Naruto Shippūden - Episode 361: Die Wahrheit über Itachi Uchiha – Teil 2

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Episode 361 / 141
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Titel: Die Wahrheit über Itachi Uchiha – Teil 2
Erstausstrahlung: 22. November 2010
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Kanji: 真実
Rōmaji: Shinjitsu
Übersetzung: Wahrheit
Erstausstrahlung: 07. Januar 2010
Special: Keines
Debüts
Neue Charaktere: Keine
Neue Jutsu: Keine

Nach dem schweren Kampf zwischen Sasuke und seinem Bruder Itachi hat Tobi Sasuke in das Akatsuki Versteck des Ostens gebracht, um ihm dort zu erzählen, wie sein Bruder wirklich gelebt hat. Er erzählt ihm, dass Itachi von Konoha als Spion eingesetzt wurde, um die Uchiha zu überwachen. Sasuke reagiert darauf ungläubig, woraufhin sein Gesprächspartner ihm erklärt, dass Fugaku Uchiha einen Putsch geplant habe, der dem Uchiha Clan zu alter Macht verhelfen solle. Dabei habe er Itachi den Auftrag gegeben, die Anbu auszuspionieren und Informationen zu sammeln. Da dieser jedoch der Spion für Konoha ist, entwickelt er sich zum Doppelagenten. Sasuke kann Itachis Beweggründe nicht verstehen und fragt sein Gegenüber, wieso sein Bruder so gehandelt habe. Dieses antwortet, dass es für ihn nur schwer zu verstehen sei, da er den Krieg ja nicht miterlebt habe. Itachi sei erst vier Jahre alt gewesen, als der Krieg begann, also noch viel zu jung, um das zu verarbeiten. Er hätte auf keinen Fall eine solch schreckliche Situation in seinem Dorf gewollt, weswegen die Dorfobersten, die seine friedliebende Natur von Anfang an hätten ausnutzen wollen, ihm eine Top-Secret Mission gegeben haben, die darin bestanden hat, seinen eigenen Clan umzubringen.

Fugaku Uchiha plant einen Putsch gegen Konoha

Inzwischen hatten sich die Auseinandersetzungen ausgeweitet, die die Uchiha entfacht hatten. Da andere Länder nur darauf gewartet haben, Konoha anzugreifen, hätte das laut Tobi garantiert den vierten großen Ninja- Weltkrieg bedeutet. Der Uchiha-Clan hätte dann für die Durchsetzung seiner Ziele viele unschuldige Leben geopfert, was Itachi natürlich um jeden Preis verhindern wolle. Eines Tages hat Itachi ein Treffen mit dem Mann hinter der Maske vereinbart und bittet ihn darum, ihm bei seiner Mission zu helfen. Dafür hat Tobi ihm versprechen müssen, dass er Konoha in Ruhe lässt. Nachdem Itachi seine Mission erfüllt hatte, hat er den Hokage der dritten Generation aufgesucht, um ihn zu bitten, Sasuke vor Danzō und seinen Untergebenen zu schützen.

Itachi bringt seine Bitte beim Hokage vor

Außerdem hat er ihn darum gebeten, dass Sasuke die Wahrheit über ihn niemals erfährt. Anschließend hat er das Dorf verlassen und galt von nun an als Nukenin. Jedoch hat er sich auch das Ziel gesetzt, sich irgendwann durch Sasuke in einem Kampf besiegen zu lassen, da Itachi seine Kraft auf seinen jüngeren Bruder übertragen wolle. Nun erzählt Tobi, dass es Itachi immer nur um ihn gegangen wäre, er ihm die Wahrheit aber nicht hätte erzählen können. Er wolle ihn auf seine Weise beschützen. Itachi habe versucht, ihn stark zu machen, indem er seinem Bruder das Ziel, nach Vergeltung zu streben, vorgegeben habe. Sasuke ist immer noch nicht überzeugt und wendet ein, dass Itachi sogar sein Mangekyō Sharingan gegen ihn eingesetzt habe. Der Mann hinter der Maske meint, er sei erstaunt, dass er es wirklich nicht begriffen habe. Itachi habe ihn schließlich von dem Juin befreit und damit auch von Orochimaru. Sasuke habe die ganze Zeit denken sollen, er sei hinter seinen Augen her gewesen. Nach diesen Ausführungen fragt Tobi Sasuke, ob er ihm nun glaube, aber Sasuke zeigt sich immer noch stur. Er argumentiert damit, dass sein Bruder ihm erzählt habe, dass Madara Konoha von dem Kyūbi habe angreifen lassen. Er sei es gewesen, der damals den Clan verraten habe. Madara streitet diese Vorwürfe ab. Sein Bruder habe ihn belogen, denn er wollte mit aller Kraft verhindern, dass Sasuke jemals die Wahrheit erfahren solle. Er wolle somit sicherstellen, dass Sasuke seinem Gesprächspartner nicht glauben würde. Außerdem habe er Sasukes Augen während des Kampfes sein Amaterasu übertragen. Sasuke beharrt weiterhin auf Itachis Version der Geschichte. Tobi erzählt ihm, dass Itachi immer volle Verantwortung für seine Taten übernommen habe und, dass er sich nur Akatsuki angeschlossen habe, um zu erfahren, was sie vorhaben. Er habe immer versucht, Konoha zu beschützen, genau so, wie Sasuke selbst. Als nun der Hokage der dritten Generation gestorben war, der ihm ja versprochen habe, auf Sasuke aufzupassen, habe Itachi heimlich das Dorf besucht. Er sei bei Danzō und den anderen vom Dorfrat aufgetaucht und habe sie wissen lassen, dass er noch lebe und dass sie Sasuke auf keinen Fall etwas tun dürften. Daraufhin bekommt Sasuke einen Tobsuchtsanfall. Tobi kontert, dass der Junge ja immer noch am Leben sei. Sasuke denkt an den Kampf mit Itachi zurück und führt sich Itachis Worte vor Augen: Dieser meint, dass das, was sein Bruder für die Realtität hält, oft nicht der Wahrheit entsprechen müsse. Dann folgt ein Sprung auf eine spätere Szene des Kampfes. Sasuke erzählt Itachi, dass er sein Genjutsu mit seinem Sharingan durchschaut habe. Itachi hat verächtlich gelacht und ihn gefragt, ob er den Quatsch eigentlich glaube, von dem er da erzähle. Diese Frage beantwortet er sich selbst positiv. Sprung in die Gegenwart: In Sasukes Gesicht taucht Erkenntnis auf und Tobi verstärkt dies noch, indem er bestätigt, was Sasuke bereits vermutet: Seine Augen hätten ihm bei Itachi überhaupt nichts genutzt. Er habe nicht eines von den Genjutsus erkannt, die sein Bruder erschaffen habe. Er habe allen, die ihn kannten, geschadet. Der einzige, bei dem er es nicht gekonnt haben soll, sei Sasuke gewesen. Nur ihm habe er nichts antun können. Tobi fragt Sasuke, ob er nicht verstehen könne, was das zu bedeuten habe. Er habe an ihm etwas gut machen wollen, was er dem Uchiha- Clan angetan habe, ihm die Chance zu geben, zum Helden von Konoha zu werden. Sein Körper sei vollkommen am Ende gewesen. Er habe Medikamente nehmen müssen, um sich überhaupt noch auf den Beinen halten zu können. Es sei höchste Zeit gewesen, den Kampf herbeizuführen. Er habe gewusst, dass er bald mit seinem kleinen Bruder kämpfen und sich von Sasuke besiegen lassen müsse. Mit diesen Worten verlischt die Kerze, die die ganze Zeit schon auf einer Kiste neben Sasuke gestanden hat.

An der Küste steht Sasuke und schaut in den Sonnenuntergang. Man hört Tobis Stimme, wie er sagt, dass Itachi sich für den Frieden des Dorfes Konoha geopfert habe, aber noch viel mehr für Sasuke. Ihm sei vollkommen klar gewesen, dass er als Verbrecher und Verräter in die Geschichte eingehen würde. Aber er habe Ungnade anstelle von Ehre akzeptiert und Abneigung anstelle von Liebe und dennoch sei er mit einem Lächeln auf den Lippen fort gegangen. Er sei sicher gewesen, dass Sasuke dem Namen der Uchiha wieder würde Ehre machen. Nur er könne ihm den Stolz und die Würde zurück geben. Rückblick: Sasuke denkt an seine alten Zeiten mit Itachi zurück und was er alles mit ihm unternommen hat.

Sasuke aktiviert zum ersten Mal sein Mangekyō Sharingan
Gegenwart:Team Hebi ist wieder mit Sasuke vereint und auch Tobi steht bei ihnen. Nachdem Sasuke seinen Gefühlen im Bezug auf seinen Bruder freien Lauf gelassen hat, hört man den Schrei eines Falken und Sasuke verkündet, dass sie von nun an nicht mehr das Team Schlange seien. Von heute an seien sie das Team Taka. Und Taka verfolge nur ein Ziel und dies würde lauten, sie würden das Dorf Konoha zerstören!

Mit diesen Worten öffnet Sasuke seine Augen und das Mangekyō Sharingan zeigt sich zum ersten Mal in seinen Augen.