Orochimaru

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Orochimaru[1]

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Manga und Anime

Orochimaru ist einer der Densetsu no Sannin aus Konoha und Gründer von Otogakure. Er wurde als S-Rang Verbrecher qualifiziert und ist einer der Hauptantagonisten der Geschichte.

Aussehen

Orochimaru ist ein Mann von durchschnittlicher Höhe. Sein herausstechendstes Markenzeichen ist seine äussert blasse, eindeutig weisse Haut. Dies könnte eine Andeutung auf seine auf Schlangen basierenden Fähigkeiten sein, jedoch besitzt Orochimaru diese Hautfarbe bereits seit seiner Geburt. Da man nicht weiß, wer seine Eltern waren, kann man dieses Merkmal auch nicht eindeutig als Erbe zuordnen. Weiterhin auffallend sind seine von lila Ringen umgebenen, bernsteinfarbenen Augen, die ihn ebenfalls sehr schlangenähnlich wirken lassen. Sein dichtes, schwarzes Haar reicht ihm bis zur Hüfte.

Seine Kleidung besteht aus einem spezifischen Kampfanzug, den alle Elite-Ninja Otogakures tragen - einen weißen Kimono und schwarze Hose, die mit einem dicken lila Seil am Rücken zusammengeknotet sind. Ab und zu sieht man ihn mit blauen Ohrringen mit Tomoe-Muster. Als Ninja Konohas trug er die gewöhnliche graue Jōnin-Uniform und als Mitglied Akatsukis den mit roten Wolken überzogenen Mantel. In Otogakure sah man ihn auch nach einer Körperübernahme vollkommen in Bandagen eingewickelt.

Obwohl Orochimaru mehrere Male seinen Körper gewechselt hat, bevorzugte er jedes Mal, sein ehemaliges Aussehen zu behalten. Allerdings ist es ihm möglich, jederzeit zwischen den einzelnen Gesichtern zu wechseln.

Persönlichkeit

Orochimaru ist den meisten Menschen als überaus unmoralisch, kaltherzig und arrogant bekannt. Grund dafür ist, dass er eine Menge schrecklicher Taten und unmenschlicher Experimente begangen hat, um sein eigenes Ziel - ewiges Leben zu erreichen. Er scheint an keinerlei Prinzipien der Moral gebunden zu sein und sieht die meisten Leute, darunter auch seine treuen Anhänger, nur als Mittel zum Zweck. Bei Orochimaru scheinen Gefühle, wie Mitleid oder Zuneigung komplett zu fehlen. So war er bereit, seinen Lehrer, seine Anhänger und Teamkameraden sofort zu töten, sollten sie sich ihm in den Weg stellen. Aus diesen Gründen wirkt Orochimaru furchteinflössend auf viele Leute und selbst der Gedanken an ihn löst Beunruhigung aus.

Es wurde jedoch angedeutet, dass Orochimaru einst auch etwas Menschliches in sich getragen haben könnte. Seine Eltern starben, als er noch sehr jung war und während des Zweiten Ninjaweltkrieges erlebte er den Tod vieler Leute mit, die ihm tatsächlich wichtig sein könnten. Mehrere Leute, die ihn gekannt haben, darunter Jiraiya und der Dritte Hokage, vermuteten, dass diese Ereignisse ihn beeinflusst haben könnten, so dass er verzweifelt nach einem Weg gesucht hatte, das Leben eines Shinobi verlängern und wiederherstellen zu können.

Ziele

Das größte aller Lebensziele des Sannins ist es, alle Jutsu der Welt zu beherrschen, um so zum mächtigsten aller Geschöpfe zu werden. Doch auf dem Weg zu diesem Verlangen ist er auf ein Hindernis gestoßen - eine normale Lebensspanne reicht selbst für einen überaus begabten Ninja nicht aus, um auch nur einen Teil aller existierenden Jutsu zu erlernen. Aus diesem Grund hat er eine Technik namens Fushi Tensei entwickelt, die es ihm erlaubt, den Körper eines anderen zu übernehmen. Auf diese Weise erlangt er nicht nur die Möglichkeit, in einem jüngeren Körper weiterzuleben, sondern übernimmt auch alle Fähigkeiten des Körpers.

Dies ist besonders wichtig für Orochimaru, weil er auf diese Art an Kekkei Genkai kommen kann, die man auf normale Art nicht erlernen kann. Orochimaru war deshalb stets auf der Suche nach Körpern, die ihm neue Fähigkeiten schenken könnten. Als "Traumgefäße" kamen Kimimaro und sein Shikotsumyaku, Guren und ihr Shōton (nur Anime) in Frage. Später interessierte sich Orochimaru nur noch für das Sharingan, weil es den Vorteil hatte, Jutsu zu kopieren und somit viel schneller zu erlernen. Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, Itachi Uchiha zu übernehmen, schlug sein Interesse auf dessen jüngeren Bruder, Sasuke um. Nachdem er ihn zu sich bekehren konnte, erwies sich jedoch, dass der Schüler seinen Lehrer übertroffen hat. Es geschieht genau andersrum und Sasuke absorbiert alle von Orochimarus Fähigkeiten.

Dadurch lebte Orochimaru nur noch als Teil Kabutos weiter. Doch nach dem Sieg von Sasuke und Itachi über diesen, beschwört Sasuke Orochimaru aus Ankos Juin wieder. Sein Ziel ist es weiterhin Sasukes Körper zu übernehmen, doch ist er im Moment nicht dazu in der Lage. Desweiteren scheint er kein Interesse an dem laufendem Krieg zu haben.

Vergangenheit

Kindheit

Das junge Team Sarutobi

Man weiß bis heute nichts genaueres über Orochimarus Eltern. In den ersten Ausschnitten in Orochimarus Leben, in denen er gezeigt wurde, waren sie bereits tot, jedoch schien der Sandaime Hokage, Hiruzen Sarutobi, sie gekannt zu haben. Von klein an zeigte Orochimaru außergewöhnliches Talent im Ninjutsu, wesshalb er, zusammen mit Tsunade und Jiraiya von Sarutobi als Schüler aufgenommen wurde. Er freundete sich recht schnell mit seinen Teamkameraden und seinem Sensei an, war jedoch stets eher zurückhaltend und nachdenklich. Diese ruhige Persönlichkeit kontrastierte mit dem aufgedrehten, scheinbar untalentierten Jiraiya und der selbstbewussten Tsunade, aber trotzdem wurde er von seinem Team angenommen und geschätzt. Die stärksten Gefühle für den Waisen entwickelte dabei Sarutobi, welcher dabei vielleicht eine Art Vater für Orochimaru werden wollte.

Orochimarus Lächeln bei dem Gedanken an das Wiedersehen

Orochimaru saß öfters nachdenkend am Grab seiner Eltern. Eines Tages bemerkte er ein kleines Stück Haut am Grabstein und fragte seinen Sensei, der dazugekommen war, was das sei. Sarutobi erklärte, dass es die Haut einer weißen Schlage sei, welche als Symbol für Glück und Wiedergeburt steht. Orochimaru scheint beeindruckt und fragt, wann seine Eltern wiedergeboren werden. Sarutobi antwortete, selbst er wüsste so etwas nicht einmal er so etwas weiß, während Orochimaru im Kopf mit dem Gedanken spielt, seine Eltern wiedersehen zu können. Bei seinen Zeitgenossen erweckte Orochimaru den Eindruck eines ruhigen und zielbewussten Menschen. Sarutobi meinte sogar, dass diese Eigenschaften in Verbindung mit Orochimarus Talent die Vorraussetzungen für den zukünftigen Hokage wären. Erst viele Jahre später werden sie merken, dass sie sich geirrt hatten.

Die Kriegszeit und Geburt der Sannin

Orochimaru wuchs zusammen mit seinen Teamkameraden einem überdurchschnittlich starken Ninja heran. Alle drei hatten den Rang eines Jōnin erreicht und galten als beste Nachwuchstalente des Dorfes. Sowohl Orochimaru, als auch Jiraiya und Tsunade wurden von manchen Einwohnern als Hokage-Anwärter betrachtet. Zu dieser Zeit zeigten sich in Orochimarus Charakter bereits Zeichen der zukünftigen Erbarmungslosigkeit, doch niemand schöpfte Verdacht, dass in seinem Kopf Ungutes vorging. Er wurde nach wie vor von seinen Kameraden geschätzt und als Freund betrachtet. Ob diese Bände Orochimaru selbst jemals wichtig waren, bleibt ungewiss.

Zu einem ungewissen Zeitpunkt traf Orochimaru zum ersten Mal den damals noch jungen Kabuto Yakushi und schlug diesem erfolglos vor, ein Shinobi zu werden. Etwas später suchten Danzō Shimura, Orochimaru und ein weiterer Ne-Ninja Nonō auf, um sie zu bestechen. Im Zuge dieser Aktion wurde Kabuto Konohas Agent.

Die größte Prüfung für das junge Team Sarutobi war der ausgebrochene Zweite Ninjaweltkrieg. Als Jōnin wurden die drei sofort an die Frontlinie geschickt, in der sie zum ersten Mal lernen mussten, was Verluste bedeuten. Während einer blutigen Schlacht wurde Tsunades Geliebter, Dan, so stark verletzt, dass nicht einmal Tsunades Heilkünste helfen konnten. Auch Tsunades kleinerer Bruder, Nawaki, stirbt, als er waghalsig in einen Kampf gezogen ist. Orochimaru ist tief bedrückt über diesen Tode und merkt, wie zerbrechlich das Leben eines Ninja doch ist. Doch gleichzeitig stumpft für ihn der Wert eines Menschenlebens und der Schmerz über den Verlust ab.

Die Sannin vor Hanzō

Einer der bekanntesten Kämpfe, den die drei führten, war der Kampf gegen den damaligen Anführer Amegakures, Hanzō, der für seine Beschwörung auch als der Salamander bekannt war. Genaueres aus dem Kampf ist nicht bekannt, jedoch schien Hanzō im Vorteil zu sein, obwohl alle drei zusammen kämpften. Trotzdem war er schwer beeindruckt von den Fähigkeiten der drei und beendete den Kampf unter der Bedingung, dass die drei den Titel "Sannin von Konoha" annehmen, unter dem sie seitdem bekannt waren.

Yahiko bittet die Sannin um Essen

Als das Team in einem armen Bauerndorf Amegakures rastet, treffen sie auf einen Waisen namens Yahiko, der sie um etwas zu essen bittet. Als Jiraiya hört, dass er seine Eltern im Krieg verloren hat, ist es sofort bereit, mit ihm zu teilen. Auch Yahikos Freunde, Konan und Nagato kommen hervor, als sie sehen, dass die Ninja ihnen gegenüber freundlich gesinnt sind. Nun sagt Yahiko aber unerwartet für alle, dass er nach einem Lehrer des Ninjutsu sucht und bittet Jiraiya, es ihm beizubringen. Tsunade ist von der Idee nicht gerade begeistert. Orochimaru zeigte sich dieses Mal von seiner unmenschlichten Seite und schlägt seelenruhig vor, die Kinder umzubringen, weil sie in ihrer Zukunft sowieso nichts, als Leid erwartet. Jiraiya jedoch zeigt ein gutes Herz und geht der Bitte der drei Waisen nach, während Orochimaru und Tsunade sich auf die nächste Mission machen. Einer von Jiraiyas Schülern, Nagato, wird später als Anführer Akatsukis Pain in die Geschichte eingehen.

Als die drei kehrten unter dem nun allen bekannten Titel "Sannin von Konoha" in ihr Dorf zurück. Von nun galten sie als stärkste und ruhmreichste Ninjas Konohas nach dem Hokage. Doch genau dieser Krieg war der Grund, wieso Orochimaru zu dem geworden war, was er ist. Seine Kameraden konnten nur noch zusehen, wie er allmählich von der Dunkelheit verschlungen wurde.

Erste Experimente und Verrat

An einem unbekannten Zeitpunkt wurde Orochimaru eine Schülerin namens Anko zugeteilt. Es ist ungewiss, wieso Orochimaru nur eine Schülerin hatte, während Jiraiyas Schüler, Minato Namikaze, bereits selbst Sensei geworden war. Die junge Kunoichi war, ebenfalls wie ihr Lehrer, überdurchschnittlich talentiert und lernte erfolgreich viele von Orochimarus schlangenbasierten Fähigkeiten. Sie hegte große Bewunderung und Zuneigung zu ihrem Sensei, was wohl der Grund war, wieso sie nicht auf Orochimarus inzwischen gefährliche Persönlichkeit aufmerksam wurde. Zu diesem Zeitpunkt führte Orochimaru bereits schreckliche Experimente an Menschen durch, um ihre Möglichkeiten zu testen. Irgendwann fasste er auch den Entschluss, der zu seinem Lebensziel werden würde - alle Jutsu der Welt zu beherrschen. Dazu bräuchte er allerdings viel mehr Zeit, als eine durchschnittliche Lebensspanne. Aus diesem Grund forschte er immer weiter an Methoden, sie zu verlängern und an mehr Macht zu gelangen. Die meisten der auf diese Weise entworfenen Techniken wurden später aufgrund ihrer Unmenschlichkeit als Kinjutsu qualifiziert.

Der Grund, wieso Orochimaru in Konohagakure blieb, war seine Hoffnung, zum neuen Hokage ernannt zu werden. Doch als Sarutobi aufgrund seines hohen Alters zurücktrat, erklärte er stattdessen einen anderen glänzenden Ninja des Dorfes, Minato Namikaze, zu seinem Nachfolger. Sarutobi schien den gefährlichen Charakter Orochimarus erkannt zu haben und hatte aufgehört, ihm blind zu glauben. Nach dieser Entscheidung sah Orochimaru keinen Grund mehr, sich als treuer Ninja Konohas auszugeben und beschloss, sein Dorf, an das ihn längst nichts mehr band, zu verlassen. Zuvor infizierte Orochimaru seine Schülerin aus reinem Interesse mit einem von ihm entwickelten Fluchsiegel, dem Juin und löschte einen Großteil ihrer Erinnerungen aus.

Orochimaru lässt Anko mit dem Fluchmal zurück
Jiraiya stellt Orochimaru

Bei einem letzten Experiment, das Orochimaru ausführen wollte, stürmte Hiruzen Sarutobi in Begleitung zweier Anbu in sein Labor, um ihn festzunehmen. Orochimaru griff die Anbu an und tötete sie. Darauf sprach er seinen Sensei begeistert auf die Vorzüge seiner Kinjutsu an. Obwohl Sarutobi nun eindeutige Beweise für Orochimarus Schandtaten hatte, schaffte er es nicht, seinen Schüler anzugreifen, weil er immer noch mit väterlichen Gefühlen an ihm hing. Orochimaru, der scheinbar mit nichts anderem gerechnet hatte, entkommt aus dem Labor. In einem Wald außerhalb Konohas wird Orochimaru von Jiraiya aufgehalten, der ihn wieder zu sich besinnen wollte.

Weil Jiraiya verstand, dass Orochimaru mit Worten nicht mehr zu helfen war, begann er einem Kampf mit ihm. Jiraiya zog alle Register, um Orochimaru aufzuhalten, doch dessen Fähigkeiten und Besessenheit in seiner Ideologie waren zu stark. Nachdem auch ein längerer Kampf nichts gebracht hatte, hatte Jiraiya keine Wahl, als Orochimaru fliehen zu lassen. Dieser floh, um sich voll und ganz seinem Lebensziel, dem Beherrschen aller Jutsu der Welt zu widmen.

Akatsuki und der Neubeginn

Es ist unbekannt, auf welche Weise Orochimaru zu Akatsuki gefunden hat und ihr beigetreten ist. Da er nun jedoch als einer der stärksten S-Rang Nukenin galt, war ein willkommenes Mitglied in der Organisation internationaler Verbrecher. Ausserdem kann angenommen werden, dass er schon länger vorhatte, ein Akatsuki zu werden. Jedoch kümmerten ihn die Ideologie und Ziele der Organisation herzlich wenig, ihn interessierte nur das äusersst seltene Sharingan - ein Dōjutsu, das vom Akatsuki-Mitglied Itachi Uchiha besessen wurde.

Schon zu seiner Zeit in Konogakure verspürte Orochimaru ein starkes Interesse zu dem Kekkei Genkai des Uchiha-Clans. Neben den erstaunlichen Vorteilen, die es es bot, hatte es für Orochimaru einen ganz besonderen Nutzen. Da das Sharingan die Fähigkeit hat, gegnerische Jutsu zu kopieren, würde es die Geschwindigkeit, mit der seinem Ziel näher kommt, enorm beschleunigen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Orochimaru bereits ein Kinjutsu entwickelt, mit dem er den Körper eines anderen und somit alle seine Fähigkeiten übernehmen könnte. Weiterhin würde dies auch seine Lebensspanne verlängern, jedoch nur um so lange, wie der übernommene Körper Orochimarus Kraft standhalten könnte. Als überaus starker Ninja mit dem seltenen Kekkei Genkai des Sharingan war Itachi für den Sannin perfekt geeignet und wurde zu seinem "Traumgefäß".

Chancenlos gegen Itachis Augen

Wie jedes Mitglied Akatsukis trug Orochimaru einen Ring, in seinem Fall den Ring "Sora" (Himmel). Als Partner bekam Orochimaru Sasori, auch als "Akasuna no Sasori" (Sasori aus dem roten Sand) bekannt, zugeteilt. Da beide ihr Dorf verraten hatten, um nach ewigem Leben zu suchen, hatten die beiden viele Gemeinsamkeiten und schienen miteinander auszukommmen. Das Team bestritt viele Missionen zusammen, doch weitere Details aus Orochimarus Zeit in Akatsuki sind unbekannt.

Die abgeschlagene Hand mit dem Ring "Sora"

An einem Moment, an dem Orochimaru und Itachi alleine und unbeobachtet waren, wollte er seinen längst geplanten Angriff durchführen. Hinterrücks benutzte er Sen’ei Jashu gegen den Uchiha, doch dieser hatte sein Vorhaben bereits durchschaut. Mittels Magen: Kasegui no Jutsu konterte er Orochimarus Angriff und machte ihn bewegungsunfähig. Itachi sagte, dass keines von Orochimarus Ninjutsu etwas gegen seine Augen ausrichten könne und schnitt ihm als Beweis eine Hand ab.

Nach diesem Zwischenfall trat Orochimaru sofort aus Akatsuki aus. Wahrscheinlich tat er dies aber ohne jegliche Vorwarnung, floh also praktisch. Da der Sannin zu viel über die Organisation wusste, wurde er von nun an zu einem der Hauptfeinde Akatsukis und von ihr verfolgt. Die abschnittene Hand mit dem Akatsuki-Ring steht bis heute noch in Orochimarus Saal als Erinnerung an seine Zeit als Akatsuki.

Der Aufbau Otogakures und Suche nach Anhängern

Da Orochimaru nun keinerlei Verbündete besaß, brauchte er einen Stützpunkt, um seine eigene Macht zu stärken. Als Ort für die Gründung seines eigenen Dorfes wählte er das Ta no Kuni ("Reich der Reisfelder"). Da es dort fast keine Shinobi gab und die fünf Großmächte nur wenig Kontrolle über das Reich hatten, war es der ideale Ort für den Sannin, an dem er Anhänger um sich sammeln und seine verbotenen Experimente durchführen konnte. Aufgrund von Orochimarus Fähigkeit, Leute zu manipulieren und seiner Autorität als Nukenin sammelten sich bald Scharen von treuen Anhängern um ihn unter ihnen auch Kabuto, den Orochimaru selbst anwarb. Auf diese Weise entstand Otogakure ("Das Dorf versteckt im Schall")

Das Anwerben Orochimarus vieler seiner stärksten und loyalsten Untergebenen ist mit besonderen Ereignissen verbunden. Seine rechte Hand, Kabuto Yakushi, war einst ein Spion Sasoris. Da der Sannin nun ein Gegner Akatsukis war, hatte man den mit Sennō Sōsa no Jutsu belegten Jungen zu ihm geschickt, um zu erfahren, was in dessen Kopf vorging. Orochimaru entdeckte das Jutsu aber recht schnell und hob es auf. Weil Kabuto ein riesiges Potenzial für Medizin-Jutsu, darunter auch Kinjutsu aufwies und einen herausragenden Intellekt besaß, machte Orochimaru ihn zu seinem persönlichen Assistenten.

Kimimaro, Orochimarus zweites Traumgefäß

Das zweite Traumgefäß des Sannins war ein Junge namens Kimimaro. Nachdem der Kaguya-Clan nach einem fehlgeschlagenen Aufstand in Kirigakure komplett ausgelöscht wurde, blieb Kimimaro der einzige Überlebende. Er sah keinen Sinn in seinem Leben mehr und glaubte, ihn in Orochimaru gefunden zu haben. Da er selbst keine Träume und Ziele hatte, machte er es sich zum Ziel, Orochimaru seinen Träumen und Zielen näher zu bringen. Den Sannin selbst interessierte der Junge aufgrund seines Kekkei Genkais Shikotsumyaku, dessen letzter Erbe Kimimaro war.

Er rektrutierte auch viele andere, vorzüglich junge und leicht zu manipulierende Leute, die kein Heim und keine Ziele hatten unter der Versprechung "sie stärker zu machen". Darunter das Oto-Quartett, Kin Tsuchi, Dosu Kinuta, Zaku Abumi und viele andere, denen er besondere Fähigkeiten schenkte, sie aber am Ende nur als Testobjekte und Söldner gebrauchte, um größere Ziele zu erreichen. Jūgo, der als Ursprung des Juins galt, Suigetsu und viele andere hielt er gefangen, um sie für seine Experimente zu benutzen. Die fähigsten seiner Untergebenen, also das Oto-Quartett und Kimimaro, infizierte er mit dem Juin, welches ihre Fähigkeiten noch einmal verstärkte, aber zu katastrophalen Nebeneffekten führte. Nach einiger Zeit wuchs Otogakure zu einer ernst zu nehmenden Streitkraft heran. Es begannen Gerüchte die Runde zu machen, dass Orochimaru nach seinem Austritt aus Akatsuki wieder Großes plante.

Handlung

Zu Beginn der Handlung ist es zu Orochimarus Hauptziel geworden, Sasuke Uchiha als nächstes Traumgefäß zu testen und ihn schliesslich zu entführen. Es hatte sich herausgestellt, dass Kimimaro tödlich erkrankt war und so nicht mehr als Traumgefäß dienen konnte. In Sasuke, welcher neben Itachi der einzige Erbe des Sharingans ist, sieht Orochimaru ein riesiges Potenzial, das Itachis sogar übertreffen könnte. Sasuke ist derweil in seinem Dorf als Genin tätig und sucht nach Kraft, um Rache an seinem Bruder zu nehmen. Orochimaru will ihm eben diese Kraft schenken und ihn auf seine Seite ziehen. Sobald Sasuke ihm vertraut, will er dessen Körper mittels Fushi Tensei übernehmen.

Ein weiteres Ziel des Sannins ist es, Rache an Konohagakure zu nehmen und das Dorf komplett zu zerstören. Insbesondere bezieht sich seine Rachesucht auf den Dritten Hokage, welcher eine andere Entscheidung traf, statt Orochimaru den Posten des Hokage zu überlassen. Um genug militärische Kraft zu erlangen, verbündete er sich hinter dem Rücken Konohas mit dem Yondaime Kazekage und Sunagakure, welche ebenfalls daran interessiert waren, Konohas Zerstörung beizutragen, aber alleine nicht genug Macht hatten, um es mit dem Feuerreich aufzunehmen. Jedoch hatte er nicht vor, sich Verbündete unter den Großmächten zu machen. Er ermordete den Yondaime Kazekage und nahm dessen Rolle an, um Sunagakure vollständig kontrollieren zu können.

Als Zeitpunkt für seine erste Begegnung mit Sasuke wählte er die Chūnin-Auswahlprüfungen. Im Shi no Mori wären die Genin auf sich alleine gestellt und niemand könnte Orochimaru daran hindern, mit Sasuke zu interagieren. Weil Orochimaru sich in Konohagakure erst einmal nicht erkannt geben wollte, beschloß er, sich unter verschiedenen Masken in die Prüfung einzuschleichen und seine eigenen Ninja in die Prüfung einzubringen. Team Kabuto und Team Orochimaru sind während der Prüfung als Delegation seitens Otogakure anwesend, während Orochimaru als ihr Sensei verkleidet ist. Es ist anzunehmen, dass man in Konohagakure zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, was es mit Otogakure auf sich hat, wesshalb Orochimarus Spione an den Prüfungen teilnehmen konnten, ohne aufzufallen.

Da Orochimaru aber auch kurzzeitig selbst gegen Sasuke kämpfen wollte, suchte er sich eine Gestalt als Genin. Seine Wahl fiel auf Shiore aus Kusagakure. Kurzerhand ermordete er den Shinobi gemeinsam mit dessen Team. Danach benutzte er das Shōshagan no Jutsu, um eine perfekte Kopie von Shiores Gesicht zu erzeugen. Die gesichtslose Leiche des Genin wird jedoch später von Izumo Kamizuki und Kotetsu Hagane gefunden. Diese alamieren sofort Orochimarus Schülerin, nun Tokubetsu Jōnin und Leiterin der Chūnin-Auswahlprüfungen.

Im Wald des Schreckens

Zuerst erfährt man fast garnichts darüber, wer Orochimaru in Wirklichkeit ist, seine Motive und Fähigkeiten. Als Shiore getarnt und wiederrum als Naruto Uzumaki verwandelt, überrascht Orochimaru das Team 7 im Shi no Mori. Mittels Fūton: Daitoppa trennt er das Team von Naruto, so dass er sich vor Sasuke und Sakura Haruno als ihr Teamkamerade ausgeben kann. Jedoch durchschaut Sasuke den Trick sofort und Orochimaru verwandelt sich zu Shiore zurück. Während der echte Naruto mit einer beschworenen Riesenschlange zu tun hat, nimmt der Sannin einen Kampf mit Sasuke auf, um dessen Fähigkeiten zu bewerten.

Als Shiore gegen Sasuke

Zuerst blickt Orochimaru seinen Gegnern einfach tief in die Augen. Diese sehen zum ersten Mal in ihrem Leben eine solche Durst nach Blut, dass sie vor Angst zu Boden gehen. Doch kurz, bevor sie von zwei Kunai getroffen werden, schlägt sich Sasuke selbst einen Kunai ins Bein und kommt durch den Schmerz wieder zu sich. Er zieht Sakura ebenfalls aus den Angriffslinie und flieht hinter einen Baum. Orochimaru greift die beiden Genin mit einer Riesenschlange an, in dessen Maul er sich befindet. Sasuke weicht aus und tötet die Schlange im Sprung mit einer Salve Shuriken. Jedoch schlängelt sich der Sannin durch Nan no Kaizō in Richtung Sasuke, welcher nur durch Narutos Erscheinen gerettet wird. Der Jinchūriki des Kyūbi ist voller Absicht, den übermächtigen Gegner zu bekämpfen, jedoch macht Orochimaru mit ihm durch Angriffe mit Schlangen und dem Gogyō Fūin kurzen Prozess, um sich wieder dem Uchiha zu widmen.

Sasuke bekommt das Juin verpasst

Durch Narutos Entschlossenheit motiviert, aktiviert Sasuke sein Sharingan. Es entbrennt ein heftiger Nahkampf. Orochimaru hält sich zwar zurück, aber nur so sehr, dass sein Gegner schwer zu schaffen hat. Nach mehreren Kampfwendungen schafft Sasuke, Orochimaru mit Sōfūsha San no Tachi zu fesseln und fügt ihm mit Katon: Ryūka no Jutsu schweren Schaden zu. Durch den Angriff blättert die Maske des Sannins ab und man sieht sein wahres Gesicht. Er beißt dem erschöpften und verwirrten Sasuke in den Hals und infiziert ihn so mit dem Himmels-Juin. Mit den Worten, dass sie sich wiedersehen werden, verschwindet Orochimaru. Später wird das Team 7 von den Genin aus Team Orochimaru angegriffen, die aufgetragen wurden, Sasukes neue Kraft zu testen.

Anko will Orochimaru um jeden Preis töten

Kurz nach diesen Ereignissen wird Orochimaru, weiter weg im Shi no Mori von Anko heimgesucht, die alle Register ziehen will, um ihn zu vernichten. Die beiden kämpfen gegeneinander, wobei Anko die gleichen schlangenbasierten Techniken, wie auch ihr Sensei benutzt. Es scheint, als würde Anko die Oberhand gewinnen und ist in der Lage, Orochimaru an einen Baum zu nageln. Sie will das Ninpō: Sōja Sōsai no Jutsu benutzen, um zusammen mit ihm zu sterben. Jedoch stellt sich heraus, dass Orochimaru nur mit ihr gespielt hatte und sich mit Tsuchi Bunshin no Jutsu tarnen konnte. Anko muss gegen ihr Juin ankämpfen und Orochimaru verschwindet mit der Warnung, dass die Prüfung nicht abgebrochen werden solle, wenn Anko das Wohl Konohas wert ist.

Während dem Rest der Prüfung fiel Orochimaru nicht weiter auf, sondern tarnte sich als Jōnin Otogakures und sammelt weiter Informationen über seine Spione. Er sieht dem Kampf zwischen Sasuke und seinem Untergebenen Yoroi hochinteressiert zu. Damit Sasuke gezwungen ist, seine neue Kraft zu demonstrieren, manipuliert Orochimaru dessen Juin. Der Uchiha schafft es aber, das Siegel durch Willenskraft zurückzudrängen und gewinnt nur mit Taijutsu.

Als Kakashi Hatake in einem speziellen Raum dabei ist, Sasukes Juin mit dem Fūja Hōin zu behandeln, erscheint Orochimaru in seiner wahren Gestalt vor ihm. Er sagt, dass Sasuke freiwillig auf seine Kraft zurückgreifen wird, verrät einen Teil seiner Pläne und auch dass er der wahre Anführer Otogakures ist, wonach er wieder von der Bildfläche verschwindet. Somit gibt Orochimaru praktisch aller Welt bekannt, dass man wieder mit ihm rechnen sollte. Die Elite Konohas fürchtet immer stärker um das Wohl des Dorfes. Der Dorfrat entschliesst aber trotzdem, die Prüfung fortzusetzen, womit Orochimaru auch gerechnet hat.


Angriff auf Konoha

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, beschliesst Orochimaru, die Zerstörung Konohas einzuleiten. Als günstigen Moment wählt er die Endrunde der Auswahlprüfungen, da die Kampfbereitschaft Konohas zu dieser Zeit geschwächt ist. Als Yondaime Kazekage verkleidet, sieht er sich von einem Ehrenplatz neben Sarutobi die Kämpfe an. Als es zu der von allen erwarteten Konfrontation zwischen Sasuke und Gaara kommt und Letzterer verletzt wird, gibt Orochimaru das Zeichen, zu beginnen. Kabuto lässt mittels Nehan Shōja no Jutsu einschläfernde Federn regnen, die so gut wie alle Zuschauer in der Chūnin-Arena ausschalten. Gleichzeitig erscheint eine Armee aus Suna-Nin und greift die Shinobi, die das Jutsu neutralisieren konnten an. Bald regnet es Rauchgranaten und Kunai auf die Arena. In all dem ausgebrochenen Chaos schafft es Orochimaru, Sarutobi vom Rest des Dorfes zu trennen. Das Oto-Quartett errichtet eine Barriere, so daß niemand dem Hokage helfen kann. Orochimaru gibt sich als sich selbst zu erkennen und tritt dem Sandaime Hokage in einem Kampf um Leben und Tod gegenüber. Sarutobi versteht, dass das Wohl Konohas auf der Karte steht, weil niemand außer ihm Orochimaru etwas entgegensetzen könnte.

Orochimaru greift zu seiner Trumpfkarte

Zu erst kämpfen die beiden mit zerstörerischen Ninjutsu gegeneinander, jedoch schafft es niemand, den jeweils anderen wirklich zu treffen. Orochimaru schlägt vor, nun ernsthaft zu kämpfen und die beiden werfen ihre Kage-Roben ab. Danach bereiten beide ihre nächsten Techniken vor. Der Sandaime Hokage greift mit Shuriken Kage Bunshin no Jutsu an, doch Orochimaru schützt sich mit zwei aus dem Boden erscheinden Särgen. Kurz darauf stellt sich heraus, dass Orochimaru das Kinjutsu Edo Tensei benutzt hat, mit welchem er Tote wiederbeleben kann. Als Opfer für das Ritual hat er dabei seine Untergebenen Kin Tsuchi und Zaku Abumi benutzt, die für ihn nutzlos geworden sind. Und die zwei Beschworenen sind niemand anderes, als die zwei vorherigen Hokage - Hashirama und Tobirama Senju.

Mittels spezieller Schriftrollen beraubt er die Kage jeglichen Willens und befiehlt ihnen, Sandaime zu vernichten. Er selbst zieht sich zurück, um zuzusehen, wie Sarutobi gegen seine Lehrmeister kämpft. Erstaunlicherweise kann der Hokage sich eine Zeit mit Katon, Doton und Taijutsu gegen die vereinten Angriffe seiner legendär gewordenen Gegner zur Wehr setzen. Schließlich wird er jedoch in dem Mokuton Hijutsu: Jukai Kōtan des Shodai Hokage eingesperrt. Jedoch kann er das Blatt für kurze Zeit durch die Beschwörung von Enma wenden. Der Partner Sarutobis schlägt die beiden Kage zurück und benutzt Henge: Kongōnyoi, um sich in einen Kampfstab zu verwandeln. Um eine ebenbürtige Waffe zu haben, würgt Orochimaru das Kusanagi no Tsurugi heror.

Nun greifen alle drei Sarutobi an. Der Sandaime Hokage gibt alles und schafft es sogar, Shodai und Nidaime mit Kibakufuda zu sprengen. Jedoch stellt sich heraus, dass durch Edo Tensei beschworene Körper nicht durch physische Angriffe zerstört werden können, weil sie sich regenerieren. Darauf demonstriert Orochimaru seinem Sensei sein Fushi Tensei und erscheint in seinem weiblichen Körper vor ihm. Sarutobi nennt seinen Schüler einen "Unmenschen" und erkennt, dass er seine Gegner nicht mit normalen Mitteln besiegen kann. Bereit, für sein Dorf zu sterben, bereitet er das Fūinjutsu: Shiki Fūjin vor.

Sarutobi gegen Orochimaru - das Finale

Tobirama benutzt Kokuangyō no Jutsu, um Sarutobi an der Vollendung des Jutsu zu hindern. Sarutobi wird von allen Seiten angegriffen, ohne sich wehren zu können. Dennoch vollbringt er die Technik durch seine Willensstärke. Zwei seiner Kage Bunshin entziehen die Seelen der Hokage, so dass diese in ihre Welt zurückkehren. Orochimaru wird durch den Angriff Sarutobis überrascht und der Sandaime beginnt, seine Seele zu entziehen. Sarutobi ist jedoch so stark geschwächt, dass er die Technik nicht vollenden kann. Weil er spürt, dass er nicht mehr lange durchhält, versiegelt er mit letzter Kraft Orochimarus Arme - eine Tat, die Konoha retten wird. In dem geschockten Gesicht des Sannin erkennt Sarutobi den jungen Orochimaru und stirbt mit einem Lächeln.

Der Sannin, der nun keine Fingerzeichen benutzen kann, muss einsehen, dass er ohne seine Jutsu nicht weit kommen wird. Er verkündet, dass die Zerstörung Konohas fehlgeschlagen ist und befiehlt den Rückzug.


Wiedersehen der Sannin

Verhandlungen mit Tsunade

Weil Orochimarus versiegelte Arme keine normale Verletzung sind, sucht er nach einem Iryōnin, der sie wiederherstellen könnte. Die Einzige, die ihm dabei helfen könnte, ist seine frühere Teamkameradin Tsunade. Diese führt mit Dans Nichte Shizune und dem Schweinchen Tonton außerhalb Konohas ein verschwenderisches Leben als Spielerin. Zusammen mit Kabuto will er diese aufsuchen, um ihr ein Angebot zu machen, das sie nicht abschlagen kann. Mittels Edo Tensei könnte Orochimaru Dan und Nawaki, die ihr so viel wert waren, wieder ins Leben zurückholen. Was er nicht weiß: Jiraiya, der dritte Sannin, hat sich zusammen mit Naruto auf die Suche nach der gleichen Person gemacht. Laut Jiraiya wäre sie der am besten geeigneteste Kandidat für den Posten des Godaime Hokage.

Orochimaru findet Tsunade als Erster und zeigt ihr seine Verletzung. Diese ist zuerst gar nicht froh über das Wiedersehen und warnt ihn, sich nicht mit ihr anzulegen. Als Orochimaru ihr dann jedoch seine Dienste anbietet, scheint er Erfolg zu haben. Er gibt Tsunade einen Tag Nachdenkzeit und vereinbart ein Treffen. Diese betrinkt sich in einem nahegelegenen Dorf und trifft dort auf Jiraiya und Naruto. Für deren Vorschlag, Hokage zu werden, hat sie nicht viel übrig.

Tsunade wirft sich in Orochimarus Angriff

Am nächsten Tag treffen sich Orochimaru und Kabuto wieder mit Tsunade in Shizunes Begleitung. Es stellt sich jedoch heraus, dass Tsunade nur so tut, als wolle sie Orochimaru heilen. Eigentlich hatte sie vor, ihn zu töten, um einen weiteren Angriff auf Konoha zu verhindern. Kabuto warnt seinen Meister rechtzeitig und hindert Tsunade an ihrem Vorhaben. Diese beginnt darauf, wild mit ihrer Übermenschlichen Kraft anzugreifen. Orochimaru warnt Kabuto, dass jeder ihrer physischen Angriffe tödlich sein könnte. Die beiden weichen so lange aus, bis Tsunade erschöpft ist. Nun befiehlt er Kabuto, Tsunade zu besiegen, um sie zur Heilung zu zwingen. Dieser beginnt einen heftigen Kampf mit ihr. Kabuto schafft es, die Sannin durch Chakura no Mesu zu schwächen und ihrer Übermenschlichen Kraft zu berauben, wird aber selbst von Ranshinshō getroffen. Gerade, als Kabuto seinen Körper unter Kontrolle bekommt, bekommt Tsunade Unterstützung - Jiraiya, Naruto und Tonton wurden von Shizune zur Hilfe gerufen. Nun sind alle drei Sannin wieder an einem Ort versammelt.

Während Shizune und danach Naruto gegen den deutlich überlegenen Kabuto kämpfen, nimmt sich Orochimarus Jiraiyas an. Da er selbst von alleine keine Ninjutsu benutzen kann und Jiraiya durch Tsunades Droge geschwächt ist, kann keiner der Sannin mit voller Kraft antreten. Jiraiya benutzt Doton: Yomi Numa, um eine von Orochimarus beschworenen Riesenschlangen zu versenken. Orochimaru greift mit Nan no Kaizō an und durchbricht Jiraiyas Ninpō: Hari Jizō mit einem Biss in den Hals. Darauf kommen die beiden auf Jiraiyas neuen Schüler, Naruto zu sprechen. Orochimaru fragt sich, welchen Sinn es hat, jemanden zu trainieren, der kein Talent hat und sowieso nichts lernen wird und bezeichnet Naruto als wertlos. Jiraiya antwortet, dass es keine wirkliche Herausforderung wäre, jemanden wie Sasuke zu lehren, weil dieser sowieso ein Genie ist. Was jedoch wirklich die Stärke eines Ninja ausmacht ist nicht die Anzahl und Stärke seiner Jutsu, sondern ein Wille, der niemals aufgibt. In diesem Moment muss Orochimaru geschockt zusehen, wie Naruto Kabuto mit dem neu erlernten Rasengan besiegt.

Schlagartig ändert sich die Meinung Orochimarus - er will Naruto nun um jeden Preis töten, damit er nicht in die Hände Akatsukis fällt. Er schleudert Jiraiya, der ihn aufhalten will mit seiner Zunge weg und rast auf den vor Erschöpfung ohnmächtigen Naruto zu. Jedoch stellt sich Tsunade, die ebenfalls einen Geistesumschwung hatte, zwischen Naruto und Orochimarus Kusanagi. Trotz ihrer Angst vor Blut und der tödlichen Treffer, die sie erleidet, steht sie wieder auf und ist fest entschlossen, Naruto zu verteidigen. Nachdem sie sich mit Ninpō: Sōzō Saisei geheilt hat, beginnt der Kampf der Sannin.

Das Wiedersehen der Densetsu no Sannin...
...und ihrer Beschwörungen

Alle drei benutzen gleichzeitig das Kuchiyose no Jutsu und rufen ihre vertrauten Geister herbei. Gamabunta und Katsuyu stehen Manda gegenüber, die Sannin stehen auf den Köpfen ihrer Tiere. Es stellt sich heraus, dass die Geister, genau wie ihre Besitzer, einander sehr wohl kennen. Bevor der Kampf beginnt, verkündet Tsunade, dass die drei Sannin einmal waren. Katsuyu bespuckt Manda mit Zesshi Nensan, dieser erweist sich als überraschend flink, weicht aus und nimmt Katsuyu in einen Würgegriff. Gamabunta geht mit seinem Schwert dazwischen und Katsuyu entkommt dem Griff durch Katsuyu Dai Bunretsu. Nun greifen Gamabunta und Jiraiya mit Katon: Gamayu Endan an. Es scheint, als würde Manda komplett verbrennen, jedoch hatte er sich durch Häutung gerettet und erscheint aus der Erde, um die Riesenkröte anzugreifen. Jedoch stopft Tsunade ihm mit Gamabuntas Riesenschwert das Maul und nagelt ihn so fest. Nun greift Orochimaru Tsunade selbst an, doch diese löst sich von seiner Zunge und beginnt einen Konterangriff.

Orochimaru muss einstecken

Voller Wut schlägt sie immer wieder zu, ohne Orochimaru eine Pause zu geben, selbst der Einsatz von Kusanagi hilft ihm nicht weiter. Obwohl Tsunade stark geschwächt ist, werden ihre Schläge immer besser und schliesslich trifft sie Orochimaru mit solch einer Wucht, dass er kurz das Bewusstsein verliert. Ein normaler Mensch könnte diese Angriffe nie überleben, doch Orochimaru übersteht sie dank seiner Wiedergeburtstechnik. Zu erschöpft, um weiterzukämpfen, verschwindet Orochimaru mit Kabuto und Manda und erhofft sich, seine Arme selbst heilen zu können. Seinen ehemaligen Teamkameraden verspricht er ein Wiedersehen bei der Zerstörung Konohas.

Traumgefäß in greifbarer Nähe

Obwohl Orochimaru sowohl bei der Zerstörung Konohas, als auch im Kampf der Sannin Niederlagen einstecken musste, geht seine Pläne um Sasuke Uchiha auf. Da Sasuke in einem Kampf gegen seinen Bruder eine haushohe Niederlage einstecken musste, sucht er immer verzweifelter nach Kraft. Da Orochimaru ihm genau diese Kraft versprochen hat, denkt er immer ernsthafter darüber nach, die Seite zu wechseln. Sasuke weiß genau, dass Orochimaru seinen Körper als Gefäß will, ist jedoch bereit, selbst diesen Preis in Kauf zu nehmen. Orochimaru, der genau damit rechnet, schickt das Oto-Quartett nach Konoha, um "Überzeugungsarbeit" zu leisten. Nachdem Sasuke die Stärke des Juin gesehen hat, ist er bereit, Konoha zu verlassen. Jedoch bemerkt Sakura Haruno, was vorgeht. Sie wird von Sasuke bewusstlos geschlagen, kommt aber am nächsten Morgen wieder zu sich und erzählt, was vorgefallen ist.

Ein Fünferteam aus Konoha-Genin, bestehend aus Neji Hyūga, Naruto Uzumaki, Chōji Akimichi, Kiba Inuzuka und angeführt von Shikamaru Nara, schwört, Sasuke zurückzuholen. Das Oto-Quartett, und später der nachgeschickte Kimimaro haben schwer mit den Ninja aus Konoha zu schaffen, die später Verstärkung von Konohas neuem Verbündeten, Sunagakure bekommen. So kommt es zu langen Verzögerungen. Orochimaru, der keinen Tag länger auf seinen neuen Körper warten kann, muss sich ein neues Gefäß unter seinen Gefangenen wählen. Er arangiert einen Kampf mit nur einem Überlebenen (er verspricht, den Sieger freizulassen), wobei Genyūmaru als Sieger hervorgeht. Dieser wird auch zu Orochimarus Ersatzkörper.

Als Sasuke schließlich eintrifft, kann Orochimaru ihn nicht sofort übernehmen, weil er nur jede paar Jahre den Körper wechseln kann. Das weiß sowohl Sasuke selbst, als auch dessen Freunde. Der Uchiha plant, durch Orochimarus Training so stark zu werden, dass er den Sannin besiegen kann. Naruto trainiert ebenfalls, um Sasuke zu befreien. Jede der Seiten weiß von dem Vorhaben der jeweils anderen - ein Wettrennen gegen die Zeit um Sasuke beginnt.

Nach dem Zeitsprung

Orochimaru bestaunt sein Traumgefäß

Es vergehen in etwa zweieinhalb Jahre, seit Sasuke zu Orochimaru übergegangen ist und die Ereignisse sich fortsetzen. Durch das gigantische Potenzial Sasukes und Orochimarus verbotene Methoden wachsen die Fähigkeiten des Uchihas mit unheimlicher Geschwindigkeit. Er hat nicht nur gelernt, sein Juin zu kontrollieren, sondern hat alle seine Fähigkeiten enorm verbessert. Orochimaru ist mit Sasukes Entwicklung sehr zufrieden, wirft ihm jedoch vor, nicht erbarmungslos genug zu sein. Derweil fühlt der Sannin sich immer schwächer, weil Genyūmarus Körper seiner Kraft nicht lange standhalten kann. Sowohl Sasuke, als auch Orochimaru ahnen, dass der Tag der Entscheidung immer näher rückt.

Zur selben Zeit gelingt es Ninja aus Konoha- und Sunagakure Orochimarus früheren Partner, Sasori im Kampf zu töten. Als Belohnung (oder eher aus dem Interesse Akatsukis) verrät Sasori vor seinem Tod Chiyo und Sakura Haruno, dass er einen Spion unter Orochimarus Leuten habe. Sasori weiß nicht, dass der von ihm geschickte Spion dem Sannin schon längst loyal untergeben ist. Genauso wenig wissen die Ninja aus Konoha, dass es sich bei dem Spion um niemand anders als Kabuto handelt.

Der Marionettenspieler hat ein Treffen mit Kabuto auf dem Tenchikyō ("Brücke von Himmel und Erde") vereinbart, welches Orochimaru seinerseits ausnutzen wollte, um seinen ehemaligen Partner loszuwerden. Sakura und Naruto werden auf diese Information natürlich sofort aufmerksam, weil sie erhoffen, etwas über Sasukes Aufenthaltsort zu erfahren. Es wird beschlossen, dass das neu geformte Team Kakashi die Gestalt Sasoris annehmen und zum Treffen kommen wird.

Konfrontation mit Team Kakashi

Orochimarus Plan ist folgender: Nachdem Kabuto sich eine kurze Zeit lang als loyal ausgegeben hat, überwältigen sie ihn gemeinsam aus dem Hinterhalt. Zusammen mit seiner rechten Hand macht er sich auf zur Brücke und versteckt sich in der Nähe, während Kabuto Sasori mit einem Gespräch ablenkt. Er kann nur ahnen, dass es sich bei "Sasori" um den durch Mokuton: Henge verwandelten Yamato handelt. Als Kabuto wie geplant mit Chakra no Mesu angreift, fliegt Yamatos Tarnung auf. Orochimaru erkennt sein Testsubjekt in ihm wieder und fragt, wo denn "seine Ratten" abgeblieben wären. Darauf kommen Naruto, Sakura und Sai aus ihren Verstecken hervor.

Das Team Kakashi erscheint vor Orochimaru

Durch seine Wut bei Orochimarus Anblick formt sich bei Naruto sofort das Fuchsgewand. Orochimaru provoziert den Jinchūriki durch Bemerkungen über Sasuke, so dass bald vier Schweife entstehen. Naruto verliert vollkommen die Kontrolle über sich, zerstört die Hälfte der Brücke und greift den Sannin an. Interessiert daran, Narutos volle Kraft zu sehen, nimmt er den Kampf auf.

Orochimaru kann nichts gegen Narutos Verwandlung ausrichten

Zuerst greift Orochimaru mit einer Unmenge von Schlangen an, die Naruto aber alle mit Muzōsana Ichigeki vernichtet. Weil Naruto Orochimaru wegen seiner Wiedergeburtstechnik keinen dauerhaften Schaden zufügen kann, bereitet er sein Bijūdama vor. Orochimaru erkennt, dass der Angriff selbst für ihn tödlich sein würde und versucht, sich mit Kuchiyose: Sanjū Rashōmon zu schützen. Der vernichtende Chakrastrahl zerstört zwar alle drei Tore, kann Orochimaru jedoch größtenteils vor dem Schaden bewahren. Darauf greift Orochimaru mit seinem Kusanagi an, indem er seinen Hals und das Schwert enorm verlängert. Jedoch kann selbst diese Waffe Naruto in seiner vierschwänzigen Form nichts anhaben. Durch den Kampf und durch seine allgemeine Schwäche erschöpft, gibt Orochimaru auf und lässt das Team Kakashi mit Naruto zurück, wo er von Yamato zur Vernunft gebracht wird.

Orochimaru und Kabuto machen sich auf den Weg zurück zu ihrem Versteck, verfolgt von Team Kakashi. Unerwartet für ihn sucht ihn Sai auf, um ihm von Danzōs Angebot, sich gegen Konoha zu verbünden erzählt. Intrigiert lässt der Sannin ihn mitkommen, ohne zu wissen, dass es Sais eigentlicher Auftrag ist, Sasuke zu ermorden.

Später, als das Team Kakashi im Versteck ankommt, kämpft Orochimaru kurz wieder gegen Naruto und sein Kage Bunshin no Jutsu. Jedoch hat der Jinchūriki ohne sein Fuchsgewand keine Chance gegen den Sannin und Orochimaru fragt ihn, wo seine Kraft abgeblieben ist. Während der Konfrontation zwischen Team Kakashi und Sasuke hindert Orochimaru den Uchiha daran, seine Gegner mit Kirin zu töten. Er hofft, dass Konoha und Akatsuki sich gegenseitig auslöschen werden.

Untergang durch Sasuke

Kurz darauf verschlechtert Orochimarus Zustand sich drastisch. Er spürt, dass er nicht mehr lange in seinem Körper bleiben kann und dringend Sasuke übernehmen muss. Weil selbst Kabutos Medizin nicht mehr weiterhilft, hat er vor, es bei der nächsten Möglichkeit zu tun. Doch sein Schüler kommt ihm zuvor.

Der Uchiha bricht in sein Schlafzimmer und nagelt den geschwächten Sannin mit Chidori Eisō in die Wand. Sasuke meint, er wolle Orochimaru töten, weil dieser ihm alles beigebracht hatte, was er konnte und nun nutzlos sei. Darauf erscheint Orochimaru als große weiße Schlange vor Sasuke - seine wahre Form, die sein Körper nach zahlreichen Modifikationen angenommen hat. Aus dem Körper der Schlange wachsen weitere Schlangen, die den Uchiha angreifen, jedoch besiegt er alle durch den Einsatz des Juin. Mit seinem Kusanagi schneidet Sasuke Orochimaru in drei Teile, doch dies scheint ihm nicht viel auszumachen. Der Kopf der Schlange zieht Sasuke, der durch das austretende Atemgift gelähmt wurde, in Orochimarus innere Welt. Hier beginnt der Sannin, ihn mittels Fushi Tensei zu übernehmen. Sasuke benutzt das Magen: Kasegui no Jutsu, mit dem Itachi Orochimaru einst besiegte, doch dieser durchbricht das Genjutsu dieses mal. Dennoch geschieht etwas, womit Orochimaru nicht gerechnet hat: Sasukes Kraft ist größer, als seine eigene und er beginnt, Kontrolle über die innere Dimension zu übernehmen. Schließlich dreht Sasuke den Spieß um. Statt übernommen zu werden, absorbiert er einen Großteil von Orochimarus Fähigkeiten und geht siegreich aus dem Kampf hervor.

Ist der Kampf zu Ende?

Zu Orochimarus plötzlichem Untergang haben mehrere Faktoren geführt. Erstens war Orochimaru zu dem Punkt, an dem er Sasuke übernehmen wollte, durch die Nebenwirkungen seines Fushi Tensei enorm geschwächt. Naruto und seine Freunde haben Sasuke indirekt das Leben gerettet, (und zu Orochimarus Untergang geführt) indem sie seine Ankunft derart verzögert haben, dass Orochimaru einen anderen Körper übernehmen musste. Auf diese Weise haben sie Sasuke die Chance gegeben, über mehrere Jahre stärker zu werden und dem Sannin Widerstand leisten zu können. Der größte Fehler Orochimarus war es aber, Sasukes Talent zu unterschätzen. Er hatte seinen eigenen Schüler derart stark gemacht, dass er selbst ihn nicht mehr übernehmen konnte.

Jedoch ist Orochimaru zu diesem Zeitpunkt nicht komplett tot. Er lebte noch in Sasukes Juin weiter und konnte jederzeit ausbrechen. Außerdem implantierte Kabuto sich seine Zellen und erlangte so seine Fähigkeiten. Gleichzeitig überlässt er Orochimaru einen großen Teil seines Unterbewusstseins. Es ist unbekannt, ob er dies aus Verlangen nach Macht oder aus Loyalität gemacht hat.

Versuchte Rückkehr

Orochimarus letzter Versuch

Während des Kampfes Sasukes gegen Itachi macht Orochimaru einen Versuch, wieder zurückzukehren und sich an Itachi zu rächen. Nachdem Sasuke sein gesamtes Chakra verbraucht hat und Orochimaru nicht mehr unterdrücken kann, bricht er durch Yamata no Jutsu aus dessen Körper aus. Itachis Susanoo benutzt Totsuka gegen Orochimarus stärkste Technik. Es stellt sich heraus, dass Totsuka genau das ist, wonach der Sannin schon lange sucht. Er erscheint aus dem Maul einer der Schlangen und will von dort aus sein Kusanagi benutzen. Letzendlich ist er jedoch machtlos gegen Susanoo und wird von Totsuka in ein ewiges Genjutsu gesperrt, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt.


Vierter Ninjaweltkrieg

Nach der Niederlage Kabutos im Kampf gegen die Uchiha-Brüder, wird Orochimaru von Sasuke wiederbelebt, worauf er sein Chakra aus Kabutos Körper absorbiert, was ihn in seine Menschliche Gestalt zurückwirft.

Orochimaru hat die Allwissenden beschworen

Schließlich nimmt Orochimaru Sasuke mit zu einem dem Uchiha sehr gut bekanntem Ort, welcher sich als Konoha herausstellt. Dort spüren sie, obwohl keiner von ihnen über sensorische Fähigkeiten besitzt, ein außergewöhnliches Chakra, welches zu Naruto gehört. Auf Sasukes Forderungen führt Orochimaru sie weiter. Sie kommen in eine ziemlich verwüsteten Gegend an, die wohl mal ein Teil von Uzushiogakure war. Dort machen sie vor einem Maskentempel der Uzumaki halt. Orochimaru sucht daraufhin eine spezielle Maske. Nachdem er sie gefunden hat, gehen sie zurück nach Konoha. Als Sasuke auf das Dach eines Gebäudes springt um eine Aussicht auf das gesamte Dorf zu haben, erklärt Orochimaru es sich dadurch, dass Konoha Sasukes Geburtsort ist und er immernoch eine Bindung zu dem Dorf habe, auch wenn er diese zerstören möchte. Als sie am Naka no Jinja ankommen, öffnet Sasuke den Eingang mit seinem Sharingan. Im Schrein beginnt Orochimaru das Ritual, indem er sich die Maske des Shinigami aufsetzt und diesen beschwört, um das Siegel zu brechen, muss der Bauch des Totengottes aufgeschnitten werden. Dadurch werden die darin gefangenen Seelen freigelassen, auch bekommt Orochimaru seine Hände wieder, allerdings wurde auch ihm der Bauch aufgeschnitten. Nachdem Jūgo Sasuke Senchakra zuführt, entweichen die Zetsu die sich auf Obitos Befehl unbemerkt an Sasuke geheftet haben. Schwerverletzt benutzt Orochimaru Kuchiyose: Edo Tensei, mit vier Zetsu als Wirtskörper. Die restlichen zwei werden von Suigetsu und Jūgo festgehalten. Nachdem Orochimaru das Jutsu beendet hat, verlässt er seinen schwerverwundeten Körper und dringt in einen der Zetsu ein, welchen Suigetsu für ihn bereit hält. In seinem neuen Körper stellt er die Allwissenden vor - die ehemaligen Hokage. Diese sind nicht über ihre erneute Beschwörung durch Orochimaru erfreut. Minato fragt diesen wie es ihm gelang Fūinjutsu: Shiki Fūjin zu brechen, doch der Sannin meint, dass Minato ihn wohl unterschätze. Orochimaru erklärt nun, dass es nicht sein Plan sei, sondern er die Hokage auf Sasukes Wunsch hin beschworen hat. Während der Erzählung von Tobirama mischt sich Orochimaru ein und meint, dass Madara wohl ein ziemliches Trauma der beiden sei, woraufhin Tobirama aber antwortet, dass er wohl keine Vorstellung von Madara hat. Orochimaru, der sich während der Erzählung des Shodai zurückgehalten hat, fragt Sasuke, nachdem Hashirama ebenfalls seine Geschichte zu Ende erzählt hat, für welchen Weg er sich entscheiden wird. Nach kurzem Überlegen entschließt Sasuke sich dazu zum Schlachtfeld aufzubrechen um Madara zu bekämpfen. Diese Entscheidung überrascht Orochimaru sichtlich, doch er schließt sich Sasuke an. Als Karin auftaucht und sich bei Orochimaru beschwert, meint er nur, dass auch Sasuke ihn hintergangen hat, doch stehe er jetzt trotzdem hier. Hiruzen der überrascht über die Wandlung seines ehemaligen Schülers ist, fragt ihn warum er das tue. Orochimaru meint nur, dass er wissen will wie Sasukes anderer Weg aussieht, da er im Gegensatz zu Kabuto ihm nicht nachmacht, sondern seinen eigenen Weg sucht. Danach bereitet die Gruppe ihren Aufbruch zum Schlachtfeld vor. Unterwegs trennt sich die Gruppe: Sasuke, Jūgo und die reanimierten Hokage begeben sich direkt zum Schlachtfeld, während Orochimaru, Suigetsu und Karin zum Kampfplatz der fünf Kage gegen Madara aufbrechen und Tsunade bei ihrer Genesung helfen. Auch die anderen Kage werden von ihnen medizinisch versorgt.[3] Orochimaru begibt sich gemeinsam mit Suigetsu und Karin zum Schlachtfeld, um an der Seite der Allianz zu kämpfen. Im Laufe des Krieges trifft er auf seinen ehemaligen Untergebenen Kabuto Yakushi, welcher gerade den schwerverletzten Sasuke rettet. Später wird auch Orochimaru Opfer von Madaras Mugen Tsukuyomi. Nachdem Sasuke und Naruto Kaguya Ōtsutsuki besiegt und das Genjutsu beendet haben, werden auch Orochimaru, Taka und Kabuto von diesem befreit. Orochimarus Verbleib danach ist unbekannt.

Veränderungen

Fähigkeiten und Jutsu

Siehe hier: Orochimarus Jutsu.
Orochimaru ist einer der stärksten bekannten Ninja aus Konoha auch der gesamten Ninjawelt. Er ist als Sannin bekannt und gehört zu den meistgefürchtetesten S-Rang Verbrechern, sein Name ist in jedem Land bekannt. Er ist dem Level eines durchschnittlichen Jōnin um Längen vorraus, so gaben sowohl Kakashi, als auch Yamato zu, keine Chance gegen ihn gehabt zu haben. Weiterhin war er für den Tod von gleich zwei Kage verantwortlich - seinem Sensei Sarutobi und dem Yondaime Kazekage. Das spricht dafür, dass seine Fähigkeiten sehr wohl denen eines Kage entsprechen, wenn nicht teilweise übertreffen. Jedoch wird Orochimaru von Zeit zu Zeit stark dadurch geschwächt, dass er einen neuen Körper als Gefäß braucht. Wenn die Kraft eines eingenommenen Körpers verfällt, sinkt Orochimarus Ausdauer enorm. Gegen Ende dieser Zeit ist er sogar vollkommen ans Krankenbett gebunden. Hingegen kann vermutet werden, dass Orochimarus Kraft dann am größten ist, wenn er einen neuen, möglichst starken Körper eingenommen hat.

Schlangenbasierte Techniken

Bei der Benutzung von Senei Tajashu

Die Visitenkarte Orochimarus bilden solche Techniken, wie Sen’ei Jashu, Jagei Jubaku und ihre zahlreichen Variationen. Durch die riesige Anzahl an beschworenen Schlangen und ihre Flexiblität können solche Angriffe zu einer großen Gefahr werden. Bei Mandara no Jin zB. erschafft er eine Unmenge an Schlangen, die sowohl offensiv, als auch defensiv große Probleme für den Gegner darstellen. Weiterhin hat mit dem Kuchiyose no Jutsu die Beschwörung von Schlangen derart perfektioniert, dass er scheinbar aus dem Nichts Riesenschlangen beschwören und vollkommen kontrollieren kann. Sein stärkster Partner ist die lila Riesenschlange Manda, die es mit Gamabunta und Katsuyu gleichzeitig aufnehmen kann. Manda ist jedoch auch sehr eigensinnig, weil er für seine Dienste große Opfer fordert. Später wird Manda von Sasuke, welcher Orochimarus Fähigkeiten absorbiert hat, beschworen und stirbt.

Durch seine zahlreichen Experimente wird auch Orochimarus eigener Körper immer schlangenähnlicher. Dies geht so weit, dass er in seiner wahren Form schließlich zu einer vollkommenen weißen Riesenschlange wird. (Was eine Andeutung auf seinen Namen sein könnte.) In dieser Form hat er zahlreiche Fähigkeiten, so kann er überall aus seinem Körper Schlangen wachsen lassen und Gegner durch hocheffizientes Atemgift lähmen, welches aus seinem Blut kommt. Außerdem lebt er in dieser Form selbst dann weiter, wenn er in mehrere Teile geschnitten wird, so im Kampf gegen Sasuke.

Sein ultimatives schlangenbasiertes Jutsu ist das Yamata no Jutsu, bei dem Orochimaru acht weiße Riesenschlangen beschwört, aus denen er dann erscheinen kann. Diese Schlangen haben gewaltige Zerstörungskraft, konnten es aber nicht gegen Totsuka aufnehmen.

Kin- und Wiedergeburtsjutsu

Mittels Edo Tensei wiederbeschworene Kage

Bei seiner Suche nach Jutsu hat sich Orochimaru besonders auf jene konzentriert, die es ihm ermöglichten, Leben und Tod zu manipulieren. Das bekannteste Jutsu, das er benutzt, um Unsterblichkeit zu erlangen, ist das Fushi Tensei. Im Kampf gegen besonders starke Gegner greift er auch auf das Kuchiyose: Edo Tensei, welches ihm nach der Erfüllung gewisser Bedingungen ermöglicht, Tote herbeizurufen und sie nach freiem Willen zu befehligen. In einem Filler sah man ihn auch das Ninpō: Shisha Kugutsu benutzen, um experimentielle Geschöpfe für den Kampf zu erschaffen. Öfters benutzt er das Juin, um seine Untergebenen zu stärken. Aufgrund ihrer katastrophalen Auswirkungen und Unmenschlichkeit wurden sie alle als Kinjutsu qualifiziert, was Orochimaru aber natürlich nicht davon abhält, ständig auf sie zuzugreifen.

Aufgrund seiner Fähigkeiten zur Dehnung und Wiedergeburt ist Orochimaru so gut wie immun gegen gewöhnliche physische Angriffe. Aus diesem Grund ist es sehr schwierig, ihm dauerhaften Schaden zuzufügen. Nach eigener Aussage würde ein Angriff, wie Bijūdama allerdings tödlich für ihn sein, weil er so großen Schaden anrichtet, dass eine Regeneration nicht mehr möglich ist. Auch das ewige Genjutsu, mit dem Totsuka belegt ist oder ein Seelenentzug sind Angriffe, gegen die Orochimarus Wiedergeburt machtlos ist.

Kusanagi

Kū no Tachi, eine Technik, mit der Kusanagi frei bewegt werden kann

Orochimaru ist ebenfalls im Besitz des legendären Kusanagi no Tsurugi, ("Grasschneiderschwert") einem Schwert, das die Fähigkeit hat, durch alles zu schneiden. Durch den Einsatz von speziellen Kenjutsu kann Orochimaru das Schwert auch schweben lassen oder um mehrere Male verlängern. Außerdem ist er in der Lage, das Schwert in seinem Körper aufzubewahren und für Überraschungsangriffe aus seinem Mund erscheinen zu lassen.

Es ist unbekannt, wie Orochimaru dieses Schwert erhalten hat. Allerdings ist er auch hinter dem Gegenstück Kusanagis, Totsuka her, welches sich im Besitz Itachi Uchihas befindet.

Ninjutsu

Aufgrund seines Wunsches, alle Ninjutsu der Welt zu erlernen, muss Orochimaru, ähnlich Kakashi, ein äußerst breites Arsenal aller möglichen Techniken beherrschen. Man hat ihn bei der Manipulation von zwei verschiedenen Elementnaturen - Fūton und Doton beobachtet. Laut den Schriften des Jin beherrscht er alle fünf grundlegenden Elemente, also auch Raiton, Suiton und Katon, sowie Inton und Yōton. Weiterhin benutzt er defensive Techniken, wie das Kuchiyose: Rashōmon und Kuchiyose: Sanjū Rashōmon. Wie auch die anderen Sannin, ist Orochimaru fähig im Umgang mit Fūinjutsu. So versiegelte er Narutos Fuchsgewand mittels des Gogyō Fūin.

Ein Ninjutsu, von dem Orochimaru öfters im Nahkampf Gebrauch macht, ist das Nan no Kaizō. Es ermöglicht ihm, seine Glieder (bevorzugterweise Hals und Zunge) über große Distanzen lang zu dehnen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.


Fähigkeiten-Parameter

Orochimarus Fähigkeiten-Parameter sieht wie folgt aus:

Begleitbuch Nin
(Ninjutsu)
Tai
(Taijutsu)
Gen
(Genjutsu)
Ken
(Intelligenz)
Riki
(Kraft)
Soku
(Geschwindigkeit)
Sei
(Chakra)
In
(Fingerzeichen)
Insgesamt
Schriften des Sha[4] 5 3.5 5 5 3.5 4.5 3.5 5 35

Kämpfe

Siehe hier: Liste der Kämpfe von Orochimaru.

Vollendete Missionen

Menge Rang
16 D-Rang
332 C-Rang
521 B-Rang
491 A-Rang
108 S-Rang

Stand: Unverändert seit seiner Flucht aus Konoha

Trivia

  • 大蛇 Orochi bedeutet "Riesenschlange" und 丸 Maru ist ein typisches WP.png Suffix von japanischen Jungennamen.
  • Er war der Hauptantagonist des gesamten ersten Teils.
  • Orochimaru bewahrt seine rechte Hand, die von Itachi abgehackt wurde, in einem Labor auf.
  • Sowohl sein Charakter, als auch sein Aussehen haben große Ähnlichkeiten mit WP.png Voldemort aus WP.png Harry Potter. Ebenso streben beide nach ewigem Leben. Tatsächlich gibt Masashi Kishimoto an, die Bücher gelesen zu haben.[5]
  • Laut Kabuto hat er durch eine Hypothese und jahrelange Forschung herausfinden können, was auf der Tafel im Naka no Jinja steht.[6]
  • Laut Suigetsu konnte er sich von dem Shiki Fūjin nicht befreien und konnte deshalb auch nach seinem Körperwechsel keine auf In basierende Jutsu verwenden.[7]


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 72
  2. Naruto Manga 65: Kapitel 618
  3. Naruto Manga 65: Kapitel 635
  4. Naruto: Die Schriften des Sha, Seite 53
  5. Naruto Manga 11: Kapitel 92: Masashi Kishimotos >>Botsu-Manga<< / Nr. 4
  6. Naruto Manga 59: Kapitel 560
  7. Naruto Manga 61: Kapitel 593