Mugen Tsukuyomi

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Mugen Tsukuyomi [1]
MugenTsukuyomi.png
Daten
Art: Genjutsu
Spezielle Art: Kekkei Mōra
KaguyaSharingan.png Dōjutsu
Typ: Unterstützung
Rang: Keiner vorhanden
Reichweite: Nah bis fern
Fingerzeichen: Keine vorhanden
Anwender: Kaguya Ōtsutsuki
Madara Uchiha
Ersterscheinung: Band 63
Kapitel 606
Episode 566

Mugen Tsukuyomi (無限月読, "Endloses Mondlesen") ist ein Genjutsu, auf dem Madaras Tsuki no Me Keikaku (月の眼計画, "Plan des Mondauges") beruht.

Hierbei erschafft der Anwender eine illusionäre Welt, in die er Menschen durch Blickkontakt einsperren kann. Kaguya Ōtsutsuki, die erste Anwenderin dieser Technik, nutzte sie mit ihrem Rinne Sharingan, um ganze Nationen zu versklaven. Madara Uchiha wendet Mugen Tsukuyomi mit seinem normalen Sharingan an und erschafft dabei eine WP.png weiße Welt, die er in Kombination mit der Kraft der Gedō Mazō bis ins kleinste Detail verändern kann, um sich so beispielsweise um Jahre jünger zu machen.

Um alle Bewohner des Planeten in dem Genjutsu zu fangen, muss der Anwender sein Rinne Sharingan vom Mond reflektieren lassen. Dafür mussten Obito und Madara, die im Gegensatz zu Kaguya nicht die Chakrafrucht des Shinju konsumiert hatten, erst zu Jūbis Jinchūriki werden. Da Obito nur über ein Rinnegan verfügte und somit das Rinne Sharingan nicht erwecken konnte, versuchte er, das Genjutsu mit dem Auge von Jūbis Baumform zu starten, welches sich in seiner Knospe befand. Allerdings wurde er davon abgehalten.

Sobald die Technik gestartet wird, sendet der Mond ein Licht aus, welches die ganze Welt erleuchtet. Das Licht ist so hell wie Tageslicht und macht ein Entkommen unmöglich. Alle Lebewesen werden von dem durchdringenden Licht erfasst und unverzüglich mit dem Genjutsu belegt. Dabei bildet sich ein Abbild der Rinnegan auf ihren Augen und ihre Bewegungen werden vollständig paralysiert, während ihre kognitiven Fähigkeiten intakt bleiben. Nun kann der Anwender Shin: Jukai Kōtan nutzen, um seine Opfer an den Shinju zu binden. Diese werden so in ein permanentes Genjutsu gesperrt, in dem sie eine Traumwelt mit ihren individuellen Wünschen erleben. Durch die Lebenskraft des Shinju werden die Menschen und Tiere dauerhaft am Leben erhalten, gleichzeitig wird ihnen jedoch ihr Chakra entzogen. Sobald Mugen Tsukuyomi vollendet wurde, werden die Lebenwesen, welche an den Shinju gebunden wurden, nur noch leere Hüllen ihres einstigen Selbst sein und verwandeln sich endgültig in weiße Zetsus – ideale Soldaten für Kaguya.

Abwehr

Obwohl es unmöglich scheint, dieser Technik zu entkommen, lässt sich Mugen Tsukuyomi unter bestimmten Bedingungen abwehren:

  • Das Licht scheint nur für eine begrenzte Zeit, was es möglich macht, sich mit anderen Techniken davor zu schützen. So waren Sasuke, Sakura, Kakashi und Naruto in dem von Sasukes Rinnegan erzeugten Susanoo sicher vor dem Mugen Tsukuyomi.
  • Sasuke erwähnte, dass die Technik mit einem Rinnegan gestartet wurde und daher nur mit diesem gestoppt werden kann. Dies wurde von Hagoromo Ōtsutsuki bestätigt, welcher jedoch hinzufügte, dass auch das Chakra der neun Bijū dafür benötigt wird. Eine Person mit dem besagten Chakra und ein Rinnegan-Nutzer müssen zusammen das Fingerzeichen Ne (子, "Ratte") formen. Sasuke behauptete allerdings, dass er das Jutsu auch alleine, mithilfe der von ihm gefangenen Bijū, hätte beenden können. Nachdem die Technik abgebrochen wurde, verwelken die Wurzeln, welche die Lebewesen an den Shinju gebunden haben – zusammen mit allen verbliebenen weißen Zetsus.

Immunität

Einigen Individuen sind von der Wirkung Mugen Tsukuyomis nicht betroffen:

Varianten

In Road to Ninja – Naruto the Movie startet Obito eine Testversion des Mugen Tsukuyomi, die er Gentei Tsukuyomi (限定月読, "Begrenztes Tsukuyomi") nennt. Er wendet sie bei Naruto and Sakura an. Diese landen so in einer Genjutsuwelt, in der ein Großteil der Handlung spielt. Anstatt die Technik über den Mond anzuwenden, verwendet er eine Kristallkugel als Medium und wacht mit dieser auch über die Genjutsuwelt.

Trivia

  • Als Obito im oben genannten Film Gentei Tsukuyomi benutzt, verfügt Jūbis Auge, welches am Mond erscheint, nur über sieben Tomoe. Dies repräsentiert die Anzahl der Bijū, die Akatsuki zu diesem Zeitpunkt gefangen hatte.

Siehe auch


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 295