Naruto Shippūden - Episode 392: Das Bündnis der Waisenkinder

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Episode 392 / 172
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Titel: Das Bündnis der Waisenkinder
Erstausstrahlung: 22. Mai 2011
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Kanji: 出逢い
Rōmaji: Deai
Übersetzung: Begegnung
Erstausstrahlung: 5. August 2010
Special: Keines
Debüts
Neue Charaktere: Chibi
Nagatos Mutter
Nagatos Vater
Neue Jutsu: Keine
Gamabunta, der mit Verbänden bedeckt ist, kommt in der Froschwelt langsam zu sich und findet dort Ōgamasennin vor. Ōgamasennin scheint ihn gerettet und versorgt zu haben. Gamabunta richtet sich auf und gießt sich eine Flüssigkeit ein, die seiner Aussage nach die Wundheilung zu beschleunigen scheint. Er fragt nach Naruto, worauf Ōgamasennin entgegnet er rede mit Nagato. Er schaut in eine Kugel, die Naruto und Nagato zeigt und meint, dass die beiden Kinder aus der Prophezeiung sich gegenüber ständen. Naruto fordert Nagato derweil auf seine Gesichte zu erzählen und meint er würde danach entscheiden. Nagato stimmt zu, doch Konan meint das sei reine Zeitverschwendung und sie sollten ihn gleich töten. Nagato entgegnet, dass er Narutos Antwort hören möchte und es nebenbei bemerkt bestimmt nicht leicht werden würde Naruto zu besiegen, weil er die sechs Pains besiegt und alleine dorthin gefunden hätte. Er beginnt zu erzählen, dass zwei Momente seinen Schmerz definieren, der erste sei der Tod seiner Eltern.

Es wird die Vergangenheit gezeigt, in der ein Krieg herrscht, an dem Amegakure beteiligt ist und sich in ein Schlachtfeld verwandelt. Nagato sitzt ängstlich mit seinen Eltern in einer Ecke ihres Hauses und im Hintergrund sind Ninja zu hören, die allem Anschein nach das Haus nach Essen durchsuchen, weil sie seit Tagen nichts gehabt haben. Nagatos Eltern sehen ihre Chance zu fliehen und versuchen leise hinaus zu schleichen. Der junge Nagato stößt jedoch an eine Vase, die dadurch auf dem Boden zerbricht und macht so auf sich aufmerksam. Sofort stürmen die zwei Ninja aus Konoha herein und weil es dunkel ist und Nagatos Vater versucht diese abzulenken, damit sie fliehen können, halten diese sie für Gegner. Der zweite Ninja stürmt auf Nagatos Mutter zu und tötet sie mit einem Kunai.

Der junge Nagato ist verzweifelt beim Anblick seiner toten Eltern.
Noch während sein Vater meint er solle weglaufen ersticht der erste Ninja auch diesem im Gerangel mit einem Kunai. Der verängstigte Nagato hockt auf dem Boden, rührt sich nicht und beginnt zu weinen, als einer der Ninja an ihn herantritt und feststellt, dass es sich nur um ein Kind handelt. Sie sind entsetzt, weil sie zwei Unschuldige getötet haben, die gar keine Ninja sind und bitten Nagato um Entschuldigung. Nagato bemerkt das Symbol für Konoha auf dessen Stirnbändern, seine Trauer wandelt sich in Wut um, er springt auf und aktiviert sein Rinnegan. Scheinbar einige Zeit später wacht der am Boden liegende Nagato auf und sieht vor sich die beiden toten Ninja. Er fragt sich was passiert ist und ruft verweifelt nach seinen Eltern bis er auch diese beiden tot vor sich auffindet. Wieder in der Gegenwart erzählt Nagato, dass seine Eltern in einem Krieg gestorben sind, den Konoha gestartet hat. Er hätte niemals den Moment dieses Schmerzes vergessen können und es bis zu diesem Tag ausgehalten. Der Schmerz hätte sich in Hass gewandelt, wodurch seine Kräfte aktiviert wurden. Er merkte erst später, dass er derjenige war, der die Ninja dadurch getötet hatte.

Der junge Nagato vergrub seine Eltern und verabschiedete sich am Grab von ihnen, weil er weiterziehen und neues Essen suchen musste. Als das Essen schließlich aufgebraucht und er immer noch nichts neues gefunden hatte, brach er im Regen vor Hunger zusammen. Er wurde von einem kleinen Hund geweckt, der ihm so das Leben gerettet hat und fortan begleitet. Nagato entschuldigt sich bei dem Hund, weil er ihm nichts zu Essen bieten kann und zieht von Haus zu Haus, um dort danach zu betteln. Es weist ihn jedoch jeder mit der Begründung ab die Zeiten seien hart und sie hätten selber nicht genug. Hungrig schaut Nagato durch ein Fenster und entdeckt einen Korb voll mit Brot, nachdem er auch am letzten Haus abgewiesen wurde. Enttäuscht geht er weiter und bricht nach einiger Zeit wieder total erschöpft zusammen.
Die junge Konan reicht Nagato ein Brot.
Während der kleine Hund neben ihm winselt schließt er langsam seine Augen und fragt sich, ob er wohl dort sterben würde. Als er gerade aufgegeben hat hockt plötzlich ein Mädchen mit einem Schirm neben ihm und hält ihm lächelnd ein Brot hin. Sie nimmt ihn mit in eine Art Höhle, die vom Regen geschützt ist und als Nagato gerade in das Brot beißen möchte bellt und winselt sein Hund. Obwohl er kurz vor dem Hungertod ist, gibt Nagato ihm die Hälfte ab. Sie treffen in dem Versteck des Mädchens auf einen Jungen, der fragt was Nagato und sein Hund bei ihr machen würde. Sie erklärt, dass sie fast gestorben seien und so fragt der Junge sie nach ihrem Namen. Nagato antwortet "Chibi", woraufhin der Junge meint er hätte einen seltsamen Namen, doch Nagato klärt ihn auf, dass er seinen Hund damit meinte.

In der Gegenwart klärt Nagato Naruto auf, dass dieses Mädchen damals Konan war und der Junge Yahiko hieß. Sie seien beide auch Kriegswaisen gewesen, doch sie seien stark und kämpften um ihr Überleben. So schloss er sich ihnen an und war begeistert von dem vielen Essen in ihrem Versteck, woraufhin Yahiko ihn aufklärt, dass das alles gestohlen ist und er mitmachen müsse, wenn er bleiben will. Zuerst ist Nagato entsetzt, doch dann stellt er fest, dass es keine andere Möglichkeit für sie gibt am Leben zu bleiben. So gehen sie auf den Markt und während die einen einen Verkäufer ablenken, stiehlt der andere einen Fisch oder Äpfel. Sogar der Hund Chibi hilft mit, doch als sie versuchen eine Melone zu stehlen werden sie entdeckt und verprügelt. Nagato erzählt Naruto, dass in so einer Zeit niemand Kriegswaisen half und selbst in so einer Zeit Yahiko niemals den Glauben verlor. Yahiko sagt sowas würde ab und zu passieren und fragt Nagato, ob er einen Traum hätte. Nagato ist verwirrt und Yahiko beginnt daraufhin zu erzählen, dass die Weltherrschaft sein Traum sei. So müsste er nie wieder so leiden und er könne tun was er will, worauf Nagato ihn fragt ob er wohl auch die Kmpfe beenden könnte. In diesem Moment fliegt ein Kunai mit einer Bombe auf sie zu und sie werden durch die Luft geschleudert. Während weitere Explosionen zu hören sind, richtet Yahiko sich langsam auf und beobachtet einen Kampf zwischen Hanzo, dem Anführer von Amegakure der auf einer Echse steht und den legendären drei Sannin. Nagato und Konan entdecken Chibi, der sich nicht mehr rührt und Nagato fragt Yahiko nach seinem Rat, da Chibi nicht merh atmet. Sie beschließen zu flüchten und im Versteck weint Nagato daraufhin um den toten Chibi. Yahiko ist aufgebracht und flucht er werde der Gott dieser Welt, worauf Nagato erzählt, dass in diesem Moment Yahikos Traum auch sein Traum wurde. Konan bedeckt den toten Chibi mit einem Tuch, als Yahiko Nagato auffordert nicht mehr zu weinen. Wenn er nichts anderes tun könnte würde sich niemals etwas ändern. Er beschließt die drei Sannin zu verfolgen, die scheinbar sehr stark sein müssen, da er nur Hanzos Leiche auf dem Kampfplatz vorgefunden hat, damit sie ihn in Ninjutsu unterrichten würden. Nagato erinnert sich daran, dass die Sannin aus dem Dorf kommen, die seine Eltern getötet habe, folgt Yahiko jedoch trotzdem. Sie nehmen nur haltbares Essen mit und was sie nicht tragen können geben sie ihren rechtmäßigen Besitzern wieder, die sichtlich erstaunt darüber sind. Um die Sannin zu finden mussten sie tief in die Kriegszone gehen, wo giftige Gase und als verletzte Menschen getarnte Bomben waren. Einen Ninja zu finden sollte sich als äußerst schwer herausstellen, da ein Ninja niemals Spuren hinterlassen würde, doch Yahiko gab die Hoffnung niemals auf. Sie gingen immer tiefer in die Kriegszone, da sie dachten, dass dort auch die Sannin sein müssten und fanden sich auf einmal mitten in einem Kampf wieder. Es rasten Unmengen an mit Bomben gespickte Kunais auf sie nieder, doch Nagato schütze sie mit seinem Rinnegan. Dennoch stürzten sie in einen Fluss und als sie aufwachten fanden sie sich in Sicherheit in einer Höhle wieder. Sie hatten die Sannin endlich gefunden, die sich in weniger Entfernung aufhielten.