Gedō Mazō

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Gedō Mazō

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Gedō Mazō ist eine spezielle Art von Beschwörung, die nur in Verbindung mit dem Rinnegan von Nagato und Tobi durch Kuchiyose: Gedō Mazō gerufen werden kann, laut Madara sind aber lediglich Uchiha- und Senjuzellen nötig um sie zu kontrollieren. Sie wird von Akatsuki auch als Fūinzō (封印像, "Versiegelungsstatue") benutzt, um mit Fūinjutsu: Genryū Kyū Fūjin Bijū in ihr zu versiegeln. Es handelt sich bei Gedō Mazō um den Körper des Jūbi, der beschworen werden kann.

Aussehen

Die riesige Statue nimmt humanoide Form an, mit dem Gesicht eines Dämonen, das teils von einer Augenbinde verdeckt ist. Sie ist gänzlich blassrot. Bei den meisten Auftritten sind sowohl Arme, als auch Beine der Statue von eisernen Handschellen verbunden. Wird sie jedoch in einen Kampf beschworen, werden die Fesseln gelöst, die Augenbinde bleibt jedoch bestehen.

Vergangenheit

Kurz vor seinem Tod spaltet Rikudō Sennin Jūbi in neun Teile und sperrt die leere Hülle in den durch Chibaku Tensei geschaffenen Mond. Später wird die Hülle durch Madara Uchiha wiederbeschworen, der davor das Rinnegan erweckt hat. Dieser gab der Hülle den Namen Gedō Mazō, Madara ist außerdem mit der Statue verbunden, die ihm Chakra spendet, da er ohne sterben würde. Madara benutzt die Statue außerdem um Hashiramas Zellen zu kultivieren um so Zetsu zu schaffen. Nachdem Madara seine Aufgabe auf Obito überträgt, kappt er die Verbindung zu Gedō Mazō und stirbt so.[1]

Erste Beschwörung durch Nagato

Beschwörung durch Nagato

Das erste mal benutzt Nagato das Kuchiyose: Gedō Mazō, um die Statue im Kampf gegen Hanzō zu beschwören. Jedoch erscheint nur der Oberkörper der Statue, der Rest ist unter der Erde verborgen. In den Rücken Nagatos bohren sich dabei Chakraempfänger, was zu dessen späterem Zustand führt. Die Statue benutzt ihre Seelenentzugs-Fähigkeit, welche ganze Truppen von Gegnern bei bloßer Berührung auslöscht. Hanzō erkennt, was es mit dem Rinnegan auf sich hat und flieht durch das Shunshin no Jutsu. Vor dieser Beschwörung durch Nagato, benutzte Madara Uchiha das Chakra aus der Statue um sich am Leben zu erhalten.

Handlung

Rolle in Akatsukis Plänen

Nach der Gründung der Organisation Akatsuki, wird Gedō Mazō öfters von Nagato beschworen und als Versiegelungsstatue benutzt, in der das Chakra gefangener Bijū aufbewahrt wird. Die Statue selbst steht dabei reglos und mit geschlossenen Augen im Versteck, während die Akatsuki-Mitglieder Fūinjutsu: Genryū Kyū Fūjin benutzen. Ein solcher Prozess dauert selbst bei voller Anwesenheit von zehn Mitgliedern und schwächeren Bijū, wie Ichibi mehrere Tage.

Nach Nagatos Tod kämpft der wahre Anführer der Organisation, Tobi, gegen Konan, um das Rinnegan zu erhalten. Es stellt sich heraus, dass Nagato von ihm nur zur Kontrolle von Gedō Mazō benutzt wurde. Mithilfe des Dōjutsu kann Tobi die Statue nun selbst kontrollieren und bewahrt sie im Sangaku no Hakaba auf. Ein Teil des in der Statue aufbewahrten Chakras wird von ihm benutzt, um 100.000 Zetsu-Klone zu erschaffen. Außerdem will Tobi die Statue nun mit Sasuke Uchiha verbinden, sobald der Maskierte den jungen Uchiha unter seiner Kontrolle hat und dieser dafür stark genug geworden ist.[2] Sasuke selbst scheint nichts davon zu wissen.

Vierter Ninjaweltkrieg

Gedō Mazō wird durch Tobi beschworen

Während des Vierten Ninjaweltkrieges wird Gedō Mazō mitten in einer Schlacht im Kaminari no Kuni von Tobi beschworen. Mehrere Divisionen des Großen Kampfregiments, darunter Chōji Akimichi und Chōza Akimichis Bubun Baika no Jutsu und Chōdan Bakugeki, sowie Kitsuchis stärkstes Jutsu können nichts gegen die Statue ausrichten.

Tobi nimmt das Benihisago und Kohaku no Jōhei, in denen die Kingin Kyōdai versiegelt wurden, an sich und verschwindet wieder, zusammen mit Gedō Mazō.

Die Statue wird im Kampf gegen Naruto, B, Kakashi und Guy beschworen, um Yonbi wieder in sich aufzunehmen, nachdem es Naruto gelungen ist, Son Gokūs Verbindung zu seinem Jinchūriki zu lösen. Später versiegelt Tobi alle Bijū wieder in Gedō Mazō und beschließt das Jūbi ohne Kyūbi und Gyūki wiederzubeleben, um Mugen Tsukuyomi möglichst bald zu starten. In dieser Zeit ist die Statue jedoch anfälliger gegen Attacken und muss von Tobi geschützt werden. Trotz zahlreichen Angriffen seitens Naruto und B, können sie es nicht verhindern, dass das Jūbi schließlich doch wiederbelebt wird.

Madara fängt mit der Gedō Mazō die Bijū

Nachdem das Jūbi aus Obito Uchiha extrahiert wurde, verbleibt Gedō Mazō in Obito. Später wird die Statue mittels Kuchiyose no Jutsu von dem wiederbelebten Madara Uchiha beschworen, wodurch sie gewaltsam aus Obitos Körper extrahiert wird. Madara benutzt Gedō Mazō nun um die neun Bijū zu fangen. Nachdem die neun Bijū mit Mazō no Kusari wieder in die Gedō Mazō versiegelt werden, erweckt Madara aus der Statue erneut das Jūbi. Später übernimmt Kaguya Ōtsutsuki Madaras Körper. Nachdem diese von Team 7 im Kampf besiegt wurde, wird sie mittels Rikudō – Chibaku Tensei versiegelt. Dabei verwandelt sich Kaguya in das Jūbi zurück, nachdem die neun Bijū sich befreien, bleibt die Gedō Mazō zurück, die in einem neuen Mond in Kaguyas Dimension eingeschlossen wird.

Fähigkeiten

Gedō Mazō ist mit Abstand die stärkste bekannte Beschwörung, die es alleine mit tausenden von Gegnern, darunter auch extrem starken Shinobi aufnehmen kann. Durch ihre Stärke und Widerstandskraft kann sie eine Kombination aus Bubun Baika no Jutsu und Chōdan Bakugeki ohne Schaden überstehen, obwohl Chōji Akimichi selbst die Größe der Statue angenommen hat. Sie kann gewaltige Schockwellen aus Chakra freisetzen, die nahezu unaufhaltbar sind. Unzählige Shinobi der Allianz sterben bei dem Angriff der Statue, ohne etwas gegen sie unternehmen zu können.

Fūinjutsu

Der seelenentziehende Phantomdrache vor Hanzō

In Verbindung mit der Statue kann das Fūinjutsu: Genryū Kyū Fūjin angewandt werden, welches benutzt wird, um Bijū zu bannen. Gedō Mazō kann somit ungeheure Mengen an Chakra in sich bannen und es im Kampf benutzen. Weiterhin kann Gedō Mazō eine extrem mächtige, bisher nicht namentlich genannte Technik benutzen, bei der ein Phantomdrache aus ihrem Maul kommt. Dieser bewegt sich mit enormer Geschwindigkeit und entzieht bei bloßer Berührung ihrem Gegner die Seele, das zu dessen sofortigem Tod führt. Die Statue ist außerdem in der Lage Mazō no Kusari einzusetzen, wodurch es ihr gelingt Bijū zu unterdrücken und gegebenfalls in sich zu versiegeln.

Die Statue benutzt im Kampf das Chakra, das in ihr versiegelt wurde. Wenn es keines besitzt, erscheinen Chakraempfänger und bohren sich in den Beschwörer, um Gedō Mazō zu versorgen.


Trivia

  • Wie auch bei anderen Aspekten des Rinnegan, findet sich hier ein Bezug zum WP.png Buddhismus. Gedō (外道, lit. "Äußerer Pfad"), abgeleitet von dem sanskritischen Wort WP.png Tīrthika en, werden Gläubige genannt, die sich für den äußeren Weg zur Erleuchtung entschieden haben und somit nicht nach den Lehren des orthodoxen Buddhismusses leben. Diese Jünger werden als ketzerisch und fehlgeleitet angesehen.
  • Scheinbar kann man die Gedō Mazō nur mit einem Rinnegan beschwören, dass nicht aus dem Edo Tensei entstanden ist.


Einzelnachweise
  1. Naruto Manga 63: Kapitel 606
  2. Naruto Manga Band 48: Kapitel 453, S. 203