Kushina Uzumaki

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Kushina Uzumaki[1]

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Persönliche Daten
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Ninja-Info
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Kushina Uzumaki ist die Mutter von Naruto Uzumaki, den sie mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Minato Namikaze bekommen hat.[2] Zudem war sie vor ihrem Sohn der Jinchūriki von Kurama. Während der Geburt von Naruto hat sich das Siegel, welches den Kyūbi in Schach hält, gelockert, sodass es möglich war, den Kyūbi während der Geburtsphase zu extrahieren.

Persönlichkeit

Laut Jiraiya war Kushina eine redselige Person, die gewisse Eigenschaften eines WP.png Tomboy besaß. Tsunade bemerkt, dass Naruto seinen Charakter von Kushina geerbt hat und auch sein Ninjutsu-Stil ihrem sehr ähnlich sei. Auch Narutos Dattebayo stammt von Kushina. Diese hatte die Angewohnheit, bei Nervosität oder Aufregung ein "dattebane" (だってばね) an ihre Sätze zu hängen. Als Kind war Kushina zudem sehr aufbrausend, so hatte sie keine Scheu, Klassenkameraden zu verprügeln, wenn diese sie wegen ihrer roten Haare hänselten. Als junge Erwachsene war Kushina von fröhlicher Natur und zeigte sehr viel Liebe ihrem Mann und dem jungen Naruto gegenüber. Aufgrund dieser tiefen Liebe zögerte sie auch nicht, ihren Sohn vor dem Kyūbi mittels ihres eigenen Körpers zu beschützen.

Vergangenheit

Kushina als Kind

Jinchūriki des Kyūbi

Kushina wurde im Uzu no Kuni geboren, als die Welt von Kriegen heimgesucht wurde, weshalb Kushina sich nach Frieden sehnte. Ihr Chakra hatte außergewöhnliche Stärke, weshalb sie sich gut als Jinchūriki für Kurama eignete. Als sich das Leben ihrer Vorgängerin, einer Kunoichi namens Mito Uzumaki dem Ende näherte, entschieden der Sandaime Hokage und der Dörferrat, Kushina wegen ihres Chakras zum zweiten Jinchūriki des Kyūbi zu machen. Daher zog sie nach Konohagakure, wo die Bestie in ihr versiegelt wurde.[3]

Wie auch Naruto hatte Kushina mit der Einsamkeit zu kämpfen, die die Versiegelung mit sich brachte. Jedoch bekam sie von Mito vor der Versiegelung den Rat, das Gefäss, zu welchem sie als Jinchūriki werden würde, mit Liebe zu füllen. Kushina befolgte diesen Rat und war so trotz ihrem Schicksal glücklich.

Das Leben in Konohagakure

Minato rettet Kushina

In ihrer Zeit an der Akademie wurde sie oft von ihren Mitschülern aufgrund ihrer roten Haare gehänselt. Diese brachten ihr zusammen mit ihrem rundlichen Gesicht den Spitznamen "Tomate" (トマト, "Tomato") ein. Nachdem sie jedoch die Mitschüler, die sie so nannten, verprügelt hatte, wurde sie von allen die "blutrote Habanero" (赤い血潮のハバネロ, "Akai Chishio no Habanero") genannt. Kushina hatte auch den Traum, erster weiblicher Hokage zu werden.[4]

Kushina wurde von vielen Feinden aufgrund ihres speziellen Chakras verfolgt, bis es schließlich einer Gruppe von Kumonin gelang, sie zu entführen.[4] Auf dem Weg nach Kumogakure riss sich Kushina immer wieder einige ihrer Haare aus und ließ sie auf den Boden fallen, um so eine Spur zu hinterlassen. Von allen Ninja bemerkte jedoch nur Minato die Spur. Als er sie rettete, sagte er ihr, man könnte solche schönen Haare nicht übersehen. Seit diesem Tag hatte sich Kushina in Minato verliebt.[4]

Jiraiyas Besuch

Eines Tages, Kushina war schon mit Naruto schwanger, stattete der Sannin Jiraiya dem jungen Paar einen Besuch ab. Er hatte gerade sein erstes Buch geschrieben, welches er nun seinem Schüler Minato zeigen wollte. Nachdem dieser es gelesen hatte, entschied er, seinen ungeborenen Sohn nach dem Helden des Buches zu benennen. Kushina kam hinzu und sagte, dass Naruto ein hübscher Name für ihren Sohn sei.

Narutos Geburt

Bei Narutos Geburt

Nicht lange nach Jiraiyas Besuch war es schließlich so weit. Nach zehn Monaten der Schwangerschaft sollte Kushina endlich ihr Kind bekommen. Dies musste jedoch im Geheimen geschehen, da bei einer Geburt das Siegel eines Jinchūrikis immens geschwächt wird.

Nachdem entsprechende Vorkehrungen getroffen waren, brachte man Kushina in eine Höhle außerhalb Konohas. Dort, abgeschnitten von der Außenwelt und von Anbu beschützt, bekam sie den Jungen Naruto. Während der Geburt musste Minato das Siegel stetig verstärken, um einen Ausbruch des Kyūbis zu verhindern.

Die Freude über die geglückte Geburt währte jedoch nur kurz, denn eine maskierte Person tauchte auf und tötete Biwako und Taji, um ihnen das Baby zu entreißen und als Druckmittel für Minato und Kushina zu benutzen.

Kuramas Angriff

Das Kyūbi ist frei

Der Maskierte warf Naruto in die Luft und wollte ihn mit einem Kunai aufspießen. Minato konnte dies zwar verhindern, gleich darauf explodierten jedoch Kibakufuda, welche vom Maskierten an Narutos Decke befestigt wurden. So musste Minato das Hiraishin no Jutsu benutzen, um seinen Sohn aus der Gefahrenzone zu bringen, bevor die Kibakufuda explodierten.

Währenddessen brachte die maskierte Person Kushina nach draußen und fesselte sie an vier Felsen. Nachdem er von seinem Plan, das Kyūbi zu extrahieren und Konoha zu zerstören, erzählt hatte, fing er es mit seinem Sharingan in einem Genjutsu, um so die Kontrolle über das Monster zu erlangen. Anschließend löste er das Siegel und extrahierte das Bijū. Kushina, die dank ihres besonderen Chakras noch am Leben war, wollte den Maskierten aufhalten, jedoch befahl dieser dem Kyūbi, sie zu zerquetschen. Minato schaffte es gerade noch, seine Frau zu retten. Er brachte sie zu Naruto und machte sich dann auf, den Maskierten und das Kyūbi aufzuhalten.

Kushinas Tod

Minato schafft es, den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Anschließend konnte er das Kyūbi mit seinem Hiraishin no Jutsu aus Konohas Umfeld teleportieren, bevor es ein Imari auf das Dorf abfeuern konnte. Der Angriff zerstörte so allerdings die Behausung, in der Kushina mit Naruto untergebracht war. Die beiden konnten jedoch noch rechtzeitig von Minato gerettet werden. Danach wandte Kushina ein Fūinjutsu an, um das Kyūbi in Ketten zu legen und es in ihr selbst zu versiegeln.

Mit Kushinas Tod sollte das Monster dann für einige Zeit außer Gefecht gesetzt sein. Jedoch sagte sie, dass sie es bereuen würde, Naruto nicht aufwachsen zu sehen. Minato entschied daraufhin, den letzten Rest ihrer Chakren mit dem Hakke no Fūin Shiki in Naruto zu versiegeln, um ihn später wiederzusehen. Anschließend wollte er einen Teil des Kyūbi-Chakras mit dem Fūinjutsu: Shiki Fūjin in sich selbst und den anderen Teil mit dem Hakke no Fūin Shiki in Naruto versiegeln.

Gegenwart

Naruto und Kushina

Kushina erscheint während des Kampfes von Naruto gegen sein Bijū in den Gedanken ihres Sohnes, wo sie ihm die ganze Geschichte bezüglich des Kyūbi-Angriffs erzählt.[4] Danach löst sie sich auf.

Fähigkeiten und Jutsu

Wie alle Uzumaki war auch Kushina mit einer äußerst starken Lebenskraft gesegnet, die sie sogar die Extraktion des Kyūbi überleben ließ. Obwohl sie von sich selbst sagt, nie gut in Ninjutsu gewesen zu sein, hatte Kushina einen besondere Ninjutsu-Stil, der sich auch bei Naruto bemerkbar macht. Zudem verfügte Kushina über ein besonderes Chakra, welches sie als Jinchūriki des Kyūbi prädestinierte und ein großes Wissen über die geheimen Fūinjutsu ihres Clans. Aus ihrem Chakra konnte sie so Ketten erschaffen, die sogar solch gewaltige Entitäten wie Kurama fesseln und zumindest für kurze Zeit unter Kontrolle halten konnten. Zudem war sie in der Lage, eine Barriere zwischen den Ketten aufzubauen.

Trivia

  • Sie war gut mit Jiraiya und Tsunade befreundet.
  • 渦巻, Uzumaki (うずまき) ausgesprochen, bedeutet "Strudel", was eine Anspielung auf ihre Herkunft sein soll.
  • Laut den Schriften des Sha
    • ist sie ein WP.png Wildfang und unbeugsam
    • mag sie Salz-Rāmen
    • mag sie bittere Speisen und Kaffee nicht
    • möchte sie mit niemand Besonderem kämpfen
    • ist ihr Lieblingsspruch "Ich werde niemals aufgeben"
    • sind ihre Hobbys Schwatzen und Streiche spielen
  • Im Kapitel 498 gibt es eine Anspielung auf die japanische Mythologie. Dort können sich Fuchsgeister wie das Kyūbi in Menschen verwandeln, meist in schöne Frauen. Naruto behauptet im Kapitel, dass seine Mutter sehr schön sei und glaubt, dass sie die wahre Gestalt des Kyūbi ist.


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 26–27
  2. Naruto Manga, Kapitel 382
  3. Naruto Manga 53, Kapitel 500
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Naruto Manga 53, Kapitel 498