Yōton

Aus Narutopedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Yōton
YonbiYouton.png
Daten
Art: Ninjutsu
Typ: Offensiv
Defensiv
Unterstützung
Rang: Keiner vorhanden
Reichweite: Nah bis fern
Fingerzeichen: Keine vorhanden
Anwender: Dodai
Kurotsuchi
Kyūsuke
Mei Terumī
Naruto Uzumaki
Rōshi
Son Gokū
Ersterscheinung: Band 50
Kapitel 466
Episode 341

Yōton ist ein Ninjutsu, das den Anwender befähigt, die Naturen Feuer und Erde zu mischen und so Lava und lavaartige Substanzen zu erschaffen. Es tritt als Kekkei Genkai und als Fähigkeit eines Bijū auf und kann in verschiedenen Formen freigesetzt werden.

Anwender

Das Yōton von Mei

Der erste bekannte Anwender dieser Natur war Rōshi aus Iwagakure. Er erlernte nach langen Reisen, die Kräfte seines Bijū Son Gokū zu nutzen, um wie dieses Yōton anzuwenden. Auch Naruto Uzumaki ist in der Lage, Yōtonchakra freizusetzen, nachdem er Son in sich aufgenommen hat. Dabei bilden sie geschmolzene Steine, die sowohl in flüssiger als auch in fester Form verwendet werden können und angeblich alle Dinge des Universums schmelzen. Dieses Yōton setzt große Hitze frei und verursacht weitläufigen Schaden, weshalb es für offensive Zwecke prädestiniert ist.

Mei Terumī, der Godaime Mizukage von Kirigakure besitzt das Kekkei Genkai Yōton. Anders als Rōshi setzt sie dabei eine dickflüssige Substanz frei, die schnell erhärtet und so zur Verteidigung und Unterstützung verwendet werden kann.

Kurotsuchi und andere Ninja aus Iwagakure sowie Kyūsuke aus Amegakure beherrschen dieses Kekkei Genkai ebenfalls. Sie verwenden es in Form von WP.png Kalk, der sich in Verbindung mit Wasser festigt und so in unterstützender Form benutzt werden kann.

Dodai aus Kumogakure ist ein weiterer Anwender des Yōton. Er benutzt ein WP.png vulkanisiertes Gummi-Yōton, das elastische Eigenschaften besitzt und sich daher als Unterstützung oder zur Verteidigung eignet.

Schreibweisen

Für den Begriff "Yōton" existieren zwei verschiedene Schreibweisen.

Als nach dem Kampf von Kisame und Rōshi das Yōton zum ersten Mal erwähnt wird, schreibt Kishimoto das -Kanji mit dem WP.png Feuer-Radikal 火 – 熔. Dieses im normalen Sprachgebrauch nicht mehr verwendete Kanji bedeutet "schmelzen", 熔遁 Yōton bedeutet also "Schmelzungsfreisetzung". Auch das Yōton von Kurotsuchi, Dodai und Naruto wird so geschrieben.

Später, als man das Yōton durch Mei Terumī zum ersten Mal im Einsatz sieht, wird das -Kanji mit dem Wasser-Radikal 水 geschrieben – 溶. Dieses Kanji wird im normalen Sprachgebrauch benutzt und bedeutet "lösen", 溶遁 Yōton bedeutet also "Lösungsfreisetzung".

Wieso Kishimoto zwei verschiedene Schreibweisen benutzt, ist nicht bekannt. Es scheint jedoch so, dass das Feuer-Kanji benutzt wird, wenn von Steinen und anderen Festkörpern gesprochen wird, während das Wasser-Kanji im Kontext mit chemischen Flüssigkeiten benutzt wird. In den Schriften des Sha wird Rōshis Yōton allerdings 溶遁 geschrieben, also mit dem Wasser-Radikal. Auch 溶岩 Yōgan, das japanische Wort für WP.png Lava, wird normalerweise mit diesem Kanji geschrieben, während 熔岩 veraltet ist. Deshalb wird "Yōton" meist als "Lavafreisetzung" übersetzt.

Trivia

  • Die Lava verbrennt den Körper des Anwenders nicht, so kann Mei Terumī sie gefahrlos von ihren eigenen Lippen wischen.[1]
  • Nicht verwechseln sollte man das Yōton mit der Freisetzung von Yang-Chakra, ebenfalls Yōton genannt.
  • Einzig Suna- und Konohagakure haben keinen Anwender des Yōton. Auch das Jiton wird von Charakteren unterschiedlicher Dörfer benutzt.



Einzelnachweise
  1. Band 50: Kapitel 465