JiraiyaAus Narutopedia
Jiraiya ist einer der Densetsu no Sannin und der Sensei von Naruto Uzumaki. Obwohl er meist fröhlich und altklug auftritt, sollte man sich nicht davon täuschen lassen, da er auch ein sehr starker Ninja und einer der wenigen Beherrscher des Rasengan ist.
PersönlichkeitJiraiyas Persönlichkeit und Motive entstehen aus den Prophezeiungen des Ōgamasennin heraus. Diese besagen, dass er ein unglaublich talentierter, aber auch unheimlich perverser Shinobi wird. Diese Perversität äußert sich dadurch, dass er nicht nur mit schönen Frauen flirtet oder ihnen Blicke hinterherwirft, sondern auch gezielt "Nachforschungen" anstellt, welche darin bestehen, diesen auch bei intimsten Tätigkeiten nachzuspannen. Die Ergebnisse verarbeitet er in seiner Icha Icha-Reihe. Diese Tätigkeit hatte bisher recht negative Auswirkungen: Tsunade brach ihm beide Arme und verletzte mehrere innere Organe schwer.[2] Außerdem hat er sich dadurch den Titel des "Ero-Sennin" (エロ仙人, "perverser Eremit") verdient. Auch wenn Jiraiya Naruto immer wieder die drei Gebote eines Ninjas predigt, bricht er sie doch andauernd selbst. Weiterhin sagte ihm der Weise, dass er einen Schüler haben wird, welcher für eine große Revolution in der Ninja-Welt sorgen wird. Dies veranlasst Jiraiya, immer auf der Suche nach diesen potentiellen Schülern zu sein. Dies führt ihn zu den Ame-Waisen – speziell zu Nagato – und auch zu Naruto. Bei der Ausbildung dieser zeigt sich Jiraiyas väterlicher Charakter, welcher sich in Vertrauen, Zuneigung und manchmal sogar in einem liebenden Lächeln widerspiegelt. Ōgamasennins Vorhersagen, welche angeblich bislang immer eingetroffen sind, beinhalten weiterhin, dass Jiraiya ein Buch schreiben wird, während er die ganze Welt bereist und die Natur in allen Kreationen analysiert. Dabei erlebt er viel Prägendes, wie die Tode der letzten beiden Hokage. Einen solch ehrenhaften Tod hat er sich auch gewünscht und als ihm dieser im Kampf gegen Pain verwehrt wurde, brachte er sich durch bloße Willenskraft ins Leben zurück, um wenigstens eine letzte Heldentat durch Anwendung von Shikoku Fūin zu erreichen. VergangenheitJiraiya wird 50 Jahre vor Beginn der Serie geboren. Er schließt die Ninja-Akademie mit acht Jahren ab und wird dann Genin im Team Sarutobi. Seine Teamkollegen sind Orochimaru und Tsunade. Nach seiner Ausbildung verlässt er Konohagakure, um auf dem Berg Myōbokuzan von Fukasaku in Senjutsu unterrichtet zu werden. Er schließt dort außerdem einen Blutpakt mit der Familie der Kröten, damit er Mitglieder dieser als vertrauten Geist heraufbeschwören kann. Eine der Kröten – der Ōgamasennin – spricht Jiraiya eines Tages seine Prophezeiung aus: Jiraiya wird ein unglaublich talentierter und zugleich perverser Ninja werden. Er wird einen Schüler haben, der entweder Chaos oder Frieden mit einer Revolution in der Ninjawelt bringt. Darüberhinaus wird Jiraiya laut Vorhersage in die Welt hinaus reisen und ein Buch schreiben. Auch wird er eine Entscheidung treffen müssen, die entweder Frieden oder Zerstörung in der Welt nach sich zieht.[3] Jiraiya verlässt den Berg wieder, um nach Konohagakure zurückzukehren, welches sich im Krieg mit Amegakure befindet. Er informiert in diesem Tsunade darüber, dass ihr Bruder Nawaki verstorben ist und wird anschließend mit seinen ehemaligen Teamkollegen und weiteren Konoha-Ninja auf eine Mission geschickt. Das Ziel ist der Kampf gegen Amegakure und Hanzō. Am Ende des Kampfes bewegen sich nur noch das Trio aus Konoha und Hanzō auf dem Schlachtfeld, welcher erklärt, dass die Schlacht nun vorbei sei – obwohl er klar im Vorteil war. Er gibt den Dreien den Titel Sannin. Auf dem Rückweg nach Konohagakure laufen den Sannin drei Waisen aus Amegakure über den Weg: Yahiko, Nagato und Konan. Diese wollen unbedingt etwas zu Essen haben und in Ninjutsu unterrichtet werden. Jiraiya entschließt sich, ihnen beides zu geben und beschäftigt sich die folgenden drei Jahre intensiv mit den Waisen.[4] Während dieser Zeit entdeckt Jiraiya Nagatos Rinnegan, weshalb er diesen für den Auserwählten der Prophezeihung hält. Er spricht in der darauffolgenden Zeit viel mit Nagato und schafft es, dessen Verzweiflung in Mut zu verwandeln. Nach dieser Zeit kehrt er dann selbst nach Konohagakure zurück und wird der Sensei von Minato Namikaze, welcher ihm später das Rasengan beibringt. Nachdem Orochimaru das Dorf hintergeht, will Jiraiya ihn von einer Flucht abhalten. Es kommt zum Kampf, den Jiraiya verliert, aber dennoch überlebt.[5] Orochimarus späterer Beitritt zu Akatsuki veranlasst Jiraiya, Informationen über diese zu sammeln. Derweil schreib er unter anderem das Buch, das der Ōgamasennin in seiner Prophezeihung erwähnt. Dieses stellt er seinem ehemaligen Schüler Minato vor, welcher davon begeistert war und seinen Sohn nach dem Titelhelden – Naruto – benennt. Daraufhin empfiehlt sich Jiraiya als Patenonkel Narutos.[6]
HandlungJiraiya und NarutoNach Beginn der Chūnin-Auswahlprüfung nimmt sich Jiraiya Narutos an und zeigt ihm, wie er sein Chakra richtig anwenden und Kröten beschwören kann, bevor dieser gegen Neji Hyūga antritt.[7] Als Konohagakure von Orochimaru, den Oto- und Suna-Ninja attackiert wird, hilft Jiraiya bei der Bekämpfung der Eindringlinge tatkräftig mit. Nachdem der dritte Hokage im Kampf gegen Orochimaru stirbt, soll Jiriaya die Nachfolge antreten. Er lehnt das Angebot jedoch ab und begibt sich auf die Suche nach einem weiteren potentiellen Kandidaten für den Posten: Tsunade, seine ehemalige Kameradin.[8] Um diesen zu trainieren, nimmt er Naruto auf die Suche mit. Er lehrt ihm das Rasengan und trifft dann auf Tsunade, welche den Posten des Hokage ebenfalls vorerst ablehnt.[9] Nach dem Angebot Orochimarus seine Arme zu heilen und im Gegenzug Nawaki und Dan auferstehen zu lassen, welches sie ablehnt, kommt es zum Kampf zwischen den beiden, in welchen Jiraiya später auch eingreift. Der Kampf endet ohne Verluste und Tsunade erklärt sich letztendlich doch bereit, der Fünfte Hokage zu werden.[9] Als Naruto nach dem Kampf mit Sasuke im Krankenhaus liegt, besucht Jiraiya ihn mit der Bitte, von der Suche Sasukes abzusehen. Da er Naruto aber nicht überzeugen kann, beschließt er, wenigstens Konohagakure zu verlassen und Naruto mitzunehmen, damit dieser ein anständiges Training als Vorbereitung für einen Kampf gegen Akatsuki absolvieren kann.[5] Auf dieser Reise bringt er ihm bei, wie man Genjutsu auflöst und das Chakra des Kyūbi teilweise kontrolliert.[2] Dabei wird er von dem Naruto, der vier Schweife des Kyūbi freigesetzt hat, beinahe getötet. Jiraiya kommt mit ein paar zerstörten inneren Organen dem Tode aber nochmal davon.[2] Nach dem ZeitsprungNach zweieinhalb Jahren Training kehrt er mit Naruto zurück nach Konohagakure und übergibt diesen wieder Kakashi Hatakes Obhut. Jiriaya selbst macht sich auf die Suche, um neue Informationen über Akatsuki zu sammeln. Diese Informationen sorgen dafür, dass Jiraiya nach Amegakure aufbricht, um dort dem Anführer von Akatsuki gegenüberzutreten. Nach Rücksprache mit Tsunade macht er sich auf den Weg, um alles über diesen in Erfahrung zu bringen. In Amegakure angekommen verhört er zwei Ame-Ninja und will sich anschließend zu Pain begeben. Jedoch trifft er vorerst auf Konan, welche einen Kampf mit ihm beginnt. Sie wird durch Pain abgelöst und ein harter Kampf entbrennt. Während des Kampfes analysiert Jiraiya die Fähigkeiten seines Gegners und kommt zu für ihn unglaublichen Schlüssen. Der Kampf endet für Jiraiya trotz der Anwendung des Eremitenmodus mit dem Tod.[10] Sein Tod ist allerdings nicht umsonst gewesen, da er mit letzter Kraft noch in der Lage gewesen ist, eine Nachricht auf dem Rücken von Fukasaku zu hinterlassen: Der Echte ist nicht dabei.[11] Jiraiyas BücherJiraiya schrieb auf seinen Reisen insgesamt vier bekannte Bücher. Sein erstes Buch war Die Legende des mutigen Ninja. Dieses Buch schrieb er während des Trainings mit den Weisen aus Amegakure. Inspiriert wurde er bei dem Hauptcharakter von dem jungen Nagato. Die Handlung der Schlüsselszene des Buches ist ein Kampf des Hauptcharakters mit einem anderen Ninja. Im Anime war es der Kampf zwischen Jiraiya und einem Mitglied des Fūma-Clans, bevor dieses zu Chikushōdō wurde, und die Schlüsselszene des Buches identisch, wobei ein großer Fehler unterlief, da Jiraiya seinen Gegner im Anime tötete und er somit kein Körper für Nagato werden konnte. Fähigkeiten und JutsuSiehe hier: Jiraiyas Jutsu Jiraiya ist einer der begabtesten Shinobi seiner Zeit, was nicht zuletzt an seiner langen Lebenserfahrung und den Personen, mit denen er Kontakt pflegt, liegt. Dazu zählen Hiruzen Sarutobi, welcher Jiraiyas Talente in jungen Jahren als Sensei fördert und somit den Grundstein legt. Aber auch seine Schüler spielen eine wichtige Rolle. Da ist unter anderem Minato Namikaze, von dem Jiraiya das Rasengan lernt. Eine weitere wichtige Rolle bei der Entwicklung seiner Fähigkeiten spielt Fukasaku. Dieser unterrichtet Jiraiya in Senjutsu und steht ihm auch bei der Anwendung des Eremitenmodus mit dem Senpō: Ryōsei no Jutsu beiseite. Bei seinem Training lernt Jiraiya auch, Öl für seine Angriffe zu verwenden und mit Hilfe von Jikūkan Ninjutsu Kröten heraufzubeschwören. Aber auch ohne Lehrer bleibt Jiriaya nicht untätig. Er macht sich die Elementmanipulation Doton und Katon zu Nutze und ist in der Lage, diese in der richtigen Situation auch in geschickten Kombinationen anzuwenden. Ebenfalls kann er Unscheinbares wie seine Haare als Waffe verwenden und so den Feind überraschen, indem diese den Kontrahenten fesseln oder auch durchbohren. Jiraiya kann außerdem sogenannte Kekkai Ninjutsu anwenden. Fähigkeiten-ParameterJiraiyas Fähigkeiten-Parameter sieht wie folgt aus:
KämpfeSiehe hier: Liste der Kämpfe von Jiraiya Zitate
Trivia
Missionen
Einzelnachweise
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