Kurama

Aus Narutopedia
(Weitergeleitet von Kyūbi)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kurama

Kyuubi.png

Profil

Manga Anime

Gesamt

Manga Anime

▲ Alle anzeigen ▲

Name
Persönliche Daten
Allgemeines
Ninja-Info
Manga und Anime

Kurama, besser bekannt als Kyūbi (九尾, "Neunschweif"), ist das Bijū mit neun Schweifen und war zuletzt in Naruto Uzumaki aus Konohagakure versiegelt. Es wird auch "Kyūbi no Yōko" (九尾の妖狐, "Neunschwänziger Unheilfuchs") und "Bakegitsune" (化け狐, "Monsterfuchs") genannt.

Aussehen

Kurama basiert zum größten Teil auf einem WP.png Kitsune, so hat es orangenes bis rostbraunes Fell und einen spitz zulaufenden Kopf mit blutroten Augen. Sein Oberkörper ist jedoch wie der eines Menschen aufgebaut, auch besitzt es vier Finger und einen Daumen an jeder seiner Klauenhände. Kuramas Beine haben eine tierische Form, zudem besitzt es neun Schweife. Während des Angriffs auf Konohagakure überragt es das Hokage-Monument und auch nachdem Minato Namikaze Kuramas Yin-Chakra versiegelt hat, ist es sehr groß. Abermals schrumpfen tut Kurama nach seinem Kampf mit Naruto Uzumaki. Dieser entzieht dem Bijū das Chakra, es kann jedoch seine vorherige Größe wiedererlangen, indem es anschließend nach und nach Chakra von Naruto stiehlt.

Persönlichkeit

Der Rikudō Sennin gab ihm durch den Namen "Kurama" das Gefühl, eine Persönlichkeit zu sein. [1] Wie die Zeit jedoch gezeigt hat, wurde es von daher nur noch als unglaubliche, emotionslose Kraft und Bedrohung angesehen, die zum Vorteil im Krieg nützlich ist.[2] Dies ließ Kurama verbittert werden So bezeichnet er sich selbst auch als "puren Hass"[3] Ebenfalls ist es aggressiv sowie feindselig gegenüber Menschen. Es nutzt jede Gelegenheit, auszubrechen, sei es nun manipulativ oder aggressiv.[4][5][6] Im Laufe der Zeit empfindet es jedoch Sympathie für Naruto, da dieser es als einziger Mensch als Persönlichkeit ansieht.[2] Ebenfalls ausschlaggebend ist dessen optimistisch enthusiastische Art:[7] Er setzt sich sowohl für seine Freunde als auch für die Bijū ohne Hintergedanken ein. Dies führt zu Kuramas Persönlichkeitsumschwung: Nun unterstützt es Naruto, indem die beiden eine Kooperation eingehen und es ihm sein komplettes Chakra leiht.[8][9]Außerdem stellt Kurama die Absaugung von Narutos Chakra ein.[10] Ebenfalls auffällig, ist dass es die anderen Bijūs nach ihrer Kraft und somit die Anzahl ihrer Schweife bewertet und somit eher oberflächlich denkt. [10]

Vergangenheit

Kurama in seiner Kindheit

Wie alle Bijū war Kurama ursprünglich ein Teil des Jūbi, einem Monster von unvorstellbarer Kraft, welches die Welt terrorisierte. Der erste Shinobi Hagoromo Ōtsutsuki spaltet das Chakra der Bestie in neun Teile und benutzte seine Fähigkeit "Banbutsu Sōzō" (万物創造, "Erschaffung aller Dinge") um aus dem Chakra die heute bekannten Bijū zu erschaffen. Vor seinem Tod, trug er ihnen auf nach wahrer Stärke zu suchen. Über die Jahre kam Kurama zu dem Ruf, eine uralte Naturkatastrophe zu sein und immmer dort aufzutauchen und alles zu zerstören, wo Menschen böses tun.

Kurz nach der Gründung der Kakurezato erhielten die Kingin Kyōdai aus Kumogakure den Auftrag, das Kyūbi zu fangen. Dabei wurden sie jedoch von diesem verschluckt und verbrachten zwei Wochen im Magen des Bijū. Sie ernährten sich in der Zeit von dessen Chakrafleisch, bis sie schließlich wieder ausgebrochen wurden.

Madara Uchiha und Kurama

Madara und Kurama

Nachdem Madara Uchiha die Wahl zum Shodai Hokage gegen Hashirama Senju verloren hatte, floh er aus Konohagakure und begab sich zu Kurama. Mit dem Sharingan brachte der Uchiha das Bijū unter seine Kontrolle und gemeinsam griffen sie Konohagakure an. Hashirama stellte sich dem ungleichen Paar entgegen und konnte sie mit Mokuton bezwingen. Der Kampf hatte solche Ausmaße, dass dabei das Shūmatsu no Tani erschaffen wurde.

Während Madara nach seiner Niederlage für tot gehalten wurde, versiegelte Hashiramas Frau Mito Uzumaki Kurama in sich selbst und wurde so zum ersten Jinchūriki des Kyūbi. Am Ende ihres Lebens gab sie diese verantwortungsvolle Rolle an Kushina Uzumaki weiter, die als zweiter Jinchūriki später Minato Namikazes Frau wurde, welcher wiederum als Yondaime Hokage wirkte.

Der Angriff auf Konohagakure

Dieser war auch nach dem Dritten Ninjaweltkrieg noch im Amt und erwartete mit seiner Frau ein Kind, Naruto. Wissend um die Schwäche des Siegels bei der Geburt eines Kindes, organisierte der Sandaime Hokage eine geheime Höhle, in der das Kind ohne Probleme geboren werden konnte, beschützt von Siegeln und Anbu. Doch aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz schaffte es eine maskierte Gestalt, in die Höhle einzudringen und dem Paar das Neugeborene zu entreißen. Minato schaffte es zwar, Naruto wiederzuerlangen, musste dafür aber in Kauf nehmen, dass der Maskierte mit Kushina floh. Unweit von Konoha fesselte er sie an Steine und löste das Siegel ganz, wodurch Kurama freikam und augenblicklich vom Maskierten mit seinem Sharingan kontrolliert wurde.

Anschließend befahl er dem Bijū, Kushina zu töten, jedoch schaffte Minato es mit dem Hiraishin no Jutsu, auch seine Frau zu retten und sie zu Naruto in ein Häuschen im Wald zu bringen. Derweil begab sich der Maskierte nach Konohagakure und beschwor ohne zu zögern Kurama, welches auch sofort damit begann, das Dorf zu zerstören. Minato, der kurz darauf auftauchte und sich dem Kyūbi stellen wollte, wurde vom Maskierten daran gehindert. Sie kämpften im Wald und Minato gelang es, seinen Kontrahenten in die Flucht zu schlagen. Anschließend teleportierte er mit dem Hiraishin das Kyūbi von Konoha weg und Kushina fesselte es mit Chakraketten. Anschließend benutzte Minato das Fūinjutsu: Shiki Fūjin, um das Yin-Chakra von Kurama im Todesgott zu versiegeln. Den Yang-Teil versiegelte er anschließend mit einem Hakke no Fūin Shiki in Naruto, gemeinsam mit einem Teil seines und Kushinas Chakra. Seitdem wachte Kurama über Naruto, der jedoch aufgrund einer Bitte Minatos an den Sandaime Hokage nie von seinem Schicksal erfuhr.

Im Anime wird zudem gesagt, dass das freigsetzte Chakra des Kyūbi von einigen Ninja eingesammelt und in Sora versiegelt wurde, um von dessen eigenem Vater als Waffe benutzt werden zu können.

Gegenwart

Folgt

Vierter Ninjaweltkrieg

Während des Vierten Weltkrieges wird Naruto auf die Shimagame gebracht, wo er gegen Kyūbi kämpft, um die Kontrolle über es zu erlangen. Mit der Hilfe seiner Mutter gewinnt Naruto schlussendlich die Auseinandersetzung.

Folgt

Als der beschworene Madara Uchiha versucht, das Kuchiyose no Jutsu einzusetzen, um Kurama zu beschwören, bemerkt dieses das und unterstützt Naruto mit Chakra, um gegen den Uchiha zu kämpfen.

Folgt

Kuramas Macht

Das Fuchsgewand mit sechs Schweifen

Kyūbi besitzt neun Schwänze und ist somit das stärkste Bijū. Man sagt, dass der Dämon durch die neun Schwänze unglaublich viel Chakra besitzt. Laut Hiruzen Sarutobi soll Kyūbi mit seinen Schwänzen schlimme Naturkatastrophen anrichten können. Bisher waren angeblich nur zwei Personen in der Lage, den Kyūbi zu kontrollieren. Demnach hatte Hashirama Senju die Fähigkeit, Bijū zu kontrollieren. Er verschenkte sie nach den großen Ninjaweltkriegen als Geste der Freundschaft an die anderen Reiche. Er und Yamato sind außerdem in der Lage, mit dem Hokage Shiki Jijun Jutsu: Kakuan Nitten Suishu das Chakra eines Jinchūriki zu kontrollieren und damit das Chakra des Bijū zu unterdrücken. Daneben war Madara Uchiha angeblich durch sein Sharingan befähigt, das Kyūbi zu kontrollieren.

Die unglaublich Macht des Kyūbi zeigt sich, wenn Personen in direkten Kontakt mit dem Chakra, aus dem er besteht, kommen. Es hat diverse schädigende Eigenschaften. Zum einen verbrennt es ab einer gewissen Dichte die Haut, die mit dem Chakra in Kontakt kommt. Bei Naruto ist dies im Fuchsgewand ab dem vierten Schweif der Fall. Das Chakra des Kyūbi bildet dann eine so dichte Hülle um Naruto, dass er selbst Schaden nimmt und die Kontrolle über sich und sein eigenes Chakra verliert. Außerdem wirkt das Chakra des Kyūbi bei direktem Kontakt giftig, und die entstandenen Wunden heilen auch mithilfe eines Iryōnin nur schwer. Auch bewirkt diese Macht, dass der Anwender komplett die Kontrolle über sich selbst verliert und somit selbst Freund nicht mehr von Feind unterscheiden kann. Der einzig bekannte Weg das Kyūbi zu töten ist, seinen jeweiligen Jinchūriki zu töten. Demnach ist die Lebenskraft des Kyūbi an seinen Jinchūriki gebunden.

Beziehungen

Naruto Uzumaki

Lange war die Beziehung zwischen Naruto und Kurama von Feindseligkeit bestimmt. [4] Diese resultierte hauptsächlich daraus, dass Kurama erneut eingesperrt wurde und sich als Werkzeug der Shinobi sah. Also stellte Naruto für den Bijū ebenfalls nichts weiter als einen Menschen dar, der Kuramas Chakra für seine naiven Zwecke gebrauchen wollte. [3]Naruto jedoch ist der einzige, der ihn als Persönlichkeit ansieht. Des Weiteren imponiert es Kurama, das er der erste Mensch ist, der ohne Egoismus und ohne jegliche Hintergedanken etwas für die Bijū tun möchte, indem er Son Gokū befreit.[7]Dies führt dazu, dass Kurama nun bereit ist, ihm sein vollständiges Chakra zu leihen und die Absaugung von Narutos Chaka einstellt.[8][9][10]

Kushina Uzumaki

Wie bei beinahe allen seiner Jinchūriki brachte es auch Kushina Uzumaki Antipathie entgegen. Auch sie sah Kurama als Werkzeug an, die die Welt für den Krieg "unter Druck setzen sollte". Infolgedessen verabscheut es auch Kushina Chakraketten[11]

Mito Uzumaki

Wie bei beinahe allen seiner Jinchūriki brachte es auch Mito Uzumaki Antipathie entgegen, da sie der erste Jinchūriki war, der Kurama in sich versiegelte und somit einsperrte Sie vertrat die Meinung, Kuramas Kraft würde bloß Hass erzeugen. Somit sieht sie es ebenfalls nur als enorme Kraft an, die gezügelt werden müsse.[2]

Hashirama Senju

Nach dem Kampf mit Madara Uchiha sieht Hashirama Kurama ebenfalls als Waffe an, die als politisches Druckmittel sowohl für das Dorf als auch für Hi no Kuni genutzt werden kann. Ebenfalls sieht er Kuramas Kraft als zu groß und somit zu gefährlich an, um es wieder freizulassen. [2]

Madara Uchiha

Kurama hasst Madara und infolgedessen auch sein Chakra, da er von diesem nur als Werkzeug betrachtet wird.[2][4] Daher ist Kurama bereit, selbst Naruto einen Teil seines Chakras zur Verfügung zu stellen, um der erneuten Kontrolle Madaras zu entgehen.[12]

Gyūki

Kurama respektiert Hachibi und betrachtet ihn als den stärksten Bijuu nach sich selbst. Gyūki scheint dagegen genervt zu sein, dass Kurama die Stärke der Bijuu nach der Anzahl ihrer Schwänze misst.[10] Obwohl Kurama lange Zeit nicht an die Möglichkeit glaubte, sich mit Menschen anzufreunden, wusste er doch von dessen Freundschaft zu B und bezeichnet diese als Ausnahme.[10] Gyūki hat außerdem von allen zuerst bemerkt, dass Kurama freundschaftliche Gefühle für Naruto entwickelte und redete deshalb mehrfach auf ihn ein, damit er diesem beisteht.

Bisherige Jinchūriki des Kyūbi

Jinchūriki Name des Jinchūriki Details
Mito Uzumaki.png Mito Uzumaki Sie wurde die erste Jinchūriki des Kyūbi, als sie dieses beim Kampf gegen Madara in sich selbst versiegelte. Sie starb wahrscheinlich an hohem Alter.
Kushina.png Kushina Uzumaki Sie wurde zweite Jinchūriki des Kyūbi, sobald Mito gestorben war. Im Zuge von Narutos Geburt stirbt sie an den Folgen der Extrahierung durch Madara, sowie durch eine schwere Verletzung zugefügt von Kyūbi.
Naruto Shippuden.png Naruto Uzumaki Er wurde der dritte Jinchūriki des Kyūbi, als Minato es direkt nach seiner Geburt in ihm versiegelte.


Kuramas Kämpfe

Für Kuramas Kämpfe siehe hier

Trivia

  • In dem chinesischen Märchen "Fuchsfee" wird eine Tochter eines Generals von einem neunschwänzigen Fuchsgeist bessesen. Die neun Schwänze symbolisieren hier, ähnlich wie beim Kyūbi, Stärke und Weisheit des Fuchsgeistes. Mehr über Fuchsgeister in der japanischen Mythologie siehe WP.png Kitsune (Deutsch) oder WP.png Kitsune (Englisch) en.
  • 九喇嘛 Kurama kommt von WP.png Lama, einem Guru im WP.png Buddhismus und ist zudem Name eines Charakters aus WP.png Yū Yū Hakusho.


Einzelnachweise
  1. Naruto Manga 60: Kapitel 572
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Naruto Manga 60: Kapitel 568, S. 51
  3. 3,0 3,1 Naruto Manga 57: Kapitel 539
  4. 4,0 4,1 4,2 Naruto Manga 34: Kapitel 307, S. 165
  5. Naruto Manga 48: Kapitel 439
  6. Naruto Manga 53: Kapitel 497
  7. 7,0 7,1 Naruto Manga 60: Kapitel 569
  8. 8,0 8,1 Naruto Manga 60: Kapitel 570
  9. 9,0 9,1 Naruto Manga 60: Kapitel 571
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 Naruto Manga 60: Kapitel 567
  11. Naruto Manga 53: Kapitel 498
  12. Naruto Manga 59: Kapitel 561, S. 112