Sharingan

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Sharingan[1]
Daten
Spezielle Art: Kekkei Genkai
Dōjutsu
Seishitsuhenka: Keine vorhanden
Typ: Unterstützung
Rang: Keiner vorhanden
Reichweite: Nah bis fern
Fingerzeichen: Keine vorhanden
Anwender: Baru Uchiha
Danzō Shimura
Fugaku Uchiha
Hikaku Uchiha
Inabi Uchiha
Indora
Itachi Uchiha
Izuna Uchiha
Kagami Uchiha
Kaguya Ōtsutsuki
Kakashi Hatake
Madara Uchiha
Naka Uchiha
Naori Uchiha
Obito Uchiha
Rai Uchiha
Sasuke Uchiha
Shinju
Shisui Uchiha
Tekka Uchiha
Yashiro Uchiha
Ersterscheinung: Band 2
Kapitel 12
Episode 7

Das Sharingan (写輪眼, "Kopierkreis-Auge") ist ein Kekkei Genkai der Kategorie Dōjutsu. Es zählt zu den "Sandai Dōjutsu" (三大瞳術, "Drei große Pupillentechniken") und wird wegen seiner Vielfalt an Fähigkeiten auch "Tengan" (天眼, "Himmelsauge") genannt. Charakteristisch für dieses Jutsu sind die rote Iris und die schwarzen "Tomoe" (巴,  Tomoe), die sich an einem Ring um die Pupille anordnen.

Inhaltsverzeichnis

Bildung und Aussehen

Die drei Formen des Sharingan

Wenn ein Uchiha starke Gefühle wie Freundschaft oder Liebe für einen Menschen empfindet und sich dieser in einer Gefahrensituation befindet oder gar getötet wurde, setzt das Gehirn des Uchiha ein spezielles Chakra frei. Dieses Chakra beeinflusst die optischen Nerven und ruft eine Veränderung in den Augen des Uchiha hervor – das Sharingan. Tobirama Senju bezeichnet es aus diesem Grund auch als das "Das Herz reflektierende Auge" (心を写す瞳, "Kokoro o utsusu Hitomi").[2]

Wenn das Sharingan aktiviert wird, färbt sich die Iris rot und es ordnen sich schwarze Tropfen in einem Kreis um die Pupille an, die sogenannten "Tomoe". Die Anzahl der Tomoe bei der ersten Aktivierung variiert aus unbekannten Gründen zwischen den Trägern, insgesamt können drei Tomoe pro Auge erreicht werden. Die Anzahl der Tomoe ist Indikator für die Stärke der Fähigkeiten des Auges. Der Name "Sharingan" kommt wohl daher, dass sich die Tomoe des Sharingan bei der Verwendung von Genjutsu manchmal drehen. Wenn ein Lebewesen mit dem Sharingan kontrolliert wird, bildet sich in dessen Auge ebenfalls das Sharingan mit drei Tomoe.[3] Zudem scheint das Sharingan im Dunkeln zu leuchten.

Es gibt eine stärkere Form des Sharingan, das Mangekyō Sharingan (万華鏡写輪眼, "Kaleidoskop-Kopierkreisauge"). Dieses bildet sich, wenn ein Sharingan-Träger ein Trauma durch den Tod der ihm nahestehendsten Person erfährt. Aus diesem Grund töteten Uchiha in der Vergangenheit oftmals ihre Freunde und Verwandten. Es reicht jedoch nicht aus, die nahestehendste Person zu töten oder sterben zu sehen, der Sharingan-Nutzer muss auch die damit verbundenen Schmerzen empfinden. Sollte er zuvor kein vollständig ausgebildetes Sharingan besitzen, bilden sich zunächst die fehlenden Tomoe und anschließend das Mangekyō Sharingan. Dabei unterscheidet sich das Aussehen der Augen je nach Besitzer. Während sie ihm Zugriff auf eine Anzahl mächtiger Jutsu geben, geht mit dem Nutzen der Augen eine Erblindung einher, die sich nur revidieren lässt, indem sich der Träger die Mangekyō Sharingan eines nahen Blutsverwandten einsetzt. So entsteht ein Mangekyō Sharingan, dessen Aussehen einer Verschmelzung der beiden ursprünglichen Mangekyō Sharingan ähnelt. Dieses besondere Auge wird "ewiges Mangekyō Sharingan" (永遠の万華鏡写輪眼, "Eien no Mangekyō Sharingan") genannt.

Orochimaru und Kabuto Yakushi stellten auf Forschungen basierend die Hypothese auf, dass das Rinnegan die Spitze des Sharingan darstellt und daher als Teil einer natürlichen Evolution aus diesem entstehen kann.[4] Wie sich herausstellt, war Madara Uchiha als einziger Mensch tatsächlich in der Lage, aus seinen Sharingan das Rinnegan zu bilden. Damit dies geschieht, muss der Träger jedoch als Inkarnation von Indora dessen Chakra besitzen und es in sich mit Ashuras Chakra mischen, um das Chakra des Rikudō Sennin zu erhalten und so das Rinnegan zu erwecken. Madara nutzte dazu die Zellen von Hashirama Senju, der damaligen Inkarnation Ashuras. Das Erwachen des Rinnegan scheint zudem ein langwieriger Prozess zu sein, so erhielt Madara dieses Dōjutsu erst im hohen Alter, kurz vor seinem natürlichen Tod.

Wie ein Shinobi das Rinnegan erhält, ist gemeinsam mit anderen Geheimnissen vom Rikudō Sennin auf dem Steinmonument im Naka no Jinja niedergeschrieben worden. Das Sharingan erlaubt seinem Träger, einen Teil dieses Textes zu entziffern, ein Besitzer des Mangekyō Sharingan kann einen weiteren Teil entziffern und ein Träger der Rinnegan den gesamten Text.[5]

Ursprung und Besitzer

Kaguyas Rinnegan

Das Sharingan hat seinen Ursprung im Auge des Shinju, dessen Aussehen mit der roten Iris, drei schwarzen Ringen um die Pupille und jeweils drei Tomoe an jedem der Ringe bereits stark dem Aussehen des Sharingan ähnelt. Kaguya Ōtsutsuki, die Mutter des Rikudō Sennin, manifestierte dieses Auge als Rinnegan in einer dritten Augenhöhle in der Mitte ihrer Stirn. Sie war in der Lage, die Kräfte dieses Auges zu benutzen, um ganze Nationen mit einem Genjutsu zu belegen.

Das normale Sharingan mit einem Ring und drei Tomoe erwachte erstmals in Kaguyas Enkel Indora, dem älteren Sohn von Hagoromo Ōtsutsuki. Weshalb es sich von dem Auge seiner Großmutter unterscheidet, ist nicht bekannt. Nach ihm tauchte es Jahre später bei manchen Mitgliedern des Uchiha-Clans auf. Da der gesamte Clan von Itachi Uchiha ausgelöscht wurde, gibt es nur noch wenige lebende Personen, die dieses Dōjutsu besitzen.

Abgesehen von den Mitgliedern des Uchiha-Clans gibt es weitere Shinobi, die auf verschiedene Wege in den Besitz eines oder mehrere Sharingan gekommen sind. Der berühmteste von ihnen ist wohl Kakashi Hatake, der es in seiner linken Augenhöhle trug, da er sein eigenes Auge verlor. Jedoch stiehlt Madara Uchiha Kakashi im Vierten Ninjaweltkrieg sein Auge und setzt es sich selbst ein. Der ursprüngliche Besitzer des Sharingan war Kakashis bester Freund, Obito Uchiha, der es schließlich von Madara im Tausch für dessen Rinnegan erhält. Kakashi ist zudem der einzige Shinobi außerhalb des Uchiha-Clans, dem es gelang, das Mangekyō Sharingan zu erwecken. Ein weiterer Besitzer mehrerer Sharingan ist Danzō Shimura. Es trägt das Sharingan von Shisui Uchiha in seiner rechten Augenhöhle und besitzt zudem zehn Sharingan an seinem rechten Arm. Diese erhielt er von den Leichen der Uchiha, die Itachi bei dem Massaker an seinem Clan tötete. Auch Danzō kann auf das Mangekyō Sharingan zugreifen.

Wenn ein Shinobi das Sharingan erhält, ohne Teil des Uchiha-Clans zu sein, ist es ihm nicht möglich, das Dōjutsu zu deaktivieren. Zudem verbraucht es durch die ständige Aktivierung viel Chakra, weshalb Kakashi und Danzō es verdecken. Sollte der ursprüngliche Besitzer des Sharingan noch leben, behält er eine Art Verbindung zu seinem Auge und kann manchmal sehen, was dieses sieht. Dies ist auch dem neuen Besitzer möglich. Weiterhin kann das Auge in ein Tier transplantiert werden. So tat es Itachi Uchiha mit seiner Krähe und Shisuis rechtem Mangekyō Sharingan.

Im Vierten Ninjaweltkrieg erweckt zunächst Sasuke Uchiha ein Rinnegan in seinem linken Auge, nachdem er Hagoromo Ōtsutsuki in seinem Unterbewusstsein angetroffen hat. Es ähnelt in seinem Aussehen dem Auge des Shinju und Kaguyas Rinnegan, besitzt allerdings nur sechs Tomoe. Das Rinnegan mit neun Tomoe bildet sich kurz darauf auf Madara Uchihas Stirn. Mit diesem ist er in der Lage, Mugen Tsukuyomi anzuwenden.

Fähigkeiten und Jutsu

Die Fähigkeiten des Sharingan beruhen auf dem Zusammenspiel seiner zwei Bestandteile – dem "Dōsatsugan" (洞察眼, "Scharfsinnauge") und dem "Saimingan" (催眠眼, "Hypnoseauge").[6] So kann der Träger Chakra und dessen Bewegungen sehen[7] und es anhand seiner Farbe grob unterscheiden.[8] Außerdem kann er erkennen, ob ein Mensch mit einem Genjutsu belegt ist, da dann dessen Chakrafluss gestört wird.[7] Weiterhin erlaubt das Sharingan dem Träger, Lippen zu lesen[9] und Bewegungsabläufe zu kopieren, wie beispielsweise die beim Schreiben.[10] Diese Fähigkeiten verbessern sich mit der Bildung weiterer Tomoe. Der Träger kann dann Objekte sehen, die sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen und schließlich sogar die kleinsten Muskelbewegungen seines Gegners erkennen. So lässt sich dessen Angriffsmuster durchschauen und es ist dem Träger möglich, ohne viel Aufwand Angriffen ausweichen, sollte sein Körper in der Lage sein, entsprechend zu reagieren.

Hieraus ergeben sich eine Reihe von Nebeneffekten:

  • Der Anwender kann eine einmal gesehene Technik sofort nachvollziehen und, falls er die nötigen Voraussetzung erfüllt, auch selbst anwenden. Dies bedeutet, dass einige Hiden und Kekkei Genkai generell nicht kopiert werden können, ebenso Naturjutsu, deren Natur der Anwender nicht bereitstellen kann.
  • Eine weitere Fähigkeit des Sharingans ist seine Verbindung zu Genjutsu. Es verstärkt die Illusionen des Anwenders und erleichtert es diesem im Gegenzug, feindlichen Illusionen zu entgehen.

Trivia

  • Das Sharingan belegte in der Hitliste der beliebtesten Techniken den achten Platz.
  • Im Anime hat eine von Sasoris Puppen das Sharingan.


Einzelnachweise


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