauen und langes, weißes Haar mit einem Pony über der linken Gesichtshälfte, sowie einen kinnlangen Zopf, welcher an der rechten Gesichtshälfte herabhing. Er trug einen hellen, langen Kimono mit einem Muster aus sechs Magatama um seinen hohen Kragen und schwarze Hosen. Sein Schwert trug er in einer Scheide, welche er um die linke Hüfte geschnallt hatte. Auf der linken Handfläche hatte er einen dunklen Halbmond, welcher die Yin-Kraft der sechs Pfade repräsentiert.

Im Alter wirkte er sehr gebrechlich, hatte einen sichtbaren Brustkorb, tiefe Falten im Gesicht und graue Haare. Er trug zudem einen weißen, zeremoniellen Kimono mit schwarzem, weiten Kragen, und einer hellgrünen Schärpe über der rechten Schulter.

Persönlichkeit

Hamura war ein Mann, welcher an Frieden und Freiheit glaubte und war sogar bereit, seine eigene Mutter zu versiegeln, um ihre Schreckensherrschaft zu beenden. Weiterhin war er sehr pflichtbewusst, da er auf dem Mond blieb um Kaguyas versiegelten Körper zu bewachen. Hamura hatte zudem eine starke Bindung zu Hagoromo. Sogar tausende Jahre nach seinem eigenen Tod wünschte er sich, die Welt zu beschützen, welche sein Bruder einst geschaffen hatte.

Vergangenheit

Hagoromo und Hamura (r.) im Kampf gegen Jūbi

Nachdem Kaguya Ōtsutsuki mit der Chakrafrucht die Kriege beenden konnte, gebar sie zwei Kinder, an die sie ihr Chakra vererbte – Hagoromo und Hamura. Als Kaguya realisierte, dass ihre Söhne Chakra manipulieren konnten, manifestierte sie sich gemeinsam mit dem Shinju in dem Jūbi, einer Bestie mit zehn Schweifen. In dieser Form versuchte sie, das Chakra ihrer Söhne zurückzuerlangen und sorgte dabei für Unheil und Zerstörung. Die Brüder kämpften gegen das Jūbi, um die Sünden ihrer Mutter zu begleichen und versiegelten es schließlich in Hagoromo, unwissend, dass Kaguya selbst Teil der Bestie war.

Während Hagoromo daraufhin die Ninshū begründete und als Rikudō Sennin zur Legende wurde, verließ Hamura die Erde mit dem Rest des Clans. Von nun an lebte er auf dem Mond, um über die Gedō Mazō zu wachen und 1000 Jahre abzuwarten, wie die Menschen mit dem Chakra umgehen würden. Zu einem unbekannten Zeitpunkt verstarb Hamura schließlich. Auf der Erde lebte sein Blut in Form des Hyūga-Clans weiter.

Fähigkeiten und Jutsu

Hamura ist eine der mächtigsten Personen im Naruto-Universum. So konnte er, gemeinsam mit seinem Bruder, Jūbi besiegen und versiegeln. Wahrscheinlich besaß er Fähigkeiten in Kenjutsu, da er ein Schwert und einen WP.png Shakujō trug. Weiterhin hatte er das mächtige Chakra seiner Mutter geerbt und trug die Yin-Kraft der sechs Pfade in der linken Hand. Diese verwendete er, in Kombination mit Hagoromos Yang-Kraft der sechs Pfade, um Jūbi in Chibaku Tensei zu versiegeln.

Hamuras Chakra war, genau wie Hagoromos, stark genug, um die Zeiten zu überdauern – sogar für Jahrhunderte nach seinem Tod. Daher konnte Hamura Hinata treffen und ihr die Kraft zur Zerstörung des Energiekörpers geben.

Dōjutsu

Byakugan

Als Träger der Byakugan verfügte Hamura über alle Standard-Fähigkeiten dieses Dōjutsu. Sie erlaubten ihm eine fast komplette 360°-Sicht, die Fähigkeit durch Gegenstände und Personen zu sehen und die Keirakukei des Körpers zu erkennen.

Tenseigan

Irgendwann erweckte Hamura in seinen Augen die Tenseigan, welche er nach seinem Tod in dem Energiekörper versiegelte. Die Nebenfamilie des Ōtsutsuki-Clan verwendete diesen als Waffe, um die Hauptfamilie zu vernichten. Später benutzte Toneri, welcher Hamuras himmlische Verordnung missinterpretiert hatte, die Kraft des Energiekörpers, um den Mond an die Erde heran zu bewegen.

Gudōdama

Hamura hatte auch die Fähigkeit, Gudōdama zu manifestieren.[2] Diese bestehen aus allen sechs Seishitsuhenka und Onmyōton. Hamuras Gudōdama schwebten in einer gekrümmten Formation hinter ihm. Vermutlich hat er den Shakujō, den er im Kampf gegen Jūbi besaß, aus diesen schwarzen Kugeln geformt.


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 71
  2. Naruto: Die Schriften des Retsu, Seite 20