Gaara: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 19. Juni 2010, 21:34 Uhr

Spoiler


Vorlage:Charakterbox Gaara ist ein Ninja aus Sunagakure mit einer schweren Kindheit. Sein Vater, der Yondaime Kazekage, benutze ihn, um eine Waffe für Sunagakure "herzustellen". Er ließ Shukaku in ihm versiegeln. Durch Gaaras sowieso schwache Psyche wurde er aber bald von seinem eigenen Vater als Gefahr eingestuft. Seine Geschwister wurden von Anfang an von ihm ferngehalten und die Menschen verachteten ihn.

Hintergrund

Datei:Kid gaara la.GIF
Gaara ist allein

Gaara ist der jüngste Sohn des Yondaime Kazekage, geboren in Sunagakure. Sein Vater will bei der Geburt Gaaras die ultimative Waffe schaffen, doch seine Mutter Karura will ihn nicht gebären. Der Grund dafür ist gewesen, dass man in dem noch ungeborenen Baby einen Dämon versiegelt hat, den Ichibi no Shukaku. Nach der Geburt Gaaras ist seine Mutter gestorben und hat so das Blutopfer für die Versiegelung geboten. Gaara ist in seiner Kindheit förmlich von seinem Vater verwöhnt worden, er hat alles bekommen was er gewollt hat und auch im Umgang mit Jutsu und Shinobi-Techniken hat er Gaara ausgebildet. Von seinen Geschwistern ist der Junge jedoch immer fern gehalten worden. Damals hat sich Gaara oft gefragt, wieso die Anderen ihn so verstießen. Seine schon damals schwache Psyche hat immer wieder dafür gesorgt, dass er sich nicht mehr kontrollieren hat können und getötet hat. Das Dorf Sunagakure hat so immer mehr Abstand von dem Jungen, der den Beinamen Wüstenteufel bekam, eingenommen.

Mit sechs Jahren hat der Kazekage Gaara zu einer Gefahr erklärt und wollte diesen töten lassen. Eines Abends, als Gaara auf dem Kazekageturm gesessen hat, sollte sein Onkel Yashamaru ein Attentat auf den Jungen verüben. Als Yashamaru Gaara angegriffen hat und dieser ihn mit einem Sabaku Kyū niedergestreckt hat, sagt Yashamaru zu dem total verzweifelten Jungen, dass auch er einen inneren Schmerz hätte. Er erzählt Gaara, dass seine eigene Mutter ihn nie wirklich geliebt hat, sie hat ihn gehasst und sich gewünscht, dass Gaara den Menschen Leid zufüge, das Leid, das sie empfunden hat, als man sie zwang, den jungen Rotschopf auszutragen. Dieser Abend hat eine Wende in Gaaras Leben gebracht. Die Psyche des Jungen ist kollabiert, der Dämon in ihm aber hat diese Verwirrung genutzt und setzt ihm ein Kanji auf die Stirn. Dieses Kanji, das die Bedeutung Liebe hat (愛, jap. Ai), so sagte der Dämon zu Gaara, solle seine Liebe zu sich selbst darstellen. Gaara trägt seit dem Abend einen Krug auf seinem Rücken, in dem der Sand ist, der ihn beschützt, wie eine Mutter, die ihr Kind nur schützen will. Daher sieht Gaara den Dämon von diesem Tag an als seine Mutter.


Die erste und zweite Prüfung des Chūnin-Examens

Gaara taucht zum ersten Mal im vierten Naruto-Band auf und hält Kankurō davon ab, Sasuke mit seiner Puppe Karasu anzugreifen. Gaara scheint von Beginn an eine starke Präsenz auszustrahlen. Nachdem Sasuke fragt, wie Gaaraa Name sei und dieser ihm mit einer leeren Stimme antwortet, sieht man den Jungen aus Sunagakure bis zum Beginn der ersten Prüfung nicht mehr.

Zu Beginn der ersten Prüfung scheint Gaara immernoch recht schweigsam und angsteinflößend zu wirken. Von allen Kandidaten ist er wohl der ruhigste. Die erste, schriftliche Prüfung übersteht Gaara mit Hilfe seines Daisan no Me, das direkt mit dem Sehnerv verbunden ist. Nach dem Bestehen der ersten Prüfung scheint Gaara kaum ein Wort von sich zu geben, lediglich ein schweigendes Nicken folgt von ihm.

Zu Beginn der zweiten Prüfung scheint Gaara immernoch die Rolle des schweigenden Bösen zu übernehmen. Dies ändert sich erst, als die Prüfung beginnt und das Team um Gaara auf ein weiteres Geninteam trifft. Shigure will sich die Schriftrolle Gaaras unter den Nagel reißen, wird aber, von dessen Sabaku Kyū mit einem anschließenden Sabaku Sōsō getötet. Auch seine Teamkameraden fallen Gaara zum Opfer. Erst durch Kankurō und Temari kann Gaara zur Vernunft gebracht werden. Das Suna-Team kommt so als erstes Team am Turm an und beendet die Prüfung in einer Rekordzeit. Gaara ist der einzige Genin, der vollkommen ohne Schaden aus der Prüfung hervorgeht.

Bevor nun allerdings die dritte Runde der Prüfungen anfangen kann, wird ein Ausschlussverfahren veranstaltet. Der Gegner Gaaras ist der Taijutsuspezialist. Der Kampf schien für Gaara erst ohne Probleme zu verlaufen. Aber dann öffnet Lee die Inneren Tore und schafft es Gaara mit mehreren starken Angriffen zu treffen, die ebenfalls scheitern. Am Ende kann Lee sich aufgrund der Nebenwirkungen der inneren Tore nicht mehr bewegen und Gaara bricht Lee mit letzter Kraft einen Arm und ein Bein. Am Ende unterliegt Lee Gaara und dieser wurde zum Sieger erklärt, da Guy den Kampf unterbrach.

Der Hokage der dritten Generation verkündete nach dem Kampf, dass die dritte Runde der Prüfungen erst in einem Monat stattfinden soll. Gaara jedoch hat kein Interesse daran seine Fähigkeiten zu verbessern. Er sucht Sasuke auf, um diesem mitzuteilen, dass er sein nächstes Opfer sein wird, da er die selben einsamen Augen habe wie er. Gaara ist geht auch zu Rock Lee, der im Krankenhaus liegt, mit dem Ziel Lee zu töten. Gaara erzählt Shikamaru und Naruto, dass er ein Monster in sich trägt, das von ihm verlangt, dass er neue Opfer für es sucht. Später verschwindet Gaara aus dem Krankenzimmer, als der Sensei von Rock Lee, Might Guy, dazu kommt. Eine Nacht vor Beginn der dritten Runde ist der Otonin Dosu zu Gaara und gekommen und hat diesen angegriffen. Gaara brachte Dosu jedoch um, noch bevor dieser ihn überhaupt angreifen konnte.


Die dritte Prüfung des Chūnin-Examens und der Ausbruch des Shukaku

Nach einem Monat des Wartens begann also die dritte und letzte Prüfung des Chūnin-Examens. Gaara hatte als Gegner Sasuke bekommen und musste sich mit ihm nach dem Kampf von Temari und Shikamaru messen. Sasuke schien aus dem Kampf, den Gaara mit Rock Lee geführt hatte, viel gelernt zu haben. So wusste Sasuke sofort, dass es im Kampf gegen Gaara auf Geschwindigkeit ankommt.
Gaara steht Sasuke gegenüber
Sasuke trifft Gaara mit seinem schnellen Taijutsu so, dass dieser dazu gezwungen ist, seine Abwehr zu erhöhen. Dazu benutzt Gaara das Jutsu Suna no Muya. So entsteht um Gaara herum ein Kokon aus Sand, der ihn vor so gut wie allen Angriffen Sasukes schützt. Zusätzlich setzt Gaara auch noch die Technik Daisan no Me ein, um im inneren des Kokons noch etwas von der Außenwelt mitzukriegen. Sasuke bereitet in dieser Zeit an der Wand der Kampfarena seine neue Technik, die ihm sein Sensei Kakashi beigebracht hatte, vor. In einem hohen Tempo stürmt Sasuke nun auf Gaara zu und greift diesen mit seinem Chidori an. Sasuke schlägt durch den Kokon aus Sand hindurch und trifft mit seiner Technik Gaaras Brust, die daraufhin anfängt zu bluten. Aus lauter Panik davor sein eigenes Blut zu sehen, scheint Gaara sich, ohne dass es die Außenwelt mitbekommt, in seinem Kokon kurz zu verwandeln. Nachdem sich der Sand jedoch auflöst und Gaara schreiend auf dem Platz steht, bricht plötzlich der geplante Krieg gegen Konoha aus.

Temari und Kankurō nehmen auf Befehl ihres Senseis Baki Gaara erstmal mit, damit dieser Zeit hat, sich zu beruhigen. Sasuke folgt den Dreien, nachdem ihm Genma, der als Schiedsrichter die Prüfung leitete, die Mission gab, Gaara zu stoppen. Kurze Zeit später bekommen Shikamaru, Sakura, Naruto und Pakkun von Kakashi, der das Dorf vor dem Eindringen der Feinde verteidigen muss, ebenfalls den Auftrag, Gaara zu folgen. Als Gaara und seine beiden Geschwister in den Wäldern des Feuerreichs einen Platz suchen, an dem sie verschnaufen können, stellt sich ihnen Shino in den Weg. Kankurō übergibt Gaara in Temaris Hände und kämpft gegen Shino, der auch sein Gegner in den Prüfungen sein sollte. Nach einer Weile holte auch Sasuke die beiden Sunanin ein und wollte sich um Gaara kümmern. Temari, die ihren Bruder eigentlich nur schützen wollte, wurde von Gaara weggeschlagen, sodass dieser sich, schon zum Teil in den Shukaku verwandelt, Sasuke stellen kann. Sasuke verwendet im Kampf gegen Gaara noch zwei weitere Male das Chidori, unterliegt Gaara dann jedoch wegen Chakramangel.

Kurz bevor Gaara sich um Sasuke kümmern konnte, kam Naruto dazwischen und schlug Gaara von Sasuke weg. Gaara verwandelte sich nun immer mehr und hatte als neuen Gegner nun Naruto. Dieser wollte seine Freunde schützen und kämpfte so mit allem, was er konnte. Als Naruto einige Kage Bunshin no Jutsu Kombinationen gegen Gaara einsetzte, erweckte dieser mit einem speziellen Jutsu den Shukaku und wurde so zu einem scheinbar unschlagbaren Gegner für Naruto. Dieser beschwor beim Anblick des Shukaku nun Gamabunta, um gegen Gaara bestehen zu können. Nachdem Naruto Gamabunta mit einem Henge no Jutsu in den Kyūbi verwandelte und sich so an den Shukaku krallte, stürzte er sich auf Gaara und verpasste diesem eine Kopfnuss. Der Shukaku konnte eigentlich nur erscheinen, weil Gaara sich als schlafendes Medium auf dessen Kopf befand. Durch die Kopfnuss Narutos allerdings, wachte Gaara auf und der Shukaku verschwand. Naruto und Gaara fielen so aus der Luft direkt auf einen Baum und griffen sich beide nochmals mit letzter Kraft an, wobei beide anschließend vollkommen bewegungsunfähig auf dem Boden landeten. Gaara fragte Naruto, wieso er so für seine Freunde kämpfte. Naruto machte Gaara klar, dass er durch seine Freunde überhaupt die Kraft bekam, gegen Gaara bestehen zu können. Dieses Gespräch und dieser Kampf mit Naruto machten einen vollkommen anderen Menschen aus Gaara. Nach einer kurzen Zeit in der die beiden Genin noch auf dem Boden lagen, kamen Temari und Kankurō und nahmen Gaara mit sich mit. Dieser entschuldigte sich zur Überraschung seiner Geschwister nun für alles, was er getan hatte. Gaara wurde nun ein vollkommen anderer Mensch.

Gaara vs Kimimaro Kaguya

Rock Lee kämpfte gegen den Otonin Kimimaro und wollte diesen davon abhalten Sasuke zu folgen, da dieser das Traumgefäß seines Meisters Orochimaru werden sollte. Gerade als Kimimaro Rock Lee den Gnadenstoß geben wollte, trat Gaara ins Spiel und rettete den Konoahanin vor dem Jungen, der seine Knochen als Waffe nutzte. Rock Lee fragte Gaara, wieso er dies tat. Dieser meinte darauf nur, dass er Konoha und Naruto viel schuldig war.
Gaara setzt Kimimaro zu
Der Kampf zwischen Gaara und Kimimaro war ein recht harter Kampf für Gaara, da sein Gegner sich nicht von seinem Sand zerquetschen ließ. Kimimaro wurde nach einigem hin und her, wobei Gaara auch seine Technik Ryūsa Bakuryū einsetzte, schließlich unter der Erde begraben. Es gelang Kimimaro jedoch, aus der Sandlawine zu entkommen und sich mit Hilfe des zweiten Jūin Zustandes Gaara zu nähern. Kimimaro, der scheinbar kein bisschen angeschlagen war, griff Gaara mit einer Technik an, bei der er sich seine Wirbelsäule aus dem Rücken zieht, um damit seine Gegner zu töten. Die Abwehr des Shukaku jedoch, rettete Gaara das Leben. Dieser setzte anschließend einen Konter ein, nämlich Gokusamaiso. Mit dieser Technik begrub er Kimimaro 200m tief unter der Erde. Der Otonin setzte nun allerdings zu seinem letzten Trumpf an, dem Sawarabi no Mai. Dadurch schossen überall aus der Erde spitze Bäume aus Knochen, sodass Gaara dazu gezwungen wurde, mit Hilfe des Sabaku Fuyū Rock Lee mit in die Luft zu heben. Als beide Genin glaubten, es sei vorbei, erschien Kimimaro aus einem der Knochenbäume und wollte gerade dazu ansetzen, Gaara aufzuspießen. Zum Glück für Gaara erlag Kimimaro jedoch seiner Krankheit, noch bevor dieser zum finalen Angriff ansetzen konnte. Gaara und Rock Lee wurden so in das Konohagakure Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag verabschiedeten sich die drei Suna-Nin Gaara, Temari und Kankurō von Shikamaru, der sie zum Tor Konohagakures begleitete und reisten anschließend zurück nach Sunagakure.


Gaara in Shippūden

In Naruto Naruto Shippūden ist Gaara der Godaime Kazekage.
Gaara, Kankurō und Temari in Shippūden
Diesen Titel bekam Gaara, weil er nun sein Dorf schützen wollte und den Leuten nicht mehr das Gefühl geben mochte, dass sie Angst vor ihm haben mussten. Die Ratsmitglieder Sunas allerdings wählten ihn als Kazekage, um ihn so besser unter Kontrolle zu haben.

Eines Abends, an dem Gaara zuvor in seinem Büro verweilte, kamen zwei Mitglieder der Akatsuki in das Dorf Sunagakure. Der eine war Sasori, ein Nukenin der S-Klasse und Bezwinger des Sandaime Kazekage. Der zweite Eindringling hieß Deidara, ein Nukenin aus dem Dorf Iwagakure, dem verfeindeten Dorf Konohagakures. Während Sasori am Eingang des Dorfes wartete, in das er durch seinen Spion Yūra gekommen war, machte sich Deidara auf zum Weg in Richtung Kazekageturm. Auf dem Weg dorthin schaltete Deidara einige Wachen mit seinen C3 Bomben aus und landete anschließend auf dem Kazekageturm. Zu Deidaras Überraschung schien Gaara dort schon auf den Nukenin zu warten und attackierte diesen auch sofort. Deidara sprang, als der Sand auf ihn zuschnellte, mit einem Satz nach oben und landete auf einem seiner Tonvögel, die er aus dem Ton formen konnte, der sich in zwei kleinen Taschen an seiner Hüfte befand. Der Sand schoß Deidara hinterher und verfolgte diesen quer durch das Dorf, doch durch die Schnelligkeit seines Vogels konnte Gaaras Sand Deidara nicht einholen. Nach einer Weile erhob sich Gaara mit Hilfe von schwebendem Sand vom Boden und glitt so über das Dorf, um Deidara aus der Luft anzugreifen.

Deidara und Gaara treffen aufeinander

Immer wieder verfolgte der Sand den Nukenin aus Iwagakure, doch ohne Erfolg. Irgendwann gelingt es Gaara, Deidara in einem Sabaku Rō einzusperren. Gerade als Gaara wohl dazu ansetzen wollte ihn zu zerquetschen, sprengte sich Deidara aus dem Wüstengefängnis und floh auf seinem Vogel wieder in die Luft, um Gaara weiterhin anzugreifen. Gaara schaffte es sogar, Deidaras Arm mit einem Sabaku Kyū zu fangen und diesen abzureißen, konnte Deidara jedoch nicht völlig ausschalten. Gerade als Gaara einen erneuten Angriff abgefangen hatte, der auf das Dorf gerichtet war, erblickte er in seinem Sandkokon kleine Spinnen aus Ton. Diese waren dort herein gekommen, als Gaara mit seinem Sand den Arm Deidaras brach. Dieser mischte seine Tonspinnen unter den Sand und konnte so die Abwehr Gaaras umgehen. Mit einem Knall explodierten die kleinen Tonfiguren und Gaara fiel aus der Luft zu Boden, wurde jedoch von Deidara abgefangen und aus dem Dorf gebracht. Sasori, der vor dem Dorf wartete, folgte seinem Kameraden nach draußen in die Wüste und steuerte mit Deidara zusammen das Flussreich an, wo die Extrahierung des Shukaku stattfinden sollte. Dies war nämlich das Ziel der beiden. Was die beiden Mitglieder der Akatsuki aber nicht mit einberechnet hatten war, dass Gaaras Bruder Kankurō den beiden gefolgt war, um seinen Bruder zu befreien. Doch schon nach wenigen Minuten wurde Kankurō von Sasori ausgeschaltet und vergiftet in der Wüste zurückgelassen. Nachdem Deidara und Sasori an ihrem Versteck angekommen waren, wurde mit Hilfe der anderen Akatsukimitglieder Shukaku aus Gaara extrahiert und somit Gaaras Leben beendet.

Gaara erwacht zu neuem Leben.
Der nunmehr leblose Gaara wurde von den Teams Kakashi und Team 9 gefunden, die den Auftrag hatten, Gaara zurück nach Suna zu bringen. Naruto und Kakashi verfolgten Deidara, der den toten Gaara in seinem Tonvogel versteckt hatte, während Chiyo, die Oma Sasoris und die Frau die den Shukaku in Gaara versiegelte und Sakura gegen Sasori kämpften.
Gaara dankt Naruto für alles.
Nach einem langen Kampf, in dem Sasori getötet wurde und Deidara in die Flucht geschlagen schien, bekamen die Konohanin seinen Leichnam wieder. Chiyo opferte ihr Leben, nachdem Naruto ihr klar gemacht hatte, wie Gaara immer unter den Leuten Sunagakures litt und holte Gaara so wieder zurück, auch wenn dies nicht ganz ohne die Hilfe von Narutos Chakra von statten ging. Gaara wurde sich mit seiner zweiten Chance die er bekam bewusst, dass die Menschen ihn nicht mehr verstießen und hassten. Dies zeigte sich darin, dass viele Leute aus Suna gekommen waren, um ihren Kazekage zu unterstützen. Nachdem Gaara wieder zurück in das Dorf gekommen war und Chiyo beerdigt wurde, verabschiedete Gaara Naruto und seine Freunde erneut. Dabei bewies Gaara, dass er immernoch über die Fähigkeiten der Sandkontrolle zu verfügen scheint. Man sah es, als er mit Sand die Hand Narutos anhob, um diese zu greifen. Gaara sagte Naruto ein weiteres Mal, dass er ihm viel schuldig war und so trennten sich anschließend die Wege der beiden Ninja.

Treffen der Kage

Datei:Gaara Aktuell.jpg
Gaara und seine Geschwister machen sich auf den Weg zum Kagetreffen.

Wie man in den aktuellen Kapiteln erfährt, macht sich Gaara zusammen mit seinem Bruder Kankurō und seiner Schwester Temari auf den Weg zum Treffen der Kage. Dabei werden sie vom Dorf verabschiedet, wobei die Bewohner sich sichtlich um ihren geliebten Kazekage sorgen und ihm sagen, er solle vorsichtig sein. Gaara trägt noch immer seinen Kürbisflasche auf dem Rücken. Er trägt weiterhin seine üblichen Sachen, die zudem um einige neue Taschen, welche an seiner Hüfte platziert sind, sowie einem großen Schal ergänzt wurden. Der übliche Kazekagehut hängt befestigt an seinem Krug.[1]

Beim Treffen der Kage ist Gaara die meißte Zeit still. Als jedoch der Kampf zwischen Team Taka und dem Raikage ausbricht, begibt Gaara sich mit seinen Geschwistern zum Ort des Kampfes. Zusammen unterbrechen sie diesen und Gaara versucht, Sasuke zum Umkehren zu bewegen. Dieser lehnt jedoch ab.

Ein Tumult bricht aus, in dessen Verlauf Sasuke mit Karin zum Konferenzraum fliehen kann. Gaara schützt seine Geschwister vor den herabfallenden Trümmern und beschließt, nachdem Ruhe eingekehrt ist, Sasuke und Karin zu folgen.[2]


Zitate

  • Ich existiere, um Menschen zu töten.zu Naruto und Shikamaru, Kapitel 97[3]
  • Ich kämpfe nur für mich selbst und ich liebe nur mich selbst.zu Naruto und Shikamaru, Kapitel 97[3]
  • Ich will irgendwann jemand werden, den andere brauchen.zu Kankurō, Kapitel 294[4]


Trivia

  • Das letzte Kanji von Gaaras Namen spielt vermutlich auf das Wort 阿修羅, Ashura (あしゅら) ausgesprochen, an, ist also ein WP.png Ateji. Asura sind mythologische Wesen des Buddhismus und des Hinduismus, siehe auch WP.png hier.
  • Gaara wird oft "Sabaku no Gaara" genannt, was übersetzt "Gaara aus der Wüste" bedeutet. Im deutschen Manga und Anime wird dieser Spitzname fälschlicherweise als sein Nachname übernommen.
  • In den Leserfragen der Sha no Shō antwortet Kishimoto auf die Frage, wieso Gaara noch seine Augenringe hätte und ob er noch Sand kontrollieren könne. Die Antwort Kishimotos lautet, dass die Sandkontrolle und die Augenringe immer bei Gaara bleiben werden, da diese seine Markenzeichen sind.[5]
  • Inspirationen für Gaaras neue Kleidung kommen aus dem Film WP.png Matrix, einer von Kishimotos Lieblingsfilmen. Daher ist auch Gaaras Outfit das Lieblingsoutfit der drei Geschwister.[6]

Gaaras Kürbisflasche

Siehe Hauptartikel: Gaaras Kürbisflasche

Techniken und Fähigkeiten

Gaaras Fähigkeiten im Kampf basieren natürlich fast vollkommen auf der Fähigkeit, Sand zu kontrollieren, welchen er sowohl zum Formen von Waffen, als auch zur Verteidigung nutzen kann. Gaaras Fähigkeit wird auch absolute Verteidigung genannt, allerdings zeigt sich manchmal, dass es auch gefährlich sein kann, wenn sich Gaara zu sehr auf seinen Sand verlässt.

Siehe auch hier: Gaaras Jutsu

Kämpfe

Siehe hier: Liste der Kämpfe von Gaara


Einzelnachweise
  1. Kapitel 453 - Gaara und seine Geschwister brechen auf.
  2. Kapitel 465 - Sasuke und Karin fliehen
  3. 3,0 3,1 Band 11, Kapitel 97
  4. Band 33, Kapitel 297
  5. Naruto: Die Schriften des Sha
  6. Naruto: Naruto Uzumaki