Obito Uchiha

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Obito Uchiha

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Ninja-Info
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Obito Uchiha war ein Chūnin aus Konohagakures Uchiha-Clan und gemeinsam mit Kakashi Hatake und Rin Mitglied von Team Minato. Nach seinem augenscheinlichen Tod im Dritten Ninjaweltkrieg nimmt Obito den Decknamen Tobi an. Unter diesem Namen leitet er aus dem Hintergrund Akatsuki und ist verantwortlich für eine Reihe an Verbrechen, wie beispielsweise Kuramas Angriff auf Konohagakure. Außerdem agiert Tobi eine Zeit lang als Madara Uchiha, um seinen Taten mehr Bedeutung zu verleihen.

Aussehen

Als Kind und Genin

Obito hatte spitze, kurze Haare, die wie die WP.png Iris seiner Augen schwarz waren. Als Ninja aus Konohagakure trug er das typische Konoha-Stirnband, eine markante Schutzbrille mit orangefarbenen Gläsern und Ohrenschützer. Metallschützer schützten seinen Handrücken. Er war zudem mit einem langärmligen Anzug und einer darunter liegenden dunkelblaue Jacke mit orangefarbenen Kragen bekleidet, wobei zwei Knöpfe die Jacke am Anzug befestigten. Auf dem Rücken der Jacke prangte das Symbol des Uchiha-Clans. Komplettiert wurde sein Äußeres durch einen weißen Gürtel und die normalen Shinobi-Sandalen.

Bei Madara Uchiha

Nachdem Obito von Madara gerettet wurde, ersetzte dieser Obitos zerstörte rechte Körperhälfte durch eine Substanz, die er aus Hashirama Senjus Zellen formte. Diese Körperhälfte war seither auch etwas heller als sein restlicher Körper. Obitos rechte Gesichtshälfte durchziehen zudem furchenartige Narben. Während seines Ausbruchs aus Madaras Versteck und der Begegnung mit Nagato, Konan und Yahiko verfügte er durch den Zetsu-Klon Guruguru gebildetes WP.png Exoskelett, welches ihn vollständig umschloss. Wie eine von Obitos späteren Maske hatte dessen Gesichtsschutz nur ein Guckloch und eine wirbelförmige verlaufende Oberfläche. Diesen Gesichtsschutz konnte sich auch umformen, sodass sie sich wie eine Kapuze um seinen Hals legen konnte. Darüber trug Obito einen langen Mantel. Er besaß während dieser Zeit auch längeres Haar.

Als Maskierter Mann, Tobi und Madara Uchiha

Während des Angriffs auf Konoha kleidete sich Obito einen grauen Mantel über einem schlichten, schwarzen Anzug mit schwarzen Handschuhen. Als er schließlich als Tobi der Akatsuki-Organisation beitritt, trägt er derem Mantel und Schuhwerk. Unter diesem Mantel saß einen schwarzes, langärmliges Oberteil, das seinem Nacken und Kinn bedeckte. Auch seine Hose war schwarz. Um die Hüfte einen dicken, dunklen Gürtel, mit Metallplättchen gegürtet. Diese befanden sich auch an seinen Schultern. Bevor er Deidaras Partner wird, trägt Tobi zudem einen grünen Schal. Seine Nagelfarbe ist dunkelblau. Nach Sasoris Tod, trägt er auch dessen Ring 玉 Gyoku ("Edelstein") am Daumen der linken Hand.

Für den Vierten Ninjaweltkrieg kleidet sich Tobi in einen violetten, langärmligen Mantel mit hohem Kragen und dem Uchiha-Wappen auf dem Rücken. Um seine Hüfte trägt er abermals einen Gürtel, diesmal in hellen Violett. Seine Hände bedecken wieder schwarze Handschuhe. Auf seinem Rücken trägt Tobi einen violetten Gunbai mit schwarzen Rändern, auf dem ebenso schwarze Tomoe abgebildet sind. Von dessen Griff führt eine Kette in Tobis rechten Ärmel. Anzumerken ist, dass Tobi stets darauf achtete seine Haut zu verbergen.

Als Jūbis Jinchūriki

Obito als Jūbis Jinchūriki

Als Resultat der erzwungenen, aber fehlgeschlagenen Anwendung von Gedō – Rinne Tensei no Jutsu wird Obitos Haar weiß, während seine rechte Körperhälfte durch Madaras Willen eine schwarze Farbe annimmt, was Obitos Aussehen dem von Zetsu ähnlich werden lässt. Nachdem Obito das Jūbi in sich versiegelt und dessen Jinchūriki wird, vollzieht sein Körper abermals einige Änderungen. Seine Haare bleiben weiß, während seine Hautfarbe einen gräulichen Ton annimmt. Seine rechte Körperhälfte ist augenscheinlich von Schuppen überzogen. Auf seinem Rücken besitzt er nun zehn Stacheln, fünf im Schulterbereich und fünf am Ende seines Rückens. Zudem sind auf seinem Rücken neun schwarze Magatama zu sehen, die in 3x3 Reihen angeordnet sind. Über ihnen befindet sich eine zehnte Magatama, die größer ist und in dessen Kreis sich das Rinnegan-Muster befindet, ähnlich wie auf Hagoromo Ōtsutsukis Mantel.[1]

Als Obito es schafft, sich psychisch gegen Jūbis Einfluss zu behaupten, ändert sich sein Äußeres abermals, nun befinden sich auf der linken Seite seines Kopfes ein kurzes und auf der rechten Seite ein langes Horn. Die Stacheln auf seinem Rücken formen nun einen Kragen und den Rockschoß eines Mantels. Auf Obitos Brust, direkt unter dem Kragen, prangen nun sechs Magatama. Außerdem führt er in der rechten Hand einen WP.png Khakkhara, den er aus Onmyōton geformt hat, während seine Beine von einer weiten, schwarzen Hose bedeckt sind.

Die Masken

Nach seiner Zeit als Konoha-Ninja trug Obito drei verschiedene Masken. Die erste Maske trug er bei dem Angriff auf Konohagakure. Sie besaß ein flammenartiges Muster und ein Guckloch für sein rechtes Auge. Seine zweite Maske trägt er seit seinem ersten Auftritt als Tobi. Sie ist orangefarben und hat ein strudelförmiges Muster, dessen Zentrum das Guckloch bildet. Im Kampf gegen Konan wird sie zum Teil zerstört. Das Aussehen der dritten Maske ähnelt dem Auge des Jūbi, einer Kombination aus den Ringen des Rinnegan und den drei Tomoe des Sharingan, von denen zwei als Gucklöcher dienen. Zudem ist sie aus einem stärkeren Material und bedeckt auch einen Teil seines Hinterkopfes, ähnelt also einem Helm. Sie hat einen violetten Farbton und wird von Naruto Uzumakis Rasengan zerstört. Wegen dieser Masken wird Obito häufig auch einfach als "Kamen no Otoko" (仮面の男, "Maskierter Mann") bezeichnet.

Persönlichkeit und Identität

Im Team Minato

Als Mitglied des Teams Minato ist er ein etwas unbeholfener, sensibler und enthusiastischer Junge, der Hokage werden will - er ähnelt damit Naruto. Obwohl er sich auf seine Abstammung als Uchiha beruft,[2] fühlt er sich sichtlich in dieser Rolle überfordert, da er sich für seine Verspätungen und seine Weinerlichkeit stets unglaubwürdige Ausreden einfallen lässt. Er bezeichnet sich daher selbst als "Versager" und räumt dies in einem vertraulichen Gespräch mit Minato ein.[3] Der Grund für seine Verspätungen sind jedoch seine Versuche, sich um den Titel eines Hokage verdient zu machen, indem er den älteren Bewohnern Konohas hilft.[4][5] Er verspürt eine romantische Zuneigung zu Rin, sagt ihr aber nichts von seinen Gefühlen, die er für sie hegt.[6] In Kakashi sieht er lange einen Rivalen, im Kampf um Rins Gewogenheit, da er glaubt in dessen Schatten zu stehen. Allerdings sagt Obito Kakashi erwiedert aber weder Rins Annäherungsversuche, noch würdigt er Obito größerer Aufmerksamkeit, da er bereits in Maito Gai einen „Rivalen“ hat. Als Rin im Laufe der Mission zur Sprengung der Kannabi-Brücke entführt wird, will Kakashi die Mission mit Obito fortführen und bemerkt im Gespräch, dass Gefühle "unnütz" seien und "Ninja nur praktische Werkzeuge und Techniken" bräuchten.[7] Dieser reagiert darauf, indem er an Kakashis Gewissen appelliert und die Grundsätze der Ninja-Regeln infrage stellt.[8] Er machte zudem deutlich, dass die Rettung Rins und ihrer Informationen um den Plan auch die Rettung der Mission bedeuten könnte,[9] womit er später, wie sich zeigt, sogar richtig liegt.[10] Kakashi kehrt schließlich um und wirft sich noch rechtzeitig, schützend vor Obito, als dieser angegriffen wird. Obito ist tief bewegt von dessen Opferbereitschaft und seiner eigenen Hilflosigkeit. Die emotionale Belastung ist für ihn derart erdrückend, dass schließlich sein Sharingan erwacht und er in letzter Sekunde den heranstürmenden Nin niederstrecken kann.[11] Als Obito schließlich von einem Felsen begraben wird, offeriert er sein verbliebenes Auge an Kakashi für dessen zuvor verlorengegangenes. Die Wege des Teams Minato trennen sich, als Rin und Kakashi schließlich vor den anrückenden Gegnerischen Truppe flüchten müssen und den sterbenden Obito zurücklassen.

Für das Dorf Konoha galt er seitdem als Held. Sein Name ist auf einem Gedenkstein mit denen anderer gefallener oder vermisster Shinobi eingemeißelt. Kakashi nennt seine Persönlichkeit, Ideale und Taten desöfteren als Beispiel an seine eigenen Schüler.

Als Akatsuki-Mitglied Tobi

Tobis Charakter unterscheidet sich deutlich von dem anderer Akatsuki-Mitglieder, er spottet über seine Mitglieder sowie über seine Gegner und scheint das Leben nicht sonderlich ernst zu nehmen, was ihn manchmal teuer zu stehen bekommt.[12] Ebenso ist Tobi laut Kisame ein Spezialist für die Flucht, jedoch auch einer der durch seine Art ihre sonst so dunkle Organisation erheitert hat.[13] Dies ändert sich jedoch nach Deidaras Tod. Tobi zeigt sich als ein überaus intelligenter Ninja mit kolossalem Wissen über die Ninjawelt und Jutsu. Meistens hat er bereits ein volles Verständnis der gegnerischen Fähigkeiten, bevor der Kampf überhaupt beginnt.[14]

Nach eigener Aussage war sein gesamtes Leben "ein einziges Schlachtfeld" und allmählich verlor er den Glauben daran, dass Shinobi in der Lage sind, einst Frieden zu schaffen. Das könnte der Hauptgrund sein, weshalb er Akatsuki gründete und es sich zum Hauptziel gesetzt hat, "Auge des Mondes" durchzuführen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht, um Frieden auf seine Art zu schaffen, worin er Nagato oder Danzō ähnelt. Ersterem ist er auch in seiner Weltenansicht ähnlich, wenn nicht sogar noch etwas radikaler. So sagt er zu Naruto, dass die Welt wertlos sei und sie aus nichts mehr außer Elend bestehe.[15] Er ist bereit, sämtliche Gegner seiner Ideologie zu beseitigen und schreckt auch nicht davor zurück, den Vierten Shinobi-Weltkrieg zu erklären.

Er ist auch derjenige, der den Senju-Clan und den Erben des Willen des Feuers, den er in Naruto sieht, am meisten hasst. Tobi neigt dazu, seine Gegner etwas zu unterschätzen, so geschah es in den Kämpfen gegen Konan und dem vierten Hokage. Anders als viele Antagonisten schätzt er die Arbeit seiner Gehilfen auf seine Art und gibt zu, dass er ohne ihre Hilfe nie so weit gekommen wäre.[16]

Seine Identität bedeutet ihm über all dies jedoch sehr wenig.[15] Sie tue nichts zur Sache, solange er nur seinen Tsuki no Me Plan vollenden könne. Diese Aussage zeugt davon, dass Tobi von seiner Ideologie absolut besessen ist.

Tobis Ziel – Operation: Mondauge

Tobis Plan und eigentliches Ziel all seiner Handlungen ist es, die neun Bijū in Gedō Mazō zu fusionieren um so das Jūbi zu erwecken. Anschließend will er es in sich versiegeln, damit sein Sharingan genügend Kraft für ein mächtiges Genjutsu, das Mugen Tsukuyomi aufweist. Damit will er sein eigenes Auge auf den Mond projizieren, um so sämtliche Lebewesen auf der Erde in ein Genjutsu zu sperren, so kann er alle Menschen lenekn und die Welt vereinen, dadurch ist er in der Lage Frieden zu gewährleisten.[17] Diesen Plan nennt er Tsuki no Me Keikaku (月の眼計画, "Plan des Mondauges").

Um diesen umsetzen zu können, ist es nötig, eine starke Person mit Gedō Mazō zu verbinden. Nachdem Nagato gestorben ist, sieht Tobi Sasuke als eine weitere potenzielle Verbindungsperson. Seinen Worten nach müsse er ihn nur unter seine Kontrolle bringen.[18]

Beziehungen

Kakashi Hatake

Kakashi bildete mit Obito und Rin ein Team, welches von Minato Namikaze geleitet wurde. Kakashi und Obito lieferten sich öfters ein Kräftemessen, mit welchen Obito hoffte Rin zu beeindrucken, bei welchen er jedoch immer der Verlierer war. Während Kakashis erster Mission als Teamführer im dritten Ninjaweltkrieg wurde Rin entführt und nachdem sich beide nach einem Disput um die Priorität von Missionen und Kameraden getrennt hatten, kam Kakashi Obito, welcher Rin retten wollte, in einer gefährlichen Situation zur Hilfe und beiden gelang es Rin zu befreien. Dies schien bei Obito einen tiefen Eindruck hinterlassen zu haben, denn auf der Flucht aus der einstürzenden Höhle lief er zurück und zerrte den von einem Stein getroffenen Kakashi aus den herabfallenden Felsbrocken. Dabei wurde Obito vermeintlich getötet. In seinen letzten Momenten bedauerte er, sich erst am Ende seines Lebens mit Kakashi gut verstanden zu haben.

Durch glückliche Umstände überlebte Obito den Einsturz der Höhle und versuchte nun Kakashi und Rin wiederzufinden. Gerade als er seine Teamkameraden wiedergefunden hatte, musste er mitansehen wie Kakashi Rin tötete. In diesem Moment brach für ihn eine Welt zusammen. Dennoch gab er Kakashi keine Schuld an Rins Tod. Vielmehr möchte er nun eine Welt erschaffen, in der alle drei Teamkameraden wieder vereint sind.

Rin Nohara

Obito war bereits seit der Akademie in Rin verliebt, konnte dies jedoch nie richtig zum Ausdruck bringen. Ein weiterer unglücklicher Umstand für ihn war, dass Rin für Kakashi schwärmte und von Obitos Gefühlen ihr gegenüber nichts ahnte. Dennoch schien beide eine tiefe Freundschaft miteinander verbunden zu haben. Dies wird vor allem durch die Tatsache verdeutlicht, dass Rin Obitos Hand bei seinem vermeintlichen Tod bis zum Einsturz der Höhle hielt und ihn nicht verlassen wollte. Obito hat zudem ein paar selbst gemalte Bilder von Rin in seinem Zimmer hängen, was seine Liebe zu ihr unterstreicht.

Minato Namikaze

Obito pflegte immer eine sehr wohlwollende Beziehung zu seinem Sensei. Dieser erwiderte dies natürlich mit Anerkennung und zeigte sich auch offen und verständnisvoll für den oft kritisierten Obito. Als Obito das erste Mal zu seinem Team stieß, war Minato sehr einladend und bemerkte, dass er sich freue, einen so ehrgeizigen Jungen in seinem Team zu haben. Beim Angriff des Kyūbi auf Konoha, trat er auch gegen seinem alten Lehrer im Kampf an. Innerlich hatte er sich jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits von ihm verabschiedet. Im Vierten Ninjaweltkrieg treffen beide erneut aufeinander, Minato, der nicht ahnt, hier seinen ehemaligen Schüler zu treffen, der auch hinter dem Angriff auf Konoha steckt, ist überrascht und versucht diesen mit Worten aufzuhalten, doch vergebens. Obito meint, dass es nun zu spät ihn zu belehren, und wirft seinem Sensei vor immer zu spät zu sein, wenn es wichtig ist. Auch hat Obito seinen Traum vom Hokage werden, durch Minato aufgegeben.[19]

Kisame Hoshigaki

Kisame zählt zu den Personen, denen Tobi voll und ganz vertraut. Zudem ist Kisame auch komplett loyal gegenüber Tobi und zeigt sich zuversichtlich, dass er sich keine Sorgen machen muss, wenn er seine Finger im Spiel hat.[16] Diese Loyalität ist auf ein Ereignis in der Vergangenheit zurückzuführen, in der sich Tobi Kisame gegenüber offenbart und sich als Madara Uchiha vorstellt. Ebenso realisiert Kisame, dass Tobi den Vierten Mizukage kontrolliert hat.[20] Tobi konnte ihn einst auf seine Seite ziehen, indem er Kisame von Tsuki no me erzählt, wo er eine Welt ohne Betrug erschaffen will.[21] Er bezeichnet Tobi deshalb später auch als ehemaligen Mizukage.[16]

Itachi Uchiha

Tobi verübte zusammen mit Itachi Uchiha das Attentat auf den gesamten Clan. Dabei sah Itachi Tobi sowohl als einen Gefährten, als auch einen Mentor an und bezeichnet ihn als unbesiegbar.[22] Dennoch scheut Itachi nicht davor zurück, Sasuke so zu präparieren, dass er Tobi umbringen könnte. Tobi auf der anderen Seite ist beeindruckt von Itachis Fähigkeit zur Antizipierung.[23]

Sasuke Uchiha

Tobi scheint für Sasuke keine Autoritätsperson zu sein, aber dennoch jemand, den er akzeptiert. Tobi hingegen benötigt mit Sasuke einen jungen Uchiha, der ihn bei seinen Plänen unterstützt und sieht ihn zwar somit wahrscheinlich eher als Werkzeug als einen Gefährten an, ging aber dennoch viele Risiken ein, um ihn für sich zu gewinnen. Grund dafür ist wohl Sasukes außergewöhnliches Potential.[17][16] Nach seiner Enthüllung als Obito erscheint Sasuke ziemlich versessen darauf, diesen zu töten, obwohl er vorher mit ihm kooperiert hat.

Zetsu

Zetsu scheint ebenfalls eine Person zu sein, die Tobi völlig loyal ist, auch wenn die Gründe dafür noch nicht geklärt sind. Er scheint viel Wissen über Tobis Absichten zu haben und ist einer der Wenigen, mit denen dieser seine Pläne offen bespricht.[16] Auch ist er der Schlüssel zum Sieg über die Allianz.[24]

Kabuto Yakushi

Kabuto schließt einen Pakt mit Tobi, welcher allerdings zuerst durch Misstrauen auf beiden Seiten geprägt war. Die beiden haben versucht ein Kräfteausgleich herzustellen. Kabuto gewinnt dabei die Überhand, als er mit Hilfe von Edo Tensei Madara Uchiha beschwört, der Tobi große Angst einzujagen scheint.[25] Danach scheint Tobi Kabuto zu vertrauen, da er ihm Gedō Mazō, die Zellen des Ersten Hokages sowie seine Zetsu-Armee zeigt.[26] Er scheint es des Weiteren ebenfalls nicht für nötig zu halten, Tobi über seine Schritte auf dem Schlachtfeld zu informieren. So beschwört er beispielsweise Madara Uchiha im Kampf ohne Tobis Mitwissen.[27] Kabuto hegt im Verborgenen immer noch seine eigenen Absichten, was Tobi betrifft.[28] Als Kabuto später auf dem Schlachtfeld erscheint, um Sasuke zu retten und von Suigetsu für seine Kooperation mit Obito getadelt wird, erkennt dieser an, dass sowohl Obito als auch er, glaubten, sie hätten ihren Platz in der Welt verloren und so zu Abtrünnigen wurden.

Madara Uchiha

Madara rettete Obito nach dem Einsturz der Höhle das Leben, indem er ihn mit in sein Versteck nahm und ihn dort verarztete. Seitdem ist Obito Madaras Untergebener. Zudem bezeichnet er ihn als "Gosenzo" (ご先祖, "Ehrbarer Vorfahre"), was vermuten lässt, dass Obito direkt von Madara abstammt. Als der wiederbelebte Madara im vierten Ninjaweltkrieg am Kampfplatz von Naruto und Obito ankommt, wirft er Obito Ungeduld vor, da dieser die Jūbi-Beschwörung ohne Kurama und Gyūki begonnen hat und seinen Retter auch nicht, wie geplant, mit Gedō – Rinne Tensei no Jutsu wiedererweckt hat. Obito erwidert jedoch, dass Madara von nun an gezwungen sei seine Worte zu befolgen, da er der einzige ist, der in der Lage ist Madara mit einem richtigen Körper wiederzubeleben. Zudem eröffnet er Madara, dass er ihn schon seit ihrem ersten Treffen nie als richtigen Verbündeten angesehen hat.

Vergangenheit

Aus Obitos Kindheit sind eine Reihe Episoden bekannt, die ihn als nur durchschnittlich fähigen netten Träumer beschreiben, der mit seinen großen Ambitionen hart mit der unbarmherzigen Welt der Shinobi zu kämpfen hat, den Weg zu seinen Zielen aber niemals aufgibt. Am ersten Tag in der Ninja-Akademie verspätete er sich und war sichtlich erleichtert, als Rin ihm dennoch seine Empfangsdokumente überwies. Die Akademie schloss er mit neun ab und wurde Team Minato zugewiesen. Auch am Tag der Chūnin-Auswahlprüfungen war er spät dran, weil er einer älteren Frau zuvorkommend beim Tragen half. Von ihr bekam er eine Süßigkeit, während seine Teamkameraden genervt vor dem Tor des Shi no Mori warten mussten.

Dort wurden sie im zweiten Teil der Prüfung von einem Team aus Might Guy, Genma Shiranui und Ebisu angegriffen. Um Rin zu beeindrucken, stellte sich Obito schützend vor seine Kameraden und wollte ein Katon benutzen, als er sich an der Süßigkeit verschluckte, die er die gesamte Zeit gekaut hatte. Kurzerhand wurde er von Guy mit einem Kopftritt ausgeschaltet. Vor der dritten Runde trainierte er demnach hart Chakra und Jutsu, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Gleichzeitig erzählte er Rin begeistert von seinem Stolz als Uchiha und Traum, Hokage zu werden. Im Turnier traf er wieder auf Guy und provozierte diesen übermütig, es dauert jedoch nicht lange, bis Obito erneurt geschlagen am Boden lag. Eifersüchtig folgte er Rins begeistertem Blick, als Kakashi in der nächsten Runde Guy in einem spannenden Kampf besiegen konnte und somit zum Chūnin wurde.

Mit jedem Tag trainierte der junge Uchiha härter und wurde mit elf ebenfalls zu seinem neuen Rang gratuliert. Mit Rin verband ihn inzwischen eine tiefe Freundschaft, doch ihre Begeisterung für Kakashi, der mittlerweile Jōnin geworden war, wuchs und wuchs. Entschlossen wollte Obito ihr eines Tages einen Blumenstrauß überreichen, kam aber nie dazu. Als er auf Rin traf, wird er auf einmal von Kameraden umringt, die das Geschenk zu Kakashis Beförderung besprechen wollten. Resigniert lächelnd hielt Obito den Strauß hinter seinem Rücken versteckt und nahm die Vorschläge Rins entgegen.

Dritter Ninjaweltkrieg

Siehe auch: Kakashi Gaiden

Obitos Schicksal scheint besiegelt

Team Minato erhielt die strategisch schicksalhafte Mission, die Kannabikyō zu zerstören, über die Iwagakure einen gefährlichen Vorstoß nach Konoha durchführen konnte. Auch zu diesem wichtigen Ereignis verspätete sich Obito und hatte noch dazu im Gegensatz zu Minato und Rin kein Geschenk für Kakashi dabei. Das wirkte sich nicht gerade positiv auf die bereits angespannte Beziehung zwischen den beiden aus und Minato unternahm einen Schlichtungsversuch. Als das Team auf Mahiru traf, überschätzt Kakashi sein neues Chidori, der spätere Yondaime Hokage rettete seinen Schüler jedoch und tötete den Iwa-Shinobi mit Leichtigkeit. Obito erfuhr von ihm die Geschichte um Sakumo Hatake und den Grund für die Persönlichkeit Kakashis, bald darauf muss sich Minato an die Front gegeben und trennte sich von seinem Team, seine Rolle als Anführer übernahm Kakashi. Bald wurden die drei von Iwa-Shinobi angegriffen und Rin wurde nach einem kurzen Kampf entführt. Geschockt erfuhr Obito, dass Kakashi sie einfach aufgeben und die Mission ohne sie fortsetzen wollte. Darauf stellte Obito das Wohl seiner Kameradin vor den Erfolg der Mission und begab sich auf eigene Faust auf ihre Rettung. Er konnte bald die Höhle, in der sie mit einem Genjutsu ausgefragt wird, ausfindig machen. Ein mit Meisai Gakure no Jutsu getarnter Taiseki tötete ihn beinahe, als Kakashi zur Rettung erschien. Taiseki verletzte mit einem Kunai Kakashis linkes Auge, als Obito sein Sharingan erweckte und Taiseki töten konnte. In einem finalen Kampf um Rin trafen sie in der Höhle auf Kakkō und wurden trotz erfolgreicher Zusammenarbeit von dessen Doton: Iwayado Kuzushi in die Ecke getrieben. Selbstlos schubste Obito Kakashi zur Seite und wird selbst von schweren Felsen begraben.

Obito und Madara

Obito realisierte, dass er an den Verletzungen sterben wird und bat Iryōnin Rin, sein unbeschadetes linkes Sharingan Kakashi als verspätetes Geschenk zu transplantieren. Schweren Herzens erfüllte Rin diesen letzten Wunsch, worauf das Team Obito zurücklassen musste. Seine letzten Gedanken, bevor die Felsen ihn scheinbar endgültig zerquetschen galten Kakashi, mit dem er sich endlich anfreunden konnte und Rin, die nie von seinen Gefühlen erfuhr. Kurze Zeit darauf fand sich der schwer verletzte Obito in einem Raum wieder und wunderte sich, ob er noch am Leben sei. Madara Uchiha, welcher sichtlich gealtert war, antwortete ihm, dass er nur knapp dem Tod entkommen sei. Er erzähle Obito von seinem Vorhaben, eine neue Welt zu erschaffen, was dieser zunächst ablehnte. Nachdem Zetsu ihn alarmiert, dass seine beiden Freunde in Schwierigkeiten steckten, beschloss er das Versteck zu verlassen und seinen Freunden zu Hilfe zu eilen, dabei legt er Spiralzetsu erstmalig als Exoskett an.

Obito und Zetsu

Doch kam er zu spät und konnte nur noch mitansehen, wie Kakashi Rin tötete. Bei dem Anblick erweckten beide das Mangekyō Sharingan. Obito, der diesen Anblick nicht verkraften konnte, geriet vollkommen in Rage und richtete dabei ein Blutbad an, den sämtliche anwesende Kiri-Nins zum Opfer fielen. Danach kehrte er zu Madara zurück, um ihm bei seinem Plan zu helfen, eine Welt zu erschaffen, in der Kakashi, Rin und er vereint leben können. Später begab er sich mit Zetsu zu Nagato, welchem Madara seine Augen transplantiert hat, und stellte sich als dieser vor.[29] Yahiko war allerdings misstrauisch und meinte er wolle sie nur ausnutzen, da der Plan von Madara sich zu schön anhört um wahr zu sein. Daraufhin verschwinden Yahiko, Konan und Nagato, doch sagt Obito zu Nagato noch, ohne dass Konan und Yahiko es mitbekamen, dass er jeden Tag zur selben Zeit hierherkommen werde und prophezeit, dass Nagato es eines Tages erkennen würde.

Die versuchte Zerstörung Konohas

Tobi gegen Minato

Als der damalige Jinchūriki des Kyūbi, Kushina Uzumaki, ihren Sohn zur Welt bringt, taucht Tobi auf und schnappt sich den neugeborenen Naruto.[30] Er zwingt Minato Namikaze dazu, seinen Sohn zu retten, seine Lebensgefährtin aber im Stich zu lassen. Später löst Tobi das Siegel an Kushinas Bauch und bemächtigt sich mit dem Sharingan des Kyūbis.[31] Daraufhin beginnt er damit, mit ihm das Dorf zu zerstören, wird aber nach einem Kampf mit Minato Namikaze in die Flucht geschlagen. Daraufhin versiegeln Minato und Kushina das Kyūbi in Naruto, sterben dabei aber selbst.[32][33][34]

Treffen mit Itachi Uchiha

Ein paar Jahre später drang er in den Naka no Jinja ein und wurde dabei von Itachi beobachtet. Jener suchte Tobi später auf und unterbreitete ihm einen Vorschlag sich bei den Uchiha zu rächen. Im Gegenzug sollte er Konohagakure und Sasuke Uchiha nichts antun.

Handlung

Integration in Akatsuki

Tobi ist der Gründer von Akatsuki, gibt sich den weiteren Mitgliedern, mit Ausnahme von Pain und Konan, aber nicht als Anführer.[35] Selbst Pain und Konan sind der Meinung, die Gründung Akatsukis erfolgte durch Yahiko. Dem ist aber nicht so, da Tobi, wie er in einem späteren Gespräch mit Konan behauptet, Yahiko dazu gebracht hat, die Organisation zu gründen.[36] Er integriert sich in die Organisation, wo er vorerst als Zetsus Lehrling und später, nach dem Tod von Sasori, als Mitglied fungiert.[37] Dabei wird ihm Deidara als Partner zugeteilt. Er scheint zunächst ein sehr geselliger Typ zu sein der viel redet.[38][13] Ihr erster gemeinsamer Auftrag ist es das Sanbi zu fangen. Statt es zu bekämpfen läuft Tobi allerdings davon.[39] Nachdem Deidara das Sanbi besiegt hat, ist Tobi voller Stolz und Eigenlob.[40] Nach dem Kampf gegen Sasuke sprengt sich Deidara selbst. Da Tobi vor Ort war und danach nicht mehr zurückgekehrt ist, stufen ihn die anderen Mitglieder als tot ein, was aber nicht der Fall ist.[41][42] Später gibt er, als Madara Uchiha, Pain die Anweisung, das Kyūbi zu fangen und tritt erst kurz vor dem Kampf von Sasuke gegen Itachi wieder auf, wo er einigen Konoha-Ninja, die Sasuke aufspüren wollen, den Weg versperrt.[43][44]

Zusammenarbeit mit Team Taka

Tobi verarztet den nach dem Kampf gegen Itachi zusammengebrochenen Sasuke und transportiert ihn in eine Höhle. Dort erläutert er ihm die Gründe, die hinter Itachis Handeln stecken und seinen tatsächlichen Charakter.[45] Dieses Wissen veranlagt Sasuke, sich mit Akatsuki zusammenzutun und seinem Team ein neues Ziel zu setzen: Die Ermordung von Danzō Shimura und den Goikenban von Konohagakure.[46] Dafür verlangt Tobi von Sasuke, Akatsuki das Hachibi zu bringen.[16]

Später erfährt Sasuke vom Treffen der Kage, bei welchem er Danzō umbringen will. Nach einem harten Kampf rettet Tobi Sasuke, indem er ihn in eine andere Dimension transportiert. Daraufhin erläutert er den Kage seinen Plan und kündigt den Vierten Ninjaweltkrieg an.[17]

Kampf gegen Danzō und die Begegnung mit Kabuto

Tobi trifft auf Kabuto

Tobi schafft es schlussendlich, Danzō mit seinen Begleitern aufzuspüren. Nach einem kurzen Schlagabtausch mit und Torune, wobei er durch Torunes Käfertechnik einen Arm verliert, absorbiert Tobi die Beiden und führt Sasuke zu Danzō.[47] Tobi genießt das Schauspiel aus der Ferne und wartet, bis Danzō beinahe tot ist, um ihm Shisui Uchihas Sharingan abzunehmen. Dies gelingt jedoch nicht, woraufhin Danzō Suizid begeht.[48] Kurz darauf tauchen Naruto und Kakashi auf, die Sasuke zur Rede stellen wollen. Nachdem Tobi mit Sasuke flüchtet, bittet er ihn, ihm Itachis Augen einzusetzen.[49]

Einige Zeit später taucht Kabuto auf. Tobi greift diesen sofort an, da Kabuto einst ein Spion von Akatsuki war und nun in seinen Augen ein Verräter ist. Kabuto beschwört sechs Särge mit den wiederbelebten Akatsukimitgliedern Mitgliedern, dabei schlägt er Tobi eine Kooperation vor. Kabuto wird ihm eine Streitmacht geben, im Austausch will er allerdings Sasuke. Als Tobi ablehnt, beschwört Kabuto einen sechsten Sarg, in dem sich eine Person befindet die Tobi sichtlich einschüchtert. Tobi stimmt nun zu, doch will er Kabuto erst prüfen und nimmt ihn mit in einen unterirdischen Bereich.[50][51]

Konfrontation mit Konan

Tobi hat triumphiert

Später begibt sich Tobi nach Amegakure, um sich das Rinnegan zu beschaffen. Dazu muss er aber zuerst an Konan vorbei, die es ihm nicht kampflos überlassen will. In einem kurzen Gespräch offenbart er, dass er dafür verantwortlich ist, dass Yahiko Akatsuki gegründet hat, auch habe er Nagato das Rinnegan gegeben und will es sich nun zurückholen. Durch einen Trick gelingt es ihr, dass Tobi explosives Papier einsaugt und durch die darauf folgende Explosion schwere Verletzungen erleidet. Anschließend öffnet sich unter ihm ein Meer aus Papier, das sich spaltet.[36] Konan versucht damit, Tobi durch rund 600 Milliarden Kibakufudas zu töten, die zehn Minuten am Stück explodieren. Tobi allerdings flüchtet durch Izanagi, erzwingt durch Genjutsu die Preisgabe vom Aufenthalt des Rinnegan und tötet Konan.[52] Nachdem er Nagatos Leiche gefunden und sich die Rinnegan implantiert hat, ist er mit einer neuen Maske zu sehen und sagt, dass es Zeit ist, das Kyūbi zu fangen.[53] Danach zeigt er Kabuto noch Gedō Mazō und seine Streitmacht von hunderttausend Klone. Nachdem Kabuto es misslingt, die verbleibenden Jinchūriki zu fassen, bereitet sich Tobi auf die Jagd vor.[54]

Der Vierte Ninjaweltkrieg

Die Jagd nach den letzten Bijū

Tobi erscheint mit den Jinchūriki auf dem Schlachtfeld

Nachdem Kabutos Plan, die verbleibenden Jinchūriki zu fassen, scheitert, macht sich Tobi doch bereit für den Krieg. Unterdessen hat er sich Nagatos Rinnegan implantiert und verfügt somit über Sharingan und Rinnegan.[55] Gemeinsam mit Kabutos durch Edo Tensei beschworener Armee und den 100.000 Zetsus von Tobi, die sich unterirdisch bewegen, ziehen sie gegen die Allianz in den Krieg. Tobi hält sich vorerst noch zurück. Als Kabuto Anko Mitarashi besiegt, die Tobis Versteck erstaunlich nahe gekommen ist, meint Kabuto, Tobi soll sich zur Spitze der Armee begeben, um dort zu kämpfen, während er selbst im Schatten versteckt seine Truppen kontrolliert. Tobi vermutet aber, dass Kabuto plant, dass er und die Allianz sich gegenseitig aushebeln, sodass er freie Bahn zu den Jinchūriki hat. Dieser Plan würde nicht aufgehen, meint Tobi, denn er sei es, der Kabuto benutzt - und nicht umgekehrt.[56] Später erklärt ihm Kabuto nähere Details von Edo Tensei, mitunter, wie man das Jutsu stoppen kann, um so zu verhindern, dass Kabuto seine Armee gegen Tobi stellt.[57] Im Laufe des Krieges beschließt Tobi, seinen Plan in Kürze zu Ende zu führen und gibt der Allianz durch Gedō Mazō eine Kostprobe seiner Fähigkeiten.[58]

Naruto schafft es die Maske zu zerstören

Kurze Zeit später ist er mit von Kabuto Yakushi durch Edo Tensei wiederbelebten Jinchūriki zu sehen, dabei bezeichnet er sie als die neuen "Pain Rikudō". Jeder von ihnen besitzt nun, wie auch Tobi selbst, ein Sharingan und ein Rinnegan. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu den beiden Jinchūriki des Kyūbi und Hachibi. Als die Drei aufeinander treffen, rammt Naruto seinen Kopf gegen den von Tobi, wobei beide weggestoßen werden. Tobi meint, er habe mehr vom Jinchūriki des Kyūbi erwartet und wenn er wissen will, was sich unter der Maske verbirgt, müsse er sich anstrengen. Anschließend lässt er seine neuen Pain Rikudō Naruto und Killer B angreifen, wobei die Ersteren jeweils einen Schweif ihrer Bijūgewänder freisetzen. Im Verlauf des Kampfes tauchen Guy und Kakashi auf und Naruto gelingt es die Verbindung Son Gokūs zu Rōshi zu lösen, worauf hin das Yonbi von Tobi in Gedō Mazō versiegelt wird. Dieser meint, er wolle nicht die Ewigkeit damit verbringen Naruto und die anderen zu bekämpfen und zwingt die verbliebenen Jinchūriki die Gestalt ihrer Bijū anzunehmen. Nachdem Naruto in seinem Bijū Modus die Jinchūriki besiegt und Tobi gezwungen ist die Bijū wieder in Gedō Mazō zu versiegeln, erläutert er seinen Plan - Jūbi wiederzubeleben, auch wenn nicht vollständig. Im weiteren Verlauf des Kampfes wird klar, dass Tobi das Sharingan von Obito Uchiha besitzt und auch die gleiche Form des Mangekyō Sharingan wie Kakashi. Schließlich wird er von Naruto angegriffen und mithilfe von Kakashi kann dieser Tobis Maske zerstört. In dem nun freigelegten Gesicht erkennt Kakashi seinen einstigen Teamkameraden Obito Uchiha wieder.

Wiedererweckung des Jūbi

Obito begründet seine Taten damit, dass er den Tod Rins, der in seinen Augen nicht nötig war, nicht akzeptieren und mit der Umsetzung seines Plans eine Alternativwelt erschaffen will, in der sie existiert. Nach einem kurzen Gespräch über die Vergangenheit startet Obito einen Angriff auf die Ninja. Naruto wehrt diesen jedoch ab und nun taucht auf einmal Madara Uchiha neben Obito auf, was bedeutet, dass er die Kage alleine besiegt haben muss. Da sich die beiden Uchiha nun Narutos Wut über das Massaker an den Kage ausgesetzt sehen, gibt Obito Madara den Gunbai zurück, damit dieser Naruto abwehren kann. Kakashi fragt Obito noch einmal warum Obito sich mit Madara eingelassen hat und fragt auch was eigentlich wirklich nach dem Dritten Ninjaweltkrieg passiert ist. Daraufhin erinnert sich Obito zurück an sein erstes Treffen Madara. Anschließend kümmert sich Madara um die Jinchūriki, während Obito sich Kakashi und Guy stellt. Im Laufe des Kampfes gelingt es Naruto zusammen mit Kakashi und dessen Kamui sogar Obito zu verletzen. Nach der Wiedererweckung Jūbis, beschließt Obito Naruto auf seine Seite zu ziehen indem er ihn mit der Leere des Lebens und der Verzweiflung durch den Tod seiner Kameraden konfrontiert. Er stellt zudem klar, dass Madara in seiner Gewalt sei, da dieser zur Vollendung seines Plans durch Obito mittels Gedō – Rinne Tensei no Jutsu wiederbelebt werden muss. Daraufhin übernimmt er die Entscheidungsgewalt, woraufhin Madara sich vorerst zurückzieht. Naruto und Lee gelingt es in einem gemeinsam Angriff zudem die Verbindung zwischen den beiden Uchiha und Jūbi zu kappen. Trotz weiteren Versuchen von Obito Naruto auf seine Seite zu ziehen, gibt Naruto nicht nach und greift den Uchiha weiter an.

Das Loch, das die Shinobi-Welt hinterlassen hat
Obito wird von Madara kontrolliert

Als Kakashi Jūbi mit seinem Kamui endgültig besiegen will, hält Obito diesen auf und beide ziehen sich in ihre gemeinsame Dimension. Dort hat Kakashi die Möglichkeit seine ehemaligen Teamkamaraden endgültig zu besiegen, doch er zögert und versucht erneut Obitos alte Persönlichkeit zu erreichen, dies nutzt Obito jedoch aus und lässt Kakashis Hand durch sich gleiten, sodass diese mitten durch Obitos Herz verläuft, durch das Sharingan zeigt er Kakashi nochmals die Szene von Rins Tod und verdeutlicht die Parallelen. Desweiteren erklärt er, nachdem Kakashi seine Hand zurückzieht, dass sich in seinem Herzen nichts mehr befinde und dieses Loch nicht von Kakashi, sondern von der grauenhaften Shinobi-Welt hineingerissen wurde. Kakashi erkennt, dass es keinen Sinn hat zu versuchen Obito zu bekehren, deswegen beschließt er seinen alten Team-Kameraden zu töten. Ihr Kampf zeigt zahlreiche Parallelen zu den Übungskampf, den sie früher unter Minato geführt haben. Auch diesmal triumphiert Kakashi, doch im Gegensatz zu damals hält Kakashi nicht inne, sonder stößt sein Kunai durch Obitos Körper. Dieser gesteht sich schwerverletzt seine Niederlage in diesem Kampf ein, jedoch ist er entschlossen den Krieg für sich zu entscheiden. Mit letzter Kraft teleportiert er sich mit Kamui aus seiner Dimension. Madara, der in Obito keinen Nutzen mehr sieht, lässt mittel einem Siegel Kokushin aus Obito rechter Körperhälfte - welche aus Zetsumasse besteht - rauswachsen, durch Madaras Willen verfärbt sich diese Körperhälfte zu schwarz. Von Madaras Willen kontrolliert, setzt Obito Gedō – Rinne Tensei no Jutsu ein, um diesen zu beleben,dabei nimmt Obitos Haar vor Erschöpfung eine weiße Farbe an. [59]Minato, der sich mit dem Hiraishin no Jutsu zu Obito hinteleportiert, um ihn aufzuhalten, erkennt seinen alten Schüler als denjenigen, der vor 16 Jahren das Dorf angegriffen hat. Doch es gelingt Obito sich Madaras Willen kurzzeitig zu wiedersetzen und eine Technik auszuführen, damit gelingt es ihm das Jūbi zu absorbieren und dessen Jinchūriki zu werden.

Jūbis Jinchūriki

Obito erfährt eine drastische äußerliche Veränderung, aber auch seine Kraft und Schnelligkeit steigen enorm an, nun schafft er es Madaras Willen abzuschütteln und anschließend die Shinobi-Allianz anzugreifen, es gelingt ihm außerdem mühelos Ninpō: Shiseki Yōjin‎ und Senpō: Myōjinmon zu zerstören, jedoch scheint sein Gedächtnis unter der neu gewonnenen Kraft zu leiden, da er sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnert.

Obito wehrt sich gegen Jūbis Kraft

Trotz den gemeinsamen Angriffe Narutos und Sasukes und der wiederbelebten Hokage, gelingt es keinem Obito zu schaden. Kurzzeitig scheint Obito die Kontolle über das Jūbi zu verlieren und er droht innerlich von der Kraft des Bijūs zerrissen zu werden, doch beim Gedanken an Rin schafft er es, die Kontrolle über Jūbis Kraft zu gewinnen, auch scheint sein Gedächtnis zurückgewonnen zu haben, da er sich nun auch an seinen Sensei erinnert, der ihn vergeblich angreift. Sein Aussehen hat sich erneut verändert, sein Äußeres erinnert stark an den Rikudō Sennin. Nach einer gemeinsamen Initiative des Nidaime und Yondaime Hokage, sowie Naruto und Sasuke können sie Obito mit einer Kombination aus Fūton: Rasen Shuriken und Enton: Kagutsuchi treffen. Jedoch schafft Obito es auch diese Attacke abzuwehren, danach allerdings gelingt es Tobirama und Naruto Obito mit einem Senjutsu Angriff effektiv zu schaden, da Obitos Onmyōton Senjutsu nicht annulieren kann. Obito beschwört nun einen riesigen Baum, der vier Bijūdama verschießt, um der Allianz auch noch den Fluchtweg zu nehmen, setzt Obito Museki Yōjin ein. Doch der Allianz gelingt es dank Naruto dem Angriff zu entgehen. Nach einem kurzen Schlagabtausch mit Minato und Naruto, extrahiert Obito das Jūbi aus sich heraus, welches sich sofort in seine Urform transformiert, dem Shinju.

Obito wird von Naruto und Sasuke besiegt

Naruto, welcher fast schon die Hoffnung verlor, wird durch Sasuke angespornt weiterzukämpfen. Nun attackieren beide gemeinsam Jūbis Jinchūriki, jedoch scheitern beide angesichts Obitos Macht. Dieser versucht die beiden zu überzeugen, dass sie aufhörten sollten Widerstand zu leisten, da diese Welt nur noch ein paar Minuten halten wird. Naruto und Sasuke verbinden Kyūbi mit Susanoo um ihre Angriffsstärke zu erhöhen, um dem entgegenzutreten, formt Obito die Nunoboko no Ken mit dem der Rikudō Sennin einst die Welt erschaffen hat. Jedoch gelingt es Naruto und Sasuke mithilfe der Kamaraden ihres Jahrgangs Obitos Verteidigung zu durchbrechen. Genau in dem Moment stellt sich Obito das Leben vor, wäre er nach Konoha zurückgekehrt. Durch diese Ablenkung schaffen es die beiden mit dem Schwert Susanoo und Kyūbis das Nunoboko no Ken zu zerbrechen und die Bijū aus Obito zu extrahieren.[60] In einer langen Konversation zwischen Naruto und Obito in dessen Gedanken, versucht Naruto Obito zu bekehren. Unterdessen schafft es die gesamte Shinobi-Allianz gemeinsam das Chakra der in Obito versiegelten Bijū rauszuziehen, womit Obito wieder seine normale Gestalt annimmt, durch die Gedō Mazō, welche immer noch in ihm versiegelt ist, hat er genug Lebensenergie um zu überleben.

Obitos Besinnung

Plötzlich taucht Kakashi aus der Kamui Dimension auf und will Obito endgültig umbringen, jedoch wird er von seinem ehemaligem Sensei aufgehalten, der erkannt hat, dass sich etwas in Obitos Herzen geändert hat. Nach einem Gespräch mit seinem ehemaligen Teamkamaraden, sieht der schwer geschwächte Obito seine Taten ein und bereitet sich vor Gedō – Rinne Tensei no Jutsu anzuwenden, jedoch wird er davor von Kuro Zetsu, welcher sich unter Erde versteckt hat, überrascht. Dieser übernimmt Obitos Körper und zwingt diesen so Madara zu beleben. Madara, der nun die neun Bijū fangen will, beschwört die Gedō Statue aus Obito. Indes kämpft Obito gegen Kuro Zetsu an, der den Körper des Uchiha wieder kontrolliert. Später erscheint Madara vor Obito und versucht ihn auf dessen Seite zu ziehen, jedoch schafft Obito es die Kontrolle über Kuro Zetsu zu gewinnen und Madara Chakra zu entziehen. Auch scheint Obito wieder zu sein altes Selbst gefunden zu haben, welches Hokage werden wollte. Er schafft es in Madaras Bewusstsein einzudringen und diesem Teile vom Chakra des Ichibis, sowie des Hachibis zu entziehen. Später stellen er und Kakashi sich gemeinsam Madara Uchiha, um diesen gemeinsam mit der vollen Kraft der beiden Mangekyō Sharingan Paroli bieten zu können. Mit der doppelten Anwendung von Kamui ist Obito schnell genug Madaras Angriff zu entgehen und sich in seine Dimension zu teleportieren. Um Naruto zu retten, transferiert er diesem dort die Yin-Hälfte des Kyūbis und ein Teil des Chakras vom Ichibi und Hachibi.

Kampf gegen Kaguya Ötsutsuki

Für eine detaillierte Beschreibung siehe hier

Folgt


Fähigkeiten und Jutsu

Siehe hier: Obito Uchihas Jutsu

Im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern des Uchiha-Clans war Obito weder sonderlich arrogant hinsichtlich seiner Fähigkeiten, noch herausragend talentiert. Viel mehr durch Hartnäckigkeit und den Willen anerkannt zu werden als inneres Genie erarbeitete er sich mit elf Jahren den Rang eines Chūnin und stand stets im Schatten des talentierten Kakashi Hatake. Sein volles Potenzial als Shinobi konnte er als Obito nie entfalten.

Als Mitglied des Uchiha-Clans besaß er eine natürliche Affinität für das Seishitsuhenka Katon und lernte, es effektiv anzuwenden. Neben dem Katon: Gōkakyū no Jutsu war seine Hauptkampfmethode das Taijutsu, in welchem er zwar hoffnungslos Might Guy in jungem Alter unterlag, später aber Jōnin wie Taiseki und Kakkō gefährlich werden konnte, vor allem in Verbindung mit dem Kekkei Genkai seines Clans. Laut Fähigkeiten-Parameter besaß er vergleichsweise viel Chakra und Geschwindigkeit für sein Alter. Im Kampf gegen die Shinobi-Allianz zeigt sich das er weiterhin hohe Chakra-Reserven hat. Er hat mehrmals sein Bijukontrolljutsu, Katon und Kamui eingesetzt ohne auch nur ein anzeichen von Erschöpfung zu zeigen. Sein können hat sich seit dem Dritten Ninjaweltkrieg extrem verbesert. Das Shintenshin no Jutsu hatte Gerademal 2 Sekunden wirkung und sein Katon: Bakufū Ranbu war genauso groß wie Madaras Katon: Gōka Mekkyaku.

Dōjutsu

Das Muster des Mangekyō Sharingan

Sharingan

Kurz vor seinem vermeintlichen Tod erweckte Obito ein Sharingan mit zwei Tomoe, mit welchem er das Meisai Gakure no Jutsu kontern und gegnerischen Bewegungen deutlich besser folgen konnte.

Mangekyō Sharingan

Beim Anblick von Rins Tod erweckten Obito und Kakashi zeitgleich das Mangekyō Sharingan, welches sich von 2 Tomoe zu 3 Tomoe, dann erst zum Mangekyō Sharingan entwickelte. Während Obito es gleich nach der Erweckung verwenden kann und es reflexartig im Kampf gegen Kirinins einsetzte, benötigt Kakashi zwei Jahrzehnte bis er es gezielt einsetzen konnte. Die Besonderheit war das es ein Jikūkan Ninjutsu ist und man im Kampf Dinge oder mit genügend großem Chakraaufwand sogar Personen in eine Dimension teleportieren kann. Obito verwendet ebenfalls eine Form des Kamuis die er anfangs noch mit Jikūkan Idō betitelte, was sich aber im Kampf gegen Naruto, Bee, Kakashi und Gai ebenfalls als Kamui herausstellte, da Obito und Kakashi scheinbar die selbe Dimension nutzen, jedoch ist Obitos Anwendung deutlich effektiver, was man darauf zurückführen kann, dass er ein Uchiha und der wahre Urheber dieser Augen war, mit dieser Technik ist er in der Lage sich selber in die Dimension zu saugen oder auch nur einzelne Teile seines Körpers, wodurch er Angriffe durch sich hindurch lassen kann. Diese Körperlosigkeit kann Obito aber nur 5 Minuten Aufrecht erhalten, nach Ablauf dieser Zeit, muss er sich für eine unbestimmte Zeit wieder materialisieren. In Verbindung mit Katon gelingt es ihm zudem ein mächtiges Jutsu wie Katon: Bakufū Ranbu einzusetzen, welches es eine gewaltige Reichweite besitzt. Auch leidet er nicht unter den normalen Faktoren, die bei zu häufigen Benutzen des Mangekyō Sharingans auftreten, wie das Bluten der Augen und die schließliche Erblindung. Obito kann beliebig oft Kamui, ohne ersichtliche Mühe und die charakteristischen Symptome verwenden, der Grund dieser Eigenartigkeit ist bisher unbekannt.

Rinnegan

Nachdem er sich Nagatos Rinnegan genommen hat, verfügt er auch über dieses.[54] Damit kann er Rikudō no Jutsu einsetzen, allerdings verwendet er aus Chakragründen nur Gedō no Jutsu.[61]

Mokuton

Obito benutzt Onmyōton um Amaterasu abzuwehren

Mit dem Spiral-Zetsu als Exoskelett benutzt Obito Mokuton erstmalig. Er verwendet es überwiegend zum Aufspießen.[62] Ferner ist es ihm auch möglich durch die Zetsumasse an seinem Körper weiterhin Mokuton zu verwenden.[63]

Jūbis Jinchuriki

Nachdem Obito das Jūbi in sich selbst versiegelt, steigt seine Kraft, sowie Geschwindigkeit um ein vielfaches an, obwohl er das Jūbi noch nicht unter Kontrolle hat, durchdringt er mit den Bijū-Chakraarmen mühelos das Ninpō: Shiseki Yōjin oder wehrt Gojō Kibakufuda ab, ohne auch nur einen Kratzer abzubekommen. Selbst Hashirama Senju gibt zu, dass Obito in dieser Form stärker als er ist.[64] Er ist nun in der Lage schwarze Chakrasphären zu verwenden, die er nach Belieben formen kann. Er kann die schwarze Masse defensiv als Schild benutzten um Angriffe abzuwehren oder auch offensiv zum Angriff, indem er die Masse umformt und sie in die Richtung seines Gegners verlängert, ihn damit zerschlägt oder sie dort detonieren lässt. Hiruzen Sarutobi vergleicht diese Fähigkeit mit dem Jinton, nur dass Obitos Version wesentlich mächtiger ist.[65] Nachdem er sich psychisch gegen das Jūbi durchsetzen kann und nun die volle Kontrolle darüber erlangt, verwendet er die schwarzen Chakrasphären mit größerer Präzision an, so kann er sogar die Flammen Amaterasus problemlos absorbieren. Tobirama Senju schließt daraus, dass es sich um Onmyōton handeln muss, welches jegliche Ninjutsu neutralisieren kann, sodass sogar die Körper des Edo Tensei sich nach einem Treffer von dieser Masse nicht mehr regenerieren können.[66] Er hat zudem die Fähigkeit einen riesigen Baum wachsen zu lassen der vier Blüten hat und aus jeder Blüte eine Bijūdama abfeuert.[67] Zusätzlich dazu kann er noch Kuroibō, die aus Onmyōton geformt hat, aus seinen Händen in sechs verschiedene Richtungen verschießen und damit eine Barriere zu erschaffen die es fast unmöglich macht den vier Bijūdama zu entkommen.[68] Eine der wahrscheinlich stärksten Fähigkeiten besteht darin den Shinju die Urform des Jūbis wieder auferstehen zu lassen und mit dessen Auge Mugen Tsukuyomi anzuwenden, jedoch wurde Obito aufgehalten bevor er dies vollenden konnte. Ebenfalls kann er in dieser Form fliegen und kann sogar das Schwert, womit Hagoromo Ōtsutsuki die Welt geformt hat, das Nunoboko no Ken nachbilden.

Sonstige Fähigkeiten

Auch ist er fähig, sich so schnell - oder zumindest annähernd so schnell - wie das Licht von einem Ort zum anderen zu bewegen.[69] Dabei scheint er über eine Art Sensor-Fähigkeit zu verfügen, da er immer genau weiß, wo seine Zielperson sich befindet.[69][32]

Tobi scheint auch über große körperliche Kraft zu verfügen. So ist er fähig, Suigetsus Kubikiribōchō abzublocken, als dieser Kisame attackiert.[16] Darüberhinaus verfügt er sowohl über die Zellen des Uchiha- als auch des Senju-Clans, was ihm, durch den Besitz des Sharingans, die Anwendung von Izanagi ermöglicht.[70] Er selbst nennt sich deshalb auch Zweiter Rikudō (二人目の六道, "Futarime no Rikudō").

Fähigkeiten-Parameter

Obitos Fähigkeiten-Parameter sieht wie folgt aus:

Begleitbuch Nin
(Ninjutsu)
Tai
(Taijutsu)
Gen
(Genjutsu)
Ken
(Intelligenz)
Riki
(Kraft)
Soku
(Geschwindigkeit)
Sei
(Chakra)
In
(Fingerzeichen)
Insgesamt
Schriften des Tō[71] 3 2 1.5 1 2 3 2.5 3 18

Waffen

Gunbai

Tobis Gunbai

Tobi besitzt einen sogenannten WP.png Gunbai.[72] Ein hölzerner Fächer, der früher von Samurai auf dem Schlachtfeld zur Kommunikation und heute von Sumo-Kampfrichtern genutzt wird. Sie haben viele unterschiedliche Formen und reichen von rund über länglich-rechteckig hin zu der Form, die Tobis Gunbai hat.

Ob Tobis Gunbai auch als Schild benutzt werden kann, ist nicht bekannt. Für einen Schild spricht, dass es sehr groß ist und sich daher eigentlich nur bedingt zum Schleudern eignet, während es gleichzeitig exzellent für die Abwehr eingesetzt werden kann. Dagegen spricht, dass dieses Teil aus auch in Naruto scheinbar aus Holz ist. Um "leichte" Angriffswaffen abzuwehren, also Gegenstände gegen die man so eine Art Schild sinnvoll einsetzen kann, setzen die meisten anderen Ninja, allerdings einfach ein deutlich kleiners und handlicheres Kunai oder ein Jutsu ein. Auch wurden nie wirklich Schilde von Samurai eingesetzt, um sich zu verteidigen.

Eventuell handelt es sich bei den Gunbai auch um Signalfächer. Es wäre also denkbar, dass man mit diesem Gerät die Reichweite eines Jutsu vergrößern oder es in eine sehr bestimmte Richtung lenken bzw. steuern kann. Im Vierten Ninjaweltkrieg übergibt er den Gunbai an Madara Uchiha, seinen rechtmäßigen Besitzer.

Kama

An Tobis Gunbai befindet sich eine Kette, die ähnlich einer sogenannten WP.png 9-Teile-Peitsche aufgebaut ist.[72] Sie besteht aus langen, starren Gliedern, die über Ringe miteinander verbunden sind.

Weiterhin besitzt Tobi eine sogenannte WP.png Kama, eine Sichel.[72] Ob diese mit der Kette verbunden ist, ist nicht klar. Eine solche Waffe gibt es jedoch, sie heißt dann WP.png Kusarigama, eine Kettensichel. Bei dieser Waffe befindet sich am freien Ende der Kette ein Gewicht, welches zum Angriff oder zum fernhalten von Gegnern genutzt wird, während die Sichel lediglich für den Nahkampf eingesetzt wird.

Kette

Im Kampf gegen Minato Namikaze benutzt Tobi eine Kette, die er an beiden Handgelenken befestigt hat. Damit rennt er auf seinen Gegner zu und demanifestiert seinen Körper, damit er durch den Gegner hindurchrennt und dieser von den Ketten gefesselt wird. Gegen Minato zeigt diese Taktik aber keine Wirkung. Dies scheint nicht seine 9-Teile-Peitsche sondern eine gewöhnliche Kette zu sein, die er weder im vorherigen noch im späteren Verlauf der Handlung benutzt hat.

Kämpfe

Für eine Liste seiner Kämpfe siehe hier: Obito Uchihas Kämpfe

Tobis Kämpfe basieren meist auf Schnelligkeit und strategischem Verhalten. So verfügt er über eine ideale Defensive, ist aber, wenn er in die Offensive wechselt, angreifbar.[32] Außerdem scheint er sich nicht unnötig lang mit seinem Gegner beschäftigten zu wollen, sollte es nicht nötig sein. Bisher sah man Tobi selten Kämpfen, die Kämpfe die er aber bestritten hat, schloss er meist sehr schnell ab.

Vollendete Missionen

Menge Rang
86 D-Rang
24 C-Rang
24 B-Rang
1 A-Rang
0 S-Rang

Stand: Kakashi Gaiden.

Veränderung von Obito

Zitate

  • 「写輪眼の本当の力が。。。このうちはマダラの力が!, "Sharingan no hontō no Chikara ga…kono Uchiha Madara no Chikara ga!", "Die wahre Kraft des Sharingans...Madara Uchihas Kraft!"Zu Pain und Konan, Band 40, Kapitel 364
  • Sasuke, wirst du deine reptilartigen Schuppen abwerfen und frei wie ein Falke werden können?Philosophierend im Tal des Endes, Band 41
  • 「いいだろう。。。第四次忍界大戦。。。ここに宣戦を布告する」, "Ii darō...Daiyonji Ninkai Taisen...koko ni Sensen o fukoku suru.", "Na gut...Hiermit erkläre ich den Vierten Ninjaweltkrieg."Zu den Kage, Band 50, Kapitel 467
  • 「うちはの動力をなめるなよ小娘!」, "Uchiha no Dōryoku o nameru nayo Komusume!", "Unterschätze nicht die Macht der Uchiha, Mädchen!"Zu Konan, Kapitel 509
  • Ich bin niemand. Ich will niemand sein. Alles, was mich interessiert, ist den Tsuki no Me Plan zu vollenden.Zu Naruto und Killer B im Kampf gegen die neuen Pain Rikudō, Kapitel 564
  • Diese Welt ist komplett wertlos...es gibt nichts mehr in ihr außer Elend.Zu Naruto und Killer B im Kampf gegen die neuen Pain Rikudō, Kapitel 564


Trivia

  • Obito hat vor seinem ersten Auftritt in Kakashi Gaiden einen WP.png Cameo-Auftritt in Band 14, Kapitel 122 und Episode 72, als sich Hiruzen Sarutobi an ihn erinnert. Auch auf dem Cover von Kapitel 16 ist er zu sehen. Interessanterweise heißt das Kapitel "Wer bist du?", was Naruto auch ruft, als er Tobis Maske zerstört.
  • Die ungefähre Übersetzung von Obitos Zitat lautet "Ninja, die ihre Kameraden nicht schützen, sind nichts weiter als Müll.". Im Deutschen Manga hieß es etwas abgewandelt "Wer die Regeln nicht achtet, gilt in der Welt der Ninja als Mistkerl! Aber wer seine Freunde nicht achtet, ist ein absoluter Mistkerl.". Und anschließend, fast genau wie im Japanischen, fügte er hinzu: "Da beide am Ende als Mistkerle gelten, will ich lieber die Regeln brechen und wenn ich deshalb kein richtiger Ninja bin, will ich auch gar keiner sein."
  • トビ Tobi ist der japanische Name des WP.png Schwarzmilans. Zudem wird Tobi durch ein japanisches Sprichwort mit Taka verbunden. 鳶が鷹を生む Tobi ga taka o umu bedeutet "ein vom Milan geborener Falke" und beschreibt äußerst begabte Kinder, die von normalen Eltern kommen.
  • Die Person hinter der Maske war wohl das am häufigsten diskutierte Thema in Naruto. Lange Zeit dachten die Leser, dass Tobi Obito sei und als die Schriften des Sha ihn als Madara Uchiha ausgaben, schien das Rätsel gelöst. Tatsächlich wird Tobi später aber als Obito identifiziert.[73]
  • Kabuto bezeichnet ihn als "Nise Madara" (偽マダラ, "Falscher Madara")[74]
  • Er besaß eine Sharingansammlung, die er in Sangaku no Hakaba aufbewahrte.

Eigenschaften

Obito Uchihas Eigenschaften werden in den Begleitbüchern wie folgt beschrieben:

Begleitbuch Charakter Lieblingsessen Mag nicht Lieblingskunst Möchte einmal kämpfen mit Lieblingswort/satz Hobby
Schriften des Rin / / / / / / /
Schriften des Tō tut viel für seine Kameraden, hat seinen eigenen Stil / / Sharingan
Katon: Gōkakyū no Jutsu
andere Katonjutsu
/ Teamwork (チームワーク, "Chīmuwāku")
Kameraden (仲間, "Nakama")
/
Schriften des Sha labil (?) ? ? / ? Geheimnis (?) den ranghöheren Deidara begleiten


Einzelnachweise
  1. Symbol auf dem Umhang des Rikudō Sennin
  2. Naruto Manga 27: Kapitel 239, S. 76
  3. Naruto Manga 27: Kapitel 240, S. 100
  4. Naruto Manga 63: Kapitel 599
  5. Naruto Manga 63: Kapitel 602
  6. Naruto Manga 27: Kapitel 243, S. 178
  7. Naruto Manga 27: Kapitel 241, S. 117
  8. Naruto Manga 27: Kapitel 241, S. 120
  9. Naruto Manga 27: Kapitel 241, S. 116
  10. Naruto Manga 27: Kapitel 243, S. 149
  11. Naruto Manga 27: Kapitel 242, S. 142
  12. Naruto Manga 32: Kapitel 281
  13. 13,0 13,1 Naruto Manga 40: Kapitel 363
  14. Naruto Manga 51: Kapitel 481
  15. 15,0 15,1 Naruto Manga: 59 Kapitel 564
  16. 16,0 16,1 16,2 16,3 16,4 16,5 16,6 Naruto Manga 44: Kapitel 404
  17. 17,0 17,1 17,2 Naruto Manga 50: Kapitel 467
  18. Naruto Manga Band 48: Kapitel 453, Seite 203
  19. Naruto Manga: Kapitel 642
  20. Naruto Manga 54: Kapitel 507
  21. Naruto Manga 54: Kapitel 507, Seite 17
  22. Naruto Manga 42: Kapitel 385
  23. Naruto Manga 43: Kapitel 397
  24. Naruto Manga 54: Kapitel 512
  25. Naruto Manga 52: Kapitel 490
  26. Naruto Manga 54: Kapitel 512
  27. Naruto Manga 59: Kapitel 564
  28. Naruto Manga 58: Kapitel 549
  29. Naruto Manga 63: Kapitel 606
  30. Naruto Manga 53: Kapitel 500
  31. Naruto Manga 53: Kapitel 501
  32. 32,0 32,1 32,2 Naruto Manga 53: Kapitel 502
  33. Naruto Manga 53: Kapitel 503
  34. Naruto Manga 53: Kapitel 504
  35. Naruto Manga 42: Kapitel 386
  36. 36,0 36,1 Naruto Manga 54: Kapitel 509
  37. Naruto Manga 31: Kapitel 280
  38. Naruto Manga 32: Kapitel 281, Seite 12-14
  39. Naruto Manga 35: Kapitel 317
  40. Naruto Manga 35: Kapitel 318
  41. Naruto Manga 40: Kapitel 362
  42. Naruto Manga 40: Kapitel 363
  43. Naruto Manga 40: Kapitel 364
  44. Naruto Manga 42: Kapitel 380
  45. Naruto Manga 43: Kapitel 398-401
  46. Naruto Manga 43: Kapitel 402
  47. Naruto Manga 51: Kapitel 475
  48. Naruto Manga 51: Kapitel 481
  49. Naruto Manga 52: Kapitel 487
  50. Naruto Manga 52: Kapitel 489
  51. Naruto Manga 52: Kapitel 490
  52. Naruto Manga 54: Kapitel 511
  53. Naruto Manga 54: Kapitel 511
  54. 54,0 54,1 Naruto Manga 54: Kapitel 514
  55. Naruto Manga 54: Kapitel 514
  56. Naruto Manga 55: Kapitel 519
  57. Naruto Manga 55: Kapitel 520
  58. Naruto Manga 57: Kapitel 537
  59. Naruto Manga 66: Kapitel 636
  60. Naruto Manga 68: Kapitel 652
  61. Naruto Manga 60: Kapitel 567, Seite 12
  62. Naruto Manga 63: Kapitel 605
  63. Naruto Manga 64: Kapitel 609
  64. Naruto Manga 67: Kapitel 638, Seite 17
  65. Naruto Manga 67: Kapitel 639, Seite 7-8
  66. Naruto Manga 67: Kapitel 642
  67. Naruto Manga 67: Kapitel 643, Seite 5-7
  68. Naruto Manga 67: Kapitel 643, Seite 9-11
  69. 69,0 69,1 Naruto Manga 43: Kapitel 397
  70. Naruto Manga 54: Kapitel 510: Tobi wendet Izanagi an.
  71. Naruto: Die Schriften des Tō, Seite 42
  72. 72,0 72,1 72,2 Naruto Manga 43: Kapitel 399
  73. Naruto Manga 63: Kapitel 599
  74. Naruto Manga 59: Kapitel 561