Kekkei Genkai

Aus Narutopedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kekkei Genkai (血継限界, "Blutlinienbegrenzung") sind genetische Codes, die auf die DNS des Trägers Einfluss nehmen und ihm so besondere Fähigkeiten zuteil werden lassen. Der Name eines Kekkei Genkais bezeichnet daher sowohl die Codes als auch die daraus entstandenen Fähigkeiten. Kekkei Genkai werden innerhalb eines Clans vererbt und treten auf verschiedene Art und Weisen auf. Ninja mit einem Kekkei Genkai haben sich oft einen Namen in der Welt gemacht und werden, wie beispielsweise Kakashi Hatake, hoch angesehen.

Es existiert eine Fähigkeit, die laut A selbst Kekkei Genkai übertrifft und Kekkei Tōta genannt wird.

Geschichte der Kekkei Genkai

Es ist unbekannt, wann Kekkei Genkai entstanden sind und unter welchen Bedingungen es zu einer derartigen Veränderung der DNS kommt. Vermutlich gibt es sie bereits seit Anbeginn der heute bekannten Welt, da schon der Rikudō Sennin das Kekkei Genkai Rinnegan besaß.[1]

Nicht immer und überall hat man die Besitzer dieser Fähigkeiten aktzeptiert. Ähnlich wie Jinchūriki wurden sie in manchen Ländern gefürchtet und gehasst, so zum Beispiel im Mizu no Kuni. In den dortigen Bürgerkriegen wurden Ninja mit Kekkei Genkai benutzt, um Parteien einen Vorteil gegenüber ihren Gegnern zu verschaffen. So kamen die Besitzer zu dem Ruf als Unheilbringer und wurden wegen ihrer zum Teil abnormalen Fähigkeiten für Monster gehalten, was die normalen Menschen dazu veranlasste, Menschen mit Kekkei Genkai zu jagen und zu töten.[2]

In anderen Ländern jedoch sah man in ihnen talentierte Ninja, sodass sie ein hohes Ansehen unter ihresgleichen besaßen. So zum Beispiel in Konohagakure, dessen Gründer Hashirama Senju selbst im Besitz eines Kekkei Genkais war. In der heutigen Zeit hat sich die Einstellung gegenüber den Menschen mit Kekkei Genkai zwar zum Positiven geändert, allerdings werden sie in einzelnen Landstrichen immer noch gejagt und getötet.[2]

Da nicht alle Clans ein eigenes Kekkei Genkai haben, entwickelten manche von ihnen die sogenannten Hiden. Diese unterscheiden sich von den Kekkei Genkai in dem Punkt, dass sie von Außenstehenden jederzeit kopiert oder erlernt werden können, insofern die Anforderungen erfüllt werden.[3]

Vererbung von Kekkei Genkai

Das Kekkei Genkai wird über die DNS weitergegeben

Eltern mit Kekkei Genkai vererben ihre Gabe nicht zwingend an alle Nachkommen. Zudem kann eine ererbte Gabe ganz unterschiedlich ausgeprägt sein und man weiß nie, ob und wann eine ererbte Fähigkeit erwacht. Es gibt keine feste Regel bei der Übertragung eines Bluterbes – alles hängt von der Laune der Natur ab.[2]

Auswirkungen der Kekkei Genkai

Die Art und Weise, auf die die DNS den Körper eines Ninjas mit Kekkei Genkai beeinflusst, variiert zwischen den Clans. Das vermutlich bekannteste Kekkei Genkai ist das Sharingan der Uchiha. Es gehört zu der Gruppe der Dōjutsu, verändert also die Augen des Trägers. Eine andere Auftretensweise ist die Fähigkeit, zwei Naturchakren zu verbinden, um so eine neue Mischnatur zu erschaffen.

Neben diesen beiden weit verbreiteten Fähigkeiten gibt es auch noch andere, bisher nur ein- oder zweimal in der Handlung aufgetretenen Kekkei Genkai. Es ist außerdem möglich, dass Ninja mehr als ein Kekkei Genkai besitzen, wie es bei Mei Terumī der Fall ist. Sie kann drei Naturchakren zu zwei unterschiedlichen Mischnaturen verschmelzen.

Grundsätzlich ist es so, dass die Anwendung eines Kekkei Genkais den Körper eines Außenstehenden weitaus stärker beansprucht als den eines Clan-Mitgliedes. So musste Kakashi nach der längeren Anwendung seines Mangekyō Sharingan mehrere Tage im Krankenhaus verbringen und auch Yamato war die Erschöpfung anzusehen, nachdem er mit dem Mokuton viele neue Häuser in Konoha entstehen lassen hat.[4]

Weitergabe von Kekkei Genkai an Außenstehende

Die aus den Genen resultierenden Fähigkeiten können normalerweise nicht durch Außenstehende erlernt oder kopiert werden, trotzdem gibt es Ninja, die sich eine solche Fähigkeit zu Eigen gemacht haben. Kakashi Hatake bildet wohl das bekannteste Beispiel. Als er während einer Mission sein linkes Auge verlor, bekam er von seinem Teamkameraden Obito Uchiha dessen Sharingan. Weitere Beispiele sind Danzō Shimura, Tobi und Ao. Danzōs Sharingan stammen von Shisui und anderen Uchiha. Tobi hat sich ein Rinnegan transplantiert, welches er von Nagato gestohlen hat. Ao erhielt sein Byakugan nach einem Kampf gegen ein Mitglied des Hyūga-Clans. Auch Menschenpuppen, die zu Lebzeiten ein Kekkei Genkai besaßen, behalten diese nach ihrer Modifikation. So konnte der Sandaime Kazekage auch als Puppe weiterhin sein Kekkei Genkai anwenden. Außerdem war im Anime bei einer anderen Puppe das Sharingan erkennbar.[5]

Jedoch können nicht nur die Fähigkeiten an Außenstehende gegeben werden. So ist es auch möglich, die DNS selbst anderen Personen einzupflanzen. Hier bildet Yamato das bekannteste Beispiel. In seiner Kindheit wurde seine DNS von Orochimaru mit der des Shodai Hokage Hashirama Senju vermischt. Daher ist er in der Lage, Doton und Suiton zu verschmelzen, um die Mischnatur Mokuton zu erschaffen. Auch Danzō ist im Besitz dieser DNS. Jedoch benötigt er sehr viel Chakra, um sie unter Kontrolle zu halten. Im Kampf gegen Sasuke Uchiha kann er die nötige Menge nichtmehr aufbringen, sodass die DNS extrem stark mutiert und letztlich aus seinem Körper entweicht.

Hinweis: In den nachfolgenden Listen stehen nur die wahren Träger der Kekkei Genkai. Charaktere wie Yamato, die das Kekkei Genkai eigentlich nicht besitzen, werden nicht aufgelistet.

Bisher bekannte Kekkei Genkai

Dōjutsu

Aussehen Name Name des Clans Bekannte Besitzer
Sharingan.png
Sharingan Uchiha-Clan Sasuke, Itachi, Obito, Fugaku, Tekka, Yashiro, Madara, Shisui, Izuna, Indra
AMS.png
Mangekyō Sharingan Uchiha-Clan Sasuke, Itachi, Obito, Madara, Izuna, Shisui, Indra
Rin'negan 1.JPG
Rinnegan Uchiha-Clan Hagoromo Ōtsutsuki, Madara[6], Sasuke
Hinatabyakugan.png
Byakugan Hyūga-Clan Hanabi, Hiashi, Hinata, Hizashi, Neji, , Hoheto, Kaguya Ōtsutsuki
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Sachverhalte, Personen, Orte etc. kommen ausschließlich im Anime vor.
RanmaruKG.jpg
Ranmarus Dōjutsu Kein Clan bekannt Ranmaru

Mischnaturen

Aussehen Name Grundnaturen Name des Clans Bekannte Besitzer
Haku 34.jpg
Hyōton Suiton und Fūton Yuki-Clan Haku, Hakus Mutter
MokutonHengeA.png
Mokuton Doton und Suiton Senju-Clan Hashirama Senju
Yoton Jutsu.png
Yōton Katon und Doton Kein Clan bekannt Mei Terumī, Kurotsuchi, Dodai, Yonbi
FuttonKoumo.png
Futton Katon und Suiton Kein Clan bekannt Mei Terumī
LaserCircus1.png
Ranton Suiton und Raiton Kein Clan bekannt Darui
GariBlast.png
Bakuton Unbekannt Kein Clan bekannt Gari, Deidara
PakuraBurn.png
Shakuton Katon und Fūton Kein Clan bekannt Pakura
Satetsu-1.jpg
Jiton Unbekannt Kein Clan bekannt Sandaime Kazekage, Yondaime Kazekage, Toroi
Kagetsuchi.png
Enton Unbekannt Uchiha-Clan Itachi Uchiha, Sasuke Uchiha

Andere Ausprägungsarten

Aussehen Name Jutsuart Name des Clans Bekannte Besitzer
Shikotsumyaku.png
Shikotsumyaku Ninjutsu Kaguya-Clan Kimimaro
Kisei-Kikai-2.jpg
Sakon und Ukons Kekkei Genkai Ninjutsu Kein Clan bekannt Sakon und Ukon

Trivia

  • Die Idee, dass Clans spezielle Techniken oder Fähigkeiten entwickeln, die durch Vererbung begrenzt sind, wurde schon von WP.png Futaro Yamada en in seinem Werk WP.png Kōga Ninpōchō en (甲賀忍法帖, "Kōga Ninja-Notizbücher"), veröffentlicht im Jahr 1959, erstmals verwendet. Dort gab es Ninja-Clans, die durch selektive Fortpflanzung Ninja mit speziellen Fähigkeiten und Mutationen, darunter sogar Dōjutsu, heranzüchteten.


Einzelnachweise
  1. Naruto: Die Schriften des Sha, Seite 313: Rin'negan
  2. 2,0 2,1 2,2 Naruto: Die Schriften des Rin, Seite 161: Kekkei Genkai
  3. Beispiel: Ninpō: Baika no Jutsu benötigt eine opulente Körpermasse.
  4. Naruto Manga 48: Kapitel 451
  5. Naruto Shippūden - Episode 246: Das Zehn-Finger Jutsu
  6. Naruto Manga 59: Kapitel 560


Exa.png
Exa.png Dieser Artikel wurde am 03. Januar 2011 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen. (Änderungsvorschläge auf der Diskussionsseite)