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Gudōdama

Aus Narutopedia
(Weitergeleitet von Nunoboko no Ken)
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Gudōdama [1]
Gudoudama.png
Daten
Art: Ninjutsu
Seishitsuhenka: Katon.png Katon
Fūton.png Fūton
Raiton.png Raiton
Doton.png Doton
Suiton.png Suiton
Inton.png Inton
Yoton.png Yōton
Typ: Offensiv
Defensiv
Unterstützung
Rang: Keiner vorhanden
Reichweite: Nah bis fern
Fingerzeichen: Keine vorhanden
Anwender: Hagoromo Ōtsutsuki
Madara Uchiha
Naruto Uzumaki
Obito Uchiha
Ersterscheinung: Band 67
Kapitel 638
Episode 598

Die Gudōdama (求道玉, "Wegsuchende Kugel") sind schwarze, formbare Kugeln, die von denjenigen benutzt werden können, die die Rikudō no Senjutsu erlangt haben.

Allgemeines

Die Kugeln schweben in einem Kreis hinter oder unter dem Anwender und lassen sich sowohl offensiv als auch defensiv und zur Unterstützung verwenden. Sie bestehen aus allen fünf Chakranaturen sowie Yin und Yang und sind in der Lage, Ninjutsu zu neutralisieren. Es heißt, dass sie sowohl Kekkei Genkai als auch Kekkei Tōta übertreffen. Als Konter gegen die Gudōdama eignen sich starke Taijutsu oder Senjutsu. Zudem können die Kugeln mit Jikūkan Ninjutsu wegteleportiert werden. Weiterhin sind Anwender der Gudōdama nicht in der Lage, diese zu kontrollieren, wenn sie sich mehr als 70 Meter voneinander entfernen. Im Prinzip wirken die Kugeln also wie Kunai oder andere Waffen. Sollte der Anwender sie nicht zurückbekommen, sind sie für immer verloren.

Nunoboko no Ken

Das "Nunoboko no Ken" (ぬのぼこの剣, "Nunoboko-Schwert") ist ein großes Schwert mit der Form einer Doppelhelix, das aus der Gudōdama gebildet werden kann. Es wurde ursprünglich von Hagoromo Ōtsutsuki genutzt, um die Welt zu formen und besitzt zugleich die Stärke, diese auch zu zerstören. Obito Uchiha erschafft es im Vierten Ninjaweltkrieg, nachdem er zum Jinchūriki des Jūbi geworden ist. Trotz seiner Stärke wird das Schwert später von Sasuke Uchihas Susanoo-Schwert zerstört.

Anwender

Hagoromo Ōtsutsuki

Hagoromo Ōtsutsuki war als erster Jinchūriki des Jūbi in der Lage, die Gudōdama zu bilden. Er formte aus ihnen das Nunoboko no Ken und als er Naruto Uzumaki und Sasuke Uchiha in deren Unterbewusstsein trifft, schweben neun Kugeln unter ihm. Zudem besitzt er einen WP.png Khakkhara. Ob er diesen wie seine Nachfolger aus den Gudōdama formen kann, ist nicht ersichtlich, da er ihn auch schon im Kampf gegen das Jūbi besaß. Auch als er den Hokage in der echten Welt gegenübertritt, besitzt er die Kugeln und den Khakkhara.

Obito Uchiha

Obito Uchiha ist nach der Versiegelung des Jūbi in der Lage, zwei dieser Kugeln über seinen Handrücken entstehen zu lassen.[2] Zudem bilden sich dann Löcher in Obitos Händen, durch die die Kugeln stechen und von Obito als Waffen oder zur Verteidigung benutzt werden können. Die Kugeln lassen alles, was sie berühren, sofort zu Staub werden, weshalb Hiruzen Sarutobi sie mit Ōnokis Jinton vergleicht. Er merkt jedoch an, dass sie aufgrund ihrer fließenden Formbarkeit weitaus effizienter sind. Zudem schließt er daraus, dass die Kugeln aus mindestens vier Chakra-Naturen gebildet werden.[2] Der Nachteil dieser Kugeln ist, dass sie nur für eine bestimmte Zeit eine Form annehmen können und anschließend wieder zu Kugeln werden. Als das Jūbi in Obito die Kontrolle zu übernehmen droht, schießt Obito eine der Kugeln von sich weg und sie vergrößert sich schlagartig. Dabei zerstört sie wie das Jinton alles in ihrer Reichweite.

Nachdem Obito die Kontrolle über das Jūbi erlangt hat, bilden sich sieben weitere Kugeln hinter ihm, zudem formt er aus einer der Kugeln einen Khakkhara.[3] Zudem besitzen die Kugeln nun die Eigenschaft, Ninjutsu auszulöschen, was Tobirama Senju auf Onmyōton zurückführt.[4] So ist Minato Namikaze nicht in der Lage, seinen von den Kugeln abgetrennten Arm zu regenerieren. Obito kann ebenso das Nunoboko no Ken und einen ebenso großen Schild formen oder die Gudōdama als Chakraempfänger für Museki Yōjin benutzen. Auch können sie ihm als zusätzliche Arme dienen, ähnlich der Bijū-Chakraarme, oder in Form einer eiförmigen Schutzhülle Angriffe abfangen.

Nachdem das Jūbi aus Obito extrahiert wurde, ist er trotzdem in der Lage, eine Gudōdama zu bilden. Nachdem sich Kuro Zetsu über seine linke obere Körperhälfte gelegt hat, benutzt Obito ihn, um eine schwarze Kugel über seinem Handrücken und aus ihr den Khakkhara zu formen.[5] Madara Uchiha bezeichnet dies als Senninka (仙人化, "Eremitenverwandlung").

Madara Uchiha

Madara Uchiha besitzt nach der Versiegelung des Jūbi in sich sofort die Kontrolle über dieses. Daher bilden sich direkt neun Kugeln, von denen er eine zu einem Khakkhara formt. Scheinbar muss die dafür benutzt Kugel nicht dauerhaft über seinem Handrücken schweben und durch diesen stechen. So ist zu sehen, wie er neun Kugeln hinter sich schweben lässt, während den Khakkhara in der Hand hält. Wie auch Obito kann Madara die Kugeln als Geschosse benutzen.

Im Verlauf des Kampfs gegen die Shinobi aus Konoha zeigt Madara, dass auch er die Kugeln zu der Schutzhülle formen kann. Nachdem alle Kugeln bis auf eine von Minato und Kakashi wegteleportiert wurden, formt Madara diese letzte Kugel zu einem einfachen Stab.

Naruto Uzumaki

Nachdem Naruto Uzumaki das Chakra aller neun Bijū in sich aufgenommen hat und in seinem Unterbewusstsein den Rikudō Sennin angetroffen hat, tritt er Madara in dem Gewand der Rikudō Senjutsu entgegen. Zudem besitzt er nun neun schwarze Kugeln, die hinter ihm schweben sowie zwei, die er als Stäbe im Nahkampf benutzt. Die Kugeln kann er außerdem in dem Bijūdama Rasen Shuriken benutzen oder sie zu einer Trittfläche für seine Mitstreiter formen. Zudem scheint er während des Kampfes mit Kaguya bis auf zwei Kugeln alle zu verlieren. Laut Sasuke werden diese Stäbe aus dem Rikudō no Sennin Chakura (六道の仙人チャクラ, "Eremitenchakra der sechs Pfade") gebildet.

Trivia

  • Kaguya Ōtsutsuki ist in der Lage, eine enorm große Gudōdama zu formen, die Bōchō Gudōdama genannt wird. Sie wird allerdings nicht als Anwenderin der normalen Gudōdama angegeben.
  • Obwohl dieses Jutsu in Verbindung zu Senjutsu steht, wird es nicht als solches klassifiziert.
  • Wie die Kuroibō lösen sich auch Gudōdama auf, wenn das Chakra ihres Anwenders verschwindet.

Hintergrund

Der Begriff 求道 kyūdō/gudō stammt aus dem WP.png Mahāyāna-Buddhismus. Während 求 kyū "wünschen" bedeutet, beschreibt 道 in diesem Fall den Weg zur Findung der ultimativen Wahrheit im eigenen Geiste. Der Name des Nunoboko no Ken und seine Fähigkeit, die Welt zu formen, kommen aus der japanischen Mythologie. Dort existiert ein Speer namens WP.png Amenonuhoko en (天沼矛, "Himmelsjuwelenspeer"), der von den Gottheiten WP.png Izanagi und WP.png Izanami benutzt wurde, um die Landmassen aus dem Meer zu erheben.


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 249: Gudōdama
  2. 2,0 2,1 Naruto Manga 67: Kapitel 639
  3. Naruto Manga 67: Kapitel 640
  4. Naruto Manga 67: Kapitel 642
  5. Naruto Manga 69: Kapitel 665