Gaara

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Gaara [1][2][3][4][5]

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Profil

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Name
Persönliche Daten
Allgemeines
Ninja-Info
Manga und Anime

Gaara ist ein Ninja aus Sunagakure und Godaime Kazekage. Weiterhin ist er Shukakus letzter Jinchūriki gewesen und auch als "Suna no Gaara" (砂の我愛羅, "Gaara des Sandes") und "Sabaku no Gaara" (砂瀑の我愛羅, "Gaara des Sandwasserfalls") bekannt. In Teil 1 der Handlung noch Antagonist, ändert sich sein Wesen nach einem Kampf mit Naruto Uzumaki ins Positive und er beginnt, sich für seine Familie und Mitmenschen einzusetzen.

Aussehen

Gaaras Aussehen im Vierten Ninjaweltkrieg

Gaara ist aufgrund seiner frühen Geburt nur 166,1 cm groß, was ihn etwas kleiner als der Durchschnitt macht. Er wiegt 50,9 kg. Die Farbe seiner kurzen, spitzen Haare schwankt zwischen Braun und Rot. Er hat eine etwas bleiche Haut und türkise Augen. Auffällig sind die schwarzen Augenringe, die er schon seit seiner Geburt besitzt. Laut Gamabunta resultieren sie jedoch aus dem Schlafmangel, den Gaara durch Shukaku hat. Auch nach dessen Extraktion bleiben die Ringe als Markenzeichen bestehen. Weiterhin springt das rote WP.png Kanji auf Gaaras linken Stirnhälfte ins Auge. Dieses fügte er sich selbst zu, um zu symbolisieren, dass er nie geliebt wurde. Heute ist es ein Überbleibsel seines alten Ichs. Von Matsuri und Sari wird Gaara als starker, schweigsamer Typ beschrieben, der äußerst gut aussieht. Interessanterweise hat Gaara keine sichtbaren Augenbrauen.

Gaara ist einer der Charaktere mit den meisten Kleidungswechseln. Als Kind trug er eine Art Poncho mit hohem Kragen, langen blauen Hosen und einem schwarzen T-Shirt. Bei seinem ersten Auftritt trägt Gaara dann einen schwarzen Ganzkörper-Anzug mit kurzen Ärmeln, einer ¾-Hose und offenem Kragen. Über die rechte Schulter bis hin zur linken Hüfte hat er einen weißen Schal gebunden, während an der linken Schulter herab zur rechten Hüfte eine Art Lederband befestigt ist. An diesem wiederum hat Gaara seinen Sandkürbis angebracht. Auch sein Stirnschutz ist dort zu finden. Nach dem Überfall auf Konoha ändert er mit seiner Persönlichkeit auch seinen Kleidungsstil etwas. Seinen schwarzen Anzug tauscht er gegen einen rot-braunen mit längeren Ärmeln. Hinzu kommt eine maschenartige Rüstung an seinen Handgelenken und Fußknöcheln.

Während des Zeitsprungs ändert Gaara seine Kleidung abermals. Im Kampf gegen Deidara trägt er eine schwarze Hose mit zwei Schnürbändern an jedem Bein, einen langärmligen, karmesinroten Mantel mit Einschnitten vorne und hinten sowie eine graue Weste, die über seine linke Schulter befestigt ist. An dieser Weste befinden sich zwei Gürtel, die den Sandkürbis halten. Dies ist sein Standard-Outift, welches er auch heute noch trägt. Außerdem trägt er manchmal den Kagemantel, wobei der entsprechende Hut ebenfalls an seiner Weste befestigt ist. Als Anführer des Großen Kampfregiments trägt er nun zusätzlich zu seinem Standard-Outift die Weste seines Dorfes unter seiner eigenen Weste. Das einzige, was sich während der Handlung nicht geändert hat, sind seine Sandalen. Weiterhin ist sein Stirnband seit Beginn von Teil II nicht mehr zu sehen.

Zwei Jahre nach dem Ende des Vierten Ninjaweltkriegs trägt Gaara ein weinrotes, langärmliges Oberteil mit Knöpfen und eine gleichfarbige Hose. Zudem hat er einen braunen Gürtel um seine Hüfte gebunden, an dem der nun weitaus kleinere Sandkürbis hängt. Seine spitzen Haare stehen weniger von seinem Kopf ab, viele Jahre später liegen sie schließlich komplett flach auf seinem Kopf und sind zur Seite gekämmt, sodass das Tattoo auf seiner Stirn sichtbar ist. Zudem trägt er nun einen langen, rotbraunen Mantel mit zwei Knopfreihen und eine schwarze Hose. Seinen Sandkürbis scheint er nicht länger zu tragen.

Persönlichkeit

Wie auch sein Aussehen ändert sich Gaara Persönlichkeit im Laufe seines Lebens mehrfach. Als Kind war er zunächst freundlich zu seinen Mitmenschen und versuchte fortwährend, Freunde zu finden. Sein Umfeld reagierte jedoch mit Hass und Angst auf Gaara, denn sie fürchteten das in ihm versiegelte Bijū. Einzig Yashamaru war freundlich zu dem Jungen, bis er von dessen Vater den Auftrag erhielt, Gaara zu testen. Yashamarus Worte, dass niemand Gaara jemals geliebt hätte, änderten diesen grundlegend. Er ritzte sich das Kanji in die Stirn und wurde ganz nach den Wünschen seiner Mutter und deren Bruder zu einem Dämon, der nur für sich selbst lebt. Als emotional zurückgezogener und stiller Junge hasste Gaara von nun an alle Menschen bis auf sich selbst und seine „Mutter“, die Stimme des Shukaku in Gaaras Kopf.

Vergangenheit

Gaara ist allein
Gaaras Ai-Kanji

Vor seiner Geburt versiegelte Chiyo auf Befehl des Yondaime Kazekage Shukaku in Gaara, nachdem sich dessen Geschwister als unkompatibel erwiesen. Der Yondaime Kazekage erhoffte sich so eine perfekte Waffe für sein Dorf. Gaara wurde daraufhin am 19. Januar zwölf Jahre vor Serienstart als drittes Kind des Yondaime Kazekage und seiner Frau Karura in Sunagakure geboren. Er hat zwei ältere Geschwister, Temari und Kankurō. Gaara war als Frühgeburt sehr klein und zerbrechlich, weshalb seine Mutter ihm versprach, ihn immer zu beschützen. Kurz darauf starb sie an den Folgen der Geburt. Gaara wurde die ersten Jahre seines Lebens von seinem Vater trainiert, während Karuras Bruder Yashamaru ihn aufzog. In dieser Zeit versuchte Gaara immer wieder, mit anderen Kindern des Dorfes in Kontakt zu kommen. Dies scheiterte jedoch, da die Kinder in ihm nur das Monster sahen und die Flucht ergriffen, sobald Gaara ihnen zu nahe kam. Ein weiterer Grund war, dass Gaara Shukakus Kräfte nicht unter Kontrolle hatte und so mehrfach andere Menschen unabsichtlich verletzte. So verbrachte Gaara eine einsame Kindheit. Einzig sein Onkel schien ihn zu verstehen und erklärte Gaara, der zu dem Zeitpunkt noch nie eine äußere Verletzung erlitten hatte, was Liebe und Schmerzen sind.

Mit sechs Jahren änderte sich Gaaras Leben jedoch schlagartig. Aufgrund der Vorfälle, zu denen nun sogar Todesopfer zählten, wollte Gaaras Vater testen, ob sein Sohn die Kräfte des Shukaku auch unter großem psychischen Druck zurückhalten kann. Daher gab er Yashamaru den Befehl, Gaara anzugreifen und ihn durch eine Lüge über Karura psychisch zu mältrieren. In der Nacht darauf saß Gaara auf dem Kazekage-Turm, als der vermummte Yashamaru seinen Auftrag ausführt. Aufgrund des Sandes gelang es ihm jedoch nicht, seinen Neffen zu töten und Gaara, aufgewühlt und verzweifelt, griff den vermummten Mann an. Als dieser tödlich verwundet zusammenbrach, entfernte Gaara die Maske und erkannte in dem Assassinen seinen eigenen Onkel. Verwirrt und geschockt versuchte Gaara sich selbst davon zu überzeugen, dass Yashamaru ihn nur auf Befehl des Kazekage angegriffen hatte. Jedoch verneinte Yashamaru dies und erklärte seinem Neffen, dass er die Mission hätte ablehnen können.

Er nahm die Mission jedoch an, um seine Schwester zu rächen. Diese soll Sunagakure vor ihrem Tod verflucht haben und ihrem Sohn in der Hoffnung, sie zu rächen und als Symbol ihres Hasses den Namen Gaara nach der Phrase "Ware o aisuru Shura" (我を愛する修羅, "Sich selbst liebender Dämon") gegeben haben. Yashamaru selbst gab Gaara die Schuld am Tod von Karura und habe ihn daher nie lieben können. Dann zündete er in einem letzten Versuch viele Kibakufuda an seinem Körper mit der Bitte, dass Gaara sterbe. Doch sein Sand beschützte Gaara vor der Explosion, während er langsam begriff, dass er niemals von einem Menschen geliebt wurde. Dann benutzte er den Sand, um sich das Kanji für "Liebe" (愛, "Ai") auf die Stirn zu ritzen und verlor die Kontrolle über Shukaku, was vom Yondaime Kazekage mit dem Daisan no Me beobachtet wurde. So wurde Gaara zu einer kaltherzigen und grausamen Person, die nur für sich selbst lebt und als Existenzbeweis andere Menschen tötet. Sein Vater erklärte ihn daraufhin zu einer Gefahr für das Dorf und ließ im Laufe der Zeit noch fünf weitere Attentate auf Gaara verüben, die aber alle scheiterten. Mit der Zeit lernte Gaara immer besser, mit Shukakus Kräften umzugehen, sodass sein Vater die Attentate unterbrach und wieder zu dem ursprünglichen Plan zurückgriff, Gaara als Waffe für Sunagakure einzusetzen.

Handlung

Die erste Prüfung des Chūnin-Examens

Siehe hier: Gaara vs Shigure, Baiu und Midare

Gaara tötet Shigure

Gaara taucht zum ersten Mal im vierten Naruto-Band auf und hält Kankurō davon ab, Sasuke mit seiner Puppe Karasu anzugreifen. Gaara scheint von Beginn an eine starke Präsenz auszustrahlen. Nachdem Sasuke fragt, wie Gaaras Name sei und dieser ihm mit einer leeren Stimme antwortet, sieht man den Jungen aus Sunagakure bis zum Beginn der ersten Prüfung nicht mehr.

Zu Beginn der ersten Prüfung scheint Gaara immer noch recht schweigsam und angsteinflößend zu wirken. Von allen Kandidaten ist er wohl der ruhigste. Die erste, schriftliche Prüfung übersteht Gaara mit Hilfe seines Daisan no Me, das direkt mit dem Sehnerv verbunden ist. Nach dem Bestehen der ersten Prüfung gibt Gaara kaum ein Wort von sich, lediglich ein schweigendes Nicken folgt von ihm.

Die zweite Prüfung des Chūnin-Examens

Siehe hier: Rock Lee vs Gaara

Gaara vs Lee

Zu Beginn der zweiten Prüfung will sich Shigure die Schriftrolle Gaaras unter den Nagel reißen, wird aber von ihm getötet. Auch seine Teamkameraden fallen Gaara zum Opfer. Erst durch Kankurō und Temari kann Gaara zur Vernunft gebracht werden. Das Suna-Team kommt als erstes Team am Turm an und beendet die Prüfung in einer Rekordzeit. Gaara ist der einzige Genin, der vollkommen ohne Schaden aus der Prüfung hervorgeht. Bevor nun allerdings die nächste Runde der Prüfungen anfangen kann, wird ein Ausschlussverfahren veranstaltet. Der Gegner Gaaras ist Rock Lee. Der Kampf scheint für Gaara erst ohne Probleme zu verlaufen. Aber dann öffnet Lee die inneren Tore und schafft es, Gaara mit mehreren starken Angriffen zu treffen. Am Ende kann Lee sich aufgrund der Nebenwirkungen der inneren Tore nicht mehr bewegen. Gaara bricht ihm mit letzter Kraft einen Arm und ein Bein und wird so zum Sieger erklärt. Der Sandaime Hokage verkündet später, dass die dritte Runde der Prüfungen erst in einem Monat stattfinden soll.

Gaara hat jedoch hat kein Interesse daran, diesen Monat als Chance zum Training zu nutzen. Er sucht Sasuke auf und teilt diesem mit, dass er sein nächstes Opfer sein wird, da er dieselben einsamen Augen habe wie Gaara. Auch der im Krankenhaus liegende Rock Lee wird von Gaara besucht, um ihn zu töten. Dies kann jedoch von Naruto und Shikamaru verhindert werden und nachdem Gaara ihnen seine Vergangenheit offenbart hat und beginnt, die beiden anzugreifen, taucht Might Guy auf und unterbricht ihn. Daraufhin verlässt Gaara das Krankenhaus wieder.


Die dritte Prüfung des Chūnin-Examens

Siehe hier: Sasuke Uchiha vs Gaara (1. Kampf)

Gaara steht Sasuke gegenüber

Nach einem Monat des Wartens beginnt die dritte und letzte Prüfung des Chūnin-Examens. Gaara hat als Gegner Sasuke und muss sich mit ihm nach dem Kampf von Temari und Shikamaru messen. Sasuke scheint aus dem Kampf, den Gaara mit Rock Lee geführt hat, viel gelernt zu haben. So weiß Sasuke sofort, dass es im Kampf gegen Gaara auf Geschwindigkeit ankommt. Sasuke trifft Gaara mit seinem schnellen Taijutsu so, dass dieser dazu gezwungen ist, seine Abwehr zu erhöhen. Dazu benutzt Gaara das Jutsu Suna no Muya. So entsteht um Gaara herum ein Kokon aus Sand, der ihn vor so gut wie allen Angriffen Sasukes schützt. Zusätzlich setzt Gaara auch noch die Technik Daisan no Me ein, um im Inneren des Kokons noch etwas von der Außenwelt mitzukriegen.

Sasuke bereitet in dieser Zeit an der Wand der Kampfarena seine neue Technik, die ihm sein Sensei Kakashi beigebracht hat, vor. In einem hohen Tempo stürmt Sasuke nun auf Gaara zu und greift diesen mit seinem Chidori an. Sasuke schlägt durch den Kokon aus Sand und trifft mit seiner Technik Gaaras Brust, die daraufhin zu bluten beginnt. Aus lauter Panik davor sein eigenes Blut zu sehen, scheint Gaara sich, ohne dass es die Außenwelt mitbekommt, in seinem Kokon kurz zu verwandeln. Nachdem sich der Sand jedoch auflöst und Gaara schreiend auf dem Platz steht, bricht plötzlich der geplante Krieg gegen Konoha aus.

Der Ausbruch des Shukaku

Siehe hier: Sasuke Uchiha vs Gaara (2. Kampf)

Siehe hier: Naruto Uzumaki vs Gaara

Shukaku bricht aus

Temari und Kankurō nehmen auf Befehl Bakis Gaara mit, damit dieser Zeit hat, sich zu beruhigen. Sasuke folgt den Dreien, um Gaara zu stoppen. Kurze Zeit später bekommen Shikamaru, Sakura, Naruto und Pakkun von Kakashi ebenfalls den Auftrag, Gaara zu folgen. Als Gaara und seine beiden Geschwister in den Wäldern des Hi no Kuni einen Platz suchen, an dem sie verschnaufen können, stellt sich ihnen Shino in den Weg. Kankurō übergibt Gaara in Temaris Hände und kämpft gegen Shino. Nach einer Weile holt auch Sasuke die beiden Sunanin ein und will sich um Gaara kümmern. Temari, die ihren Bruder eigentlich nur schützen will, wird von Gaara weggeschlagen, sodass dieser sich, schon zum Teil in den Shukaku verwandelt, Sasuke stellen kann. Sasuke verwendet im Kampf gegen Gaara noch zwei weitere Male das Chidori, unterliegt Gaara dann jedoch wegen Chakramangel. Kurz bevor Gaara sich um Sasuke kümmern kann, geht Naruto dazwischen und schlägt Gaara von Sasuke weg.

Gaara verwandelt sich nun immer mehr und hat als neuen Gegner Naruto. Dieser will seine Freunde beschützen und kämpft daher trotz seiner Angst vor Gaara. Als Naruto einige Kage Bunshin-Kombinationen gegen Gaara einsetzt, erweckt dieser mit einem speziellen Jutsu das Shukaku und wird so zu einem scheinbar unschlagbaren Gegner für Naruto. Dieser beschwört beim Anblick des Shukaku Gamabunta, um gegen Gaara bestehen zu können. Nachdem Naruto Gamabunta mit einem Henge no Jutsu in einen Fuchs verwandelt hat, damit dieser sich an Shukaku festkrallen kann, stürzt er sich auf Gaara und verpasst ihm eine Kopfnuss. Das Shukaku kann eigentlich nur erscheinen, weil Gaara sich als schlafendes Medium auf dessen Kopf befindet. Durch die Kopfnuss Narutos wacht Gaara auf und das Shukaku verschwindet. Naruto und Gaara fallen so aus der Luft direkt auf einen Baum und greifen sich nochmals mit letzter Kraft an, wobei beide anschließend vollkommen bewegungsunfähig auf dem Boden landen. Gaara fragt Naruto, wieso er so für seine Freunde kämpft. Naruto macht Gaara klar, dass er durch seine Freunde überhaupt die Kraft bekommt, gegen Gaara bestehen zu können. Dieses Gespräch und dieser Kampf mit Naruto machen einen vollkommen anderen Menschen aus Gaara. Nach einer kurzen Zeit in der die beiden Genin noch auf dem Boden liegen, kommen Temari und Kankurō und nehmen Gaara mit. Dieser entschuldigt sich zu der Überraschung seiner Geschwister nun für alles, was er getan hat.

Gaara vs Kimimaro

Siehe hier: Naruto Uzumaki, Rock Lee und Gaara vs Kimimaro

Gaara setzt Kimimaro zu

Rock Lee kämpfte gegen den Otonin Kimimaro und wollte diesen davon abhalten Sasuke zu folgen, da dieser das Traumgefäß seines Meisters Orochimaru werden sollte. Gerade als Kimimaro Rock Lee den Gnadenstoß geben wollte, trat Gaara ins Spiel und rettete den Konoahanin vor dem Jungen, der seine Knochen als Waffe nutzte. Rock Lee fragte Gaara, wieso er dies tat. Dieser meinte darauf nur, dass er Konoha und Naruto viel schuldig war. Der Kampf zwischen Gaara und Kimimaro war ein recht harter Kampf für Gaara, da sein Gegner sich nicht von seinem Sand zerquetschen ließ. Kimimaro wurde nach einigem hin und her, wobei Gaara auch seine Technik Ryūsa Bakuryū einsetzte, schließlich unter der Erde begraben. Es gelang Kimimaro jedoch, aus der Sandlawine zu entkommen und sich mit Hilfe des zweiten Juin Zustandes Gaara zu nähern. Kimimaro, der scheinbar kein bisschen angeschlagen war, griff Gaara mit einer Technik an, bei der er sich seine Wirbelsäule aus dem Rücken zieht, um damit seine Gegner zu töten. Die Abwehr des Shukaku jedoch, rettete Gaara das Leben. Dieser setzte anschließend einen Konter ein, nämlich Gokusamaiso. Mit dieser Technik begrub er Kimimaro 200m tief unter der Erde. Der Otonin setzte nun allerdings zu seinem letzten Trumpf an, dem Sawarabi no Mai. Dadurch schossen überall aus der Erde spitze Bäume aus Knochen, sodass Gaara dazu gezwungen wurde, mit Hilfe des Sabaku Fuyū Rock Lee mit in die Luft zu heben. Als beide Genin glaubten, es sei vorbei, erschien Kimimaro aus einem der Knochenbäume und wollte gerade dazu ansetzen, Gaara aufzuspießen. Zum Glück für Gaara erlag Kimimaro jedoch seiner Krankheit, noch bevor dieser zum finalen Angriff ansetzen konnte. Gaara und Rock Lee wurden so in das Konohagakure Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag verabschiedeten sich die drei Suna-Nin Gaara, Temari und Kankurō von Shikamaru, der sie zum Tor Konohagakures begleitete und reisten anschließend zurück nach Sunagakure.

Gaaras Tod und Wiedergeburt

Siehe hier: Gaara vs Deidara

Deidara und Gaara treffen aufeinander

In Naruto Shippūden ist Gaara der Godaime Kazekage. Diesen Titel bekam Gaara, weil er nun sein Dorf schützen wollte und den Leuten nicht mehr das Gefühl geben mochte, dass sie Angst vor ihm haben mussten. Die Ratsmitglieder Sunas allerdings wählten ihn als Kazekage, um ihn so besser unter Kontrolle zu haben. Eines Abends, an dem Gaara zuvor in seinem Büro verweilte, kamen zwei Mitglieder der Akatsuki in das Dorf Sunagakure. Der eine war Sasori, ein Nukenin der S-Klasse und Bezwinger des Sandaime Kazekage. Der zweite Eindringling hieß Deidara, ein Nukenin aus dem Dorf Iwagakure, dem verfeindeten Dorf Konohagakures. Während Sasori am Eingang des Dorfes wartete, in das er durch seinen Spion Yūra gekommen war, machte sich Deidara auf zum Weg in Richtung Kazekageturm. Auf dem Weg dorthin schaltete Deidara einige Wachen mit seinen C3 Bomben aus und landete anschließend auf dem Kazekageturm. Zu Deidaras Überraschung schien Gaara dort schon auf den Nukenin zu warten und attackierte diesen auch sofort. Deidara sprang, als der Sand auf ihn zuschnellte, mit einem Satz nach oben und landete auf einem seiner Tonvögel, die er aus dem Ton formen konnte, der sich in zwei kleinen Taschen an seiner Hüfte befand.

Der Sand schoss Deidara hinterher und verfolgte diesen quer durch das Dorf, doch durch die Schnelligkeit seines Vogels konnte Gaaras Sand Deidara nicht einholen. Nach einer Weile erhob sich Gaara mit Hilfe von schwebendem Sand vom Boden und glitt so über das Dorf, um Deidara aus der Luft anzugreifen. Immer wieder verfolgte der Sand den Nukenin aus Iwagakure, doch ohne Erfolg. Irgendwann gelingt es Gaara, Deidara in einem Sabaku Rō einzusperren. Gerade als Gaara wohl dazu ansetzen wollte ihn zu zerquetschen, sprengte sich Deidara aus dem Wüstengefängnis und floh auf seinem Vogel wieder in die Luft, um Gaara weiterhin anzugreifen. Gaara schaffte es sogar, Deidaras Arm mit einem Sabaku Kyū zu fangen und diesen abzureißen, konnte Deidara jedoch nicht völlig ausschalten.

Gerade als Gaara einen erneuten Angriff abgefangen hatte, der auf das Dorf gerichtet war, erblickte er in seinem Sandkokon kleine Spinnen aus Ton. Diese waren dort herein gekommen, als Gaara mit seinem Sand den Arm Deidaras brach. Dieser mischte seine Tonspinnen unter den Sand und konnte so die Abwehr Gaaras umgehen. Mit einem Knall explodierten die kleinen Tonfiguren und Gaara fiel aus der Luft zu Boden, wurde jedoch von Deidara abgefangen und aus dem Dorf gebracht. Sasori, der vor dem Dorf wartete, folgte seinem Kameraden nach draußen in die Wüste und steuerte mit Deidara zusammen das Flussreich an, wo die Extrahierung des Shukaku stattfinden sollte. Dies war nämlich das Ziel der beiden.

Gaara erwacht zu neuem Leben

Was die beiden Mitglieder der Akatsuki aber nicht mit einberechnet hatten war, dass Gaaras Bruder Kankurō den beiden gefolgt war, um seinen Bruder zu befreien. Doch schon nach wenigen Minuten wurde Kankurō von Sasori ausgeschaltet und vergiftet in der Wüste zurückgelassen. Nachdem Deidara und Sasori an ihrem Versteck angekommen waren, wurde mit Hilfe der anderen Akatsukimitglieder Shukaku aus Gaara extrahiert und somit Gaaras Leben beendet. Der nunmehr leblose Gaara wurde von den Teams Kakashi und Team 9 gefunden, die den Auftrag hatten, Gaara zurück nach Suna zu bringen. Naruto und Kakashi verfolgten Deidara, der den toten Gaara in seinem Tonvogel versteckt hatte, während Chiyo, die Oma Sasoris und die Frau die den Shukaku in Gaara versiegelte und Sakura gegen Sasori kämpften.

Nach einem langen Kampf, in dem Sasori getötet wurde und Deidara in die Flucht geschlagen schien, bekamen die Konohanin seinen Leichnam wieder. Chiyo opferte ihr Leben, nachdem Naruto ihr klar gemacht hatte, wie Gaara immer unter den Leuten Sunagakures litt und holte Gaara so wieder zurück, auch wenn dies nicht ganz ohne die Hilfe von Narutos Chakra von statten ging. Gaara wurde sich mit seiner zweiten Chance die er bekam bewusst, dass die Menschen ihn nicht mehr verstießen und hassten. Dies zeigte sich darin, dass viele Leute aus Suna gekommen waren, um ihren Kazekage zu unterstützen. Nachdem Gaara wieder zurück in das Dorf gekommen war und Chiyo beerdigt wurde, verabschiedete Gaara Naruto und seine Freunde erneut. Dabei bewies Gaara, dass er immer noch über die Fähigkeiten der Sandkontrolle zu verfügen scheint. Man sah es, als er mit Sand die Hand Narutos anhob, um diese zu greifen. Gaara sagte Naruto ein weiteres Mal, dass er ihm viel schuldig war und so trennten sich anschließend die Wege der beiden Ninja.

Treffen der Kage

Siehe hier: Gokage Kaidan

Gaara und seine Geschwister machen sich auf den Weg zum Kagetreffen.

Gaara macht sich zusammen mit seinem Bruder Kankurō und seiner Schwester Temari auf den Weg zum Treffen der Kage. Dabei werden sie vom Dorf verabschiedet, wobei die Bewohner sich sichtlich um ihren geliebten Kazekage sorgen und ihm sagen, er solle vorsichtig sein. Beim Treffen der Kage ist Gaara die meiste Zeit still. Als jedoch der Kampf zwischen Team Taka und dem Raikage ausbricht, begibt Gaara sich mit seinen Geschwistern zum Ort des Kampfes. Zusammen unterbrechen sie diesen und Gaara versucht, Sasuke zum Umkehren zu bewegen. Dieser lehnt jedoch ab. Ein Tumult bricht aus, in dessen Verlauf Sasuke mit Karin zum Konferenzraum fliehen kann. Gaara schützt seine Geschwister vor den herabfallenden Trümmern und beschließt, nachdem Ruhe eingekehrt ist, Sasuke und Karin zu folgen. Später wird er zusammen mit den anderen Anwesenden von Tobi in dessen Pläne und der Geschichte des Rikudō Sennin eingeweiht. Auf Tobis Frage, ob die Kage die beiden Jinchūriki freiwillig rausrücken würden, antwortet Gaara dass eine Welt wie Tobi sie plant nur eine Illusion sei. Der so entstandene Frieden wäre ein falscher Frieden und nur bedeutungsvoll, wenn die echte Welt ihn erschaffen würde. Die anderen Kage stimmen dem zu und Tobi ruft den vierten Weltkrieg aus. Aufgrund dieser Bedrohung macht Gaara abermals klar, wie wichtig eine Allianz sei und schlägt Kakashi Hatake als Ansprechperson für Konohagakure vor, da die Kage dem aktuellen Hokage nicht mehr trauen.

Nachdem das Treffen ein Ende gefunden hat, begibt sich Gaara zusammen mit seinen Geschwistern zu Naruto, um ihm, Kakashi und Yamato von den Ergebnissen der Versammlung, dem Krieg und Sasukes Taten zu berichten. Auch sagt er zu Naruto, dass er keine Hoffnung mehr habe, Sasuke zu retten und ihn daher aufgegeben hätte. Wenn Naruto noch immer Hokage werden wolle, müsse er sich seiner Taten bewusst sein und die richtigen Entscheidungen treffen. Außerdem sei es seine Pflicht als Kazekage und gegenüber der Nationen, Naruto zu schützen. Dann verlassen die drei Suna-Nin Tetsu no Kuni und erfahren nach ihrer Rückkehr ins Dorf von der Zusage der Daimyō, was die vereinigte Allianz betrifft.

Vierter Ninjaweltkrieg

Siehe hier: Vierter Ninjaweltkrieg

Gaara als Anführer der Allianz

Im Vierten Ninjaweltkrieg spielt Gaara eine entscheidende Rolle. Er ist Anführer der Vierten Division sowie General der gesamten Shinobi-Armee. Während sich die Streitkräfte versammeln, gibt es Auseinandersetzungen zwischen Shinobi aus Iwagakure und Sunagakure. Gaara unterbricht diese, bevor es zu ernsthaften Kämpfen kommt und hält eine Rede darüber, wie er als Produkt der Kriege, des Hasses und der Sucht nach mehr Macht der einzelnen Dörfer entstand und selbst die Menschheit hasste. Jedoch wurde er von einem einzigen Ninja aus Konoha gerettet, ebenso wie er Jinchūriki. Naruto Uzumaki habe ihn aus der Dunkelheit befreit, obwohl er dieselben Schmerzen wie Gaara hatte. Und so wie beide unter ihrem Schicksal gelitten hätten, hätten auch die einzelnen Dörfer unter Akatsuki gelitten. Daher gäbe es nun kein Suna, Iwa, Konoha, Kiri oder Kumo. Es gäbe nur Shinobi. Weil er jedoch zu jung sei, um alle alleine vor Akatsuki zu beschützen, bittet er die Shinobi um Hilfe. Diese Rede stimmt die Anwesenden um und vereint sie, sodass alle gemeinsam in den Krieg ziehen können.

Gaaras Einheit befindet sich in einem steinigen Wüstengebiet, als der Sensorsand Gaaras die Anwesenheit von bemerkt. Um einen Überblick über die gegnerischen Streitkräfte zu gewinnen, benutzt Gaara dann Daisan no Me und entdeckt, dass der Nidaime Tsuchikage nicht alleine ist. Er wird von drei weiteren Kage begleitet, unter ihnen Gaaras eigener Vater. Nachdem diese Information zum Hauptquartier der Shinobi-Allianz geschickt wurde, macht Ōnoki sich auf den Weg, um Gaara zu unterstützen. Zusammen entscheiden sie, sich erstmal zurückzuziehen. Als der zweite Tag des Krieges anbricht, sind sie gezwungen ihren Rückzug zu stoppen und beginnen daher, die Kage anzugreifen. Gaaras Sand kann jedoch von dem Sakin seines Vaters gestoppt werden und auch Ōnokis Jinton wird von dem des Nidaime Tsuchikage aufgehalten. Gaara erzählt seinem Vater daraufhin, was seit dessen Tod passiert ist. Dieser erinnert sich an die Geburt seines Sohnes und wie er Yashamaru beauftragte, Gaara anzugreifen.

Dann beschließt er, Gaaras wahren Wert zu testen und greift ihn an. Gaara kann sich gegen das Gold seines Vaters behaupten und fängt ihn sowie den Raikage und den Mizukage mit seinem Sand ein, während sich und Ōnoki vom Ort des Kampfes entfernen. Der ehemalige Kazekage erkennt, dass seine Frau in Gaaras Sand weiterlebt und ihn immer noch beschützt. Daraufhin erzählt er seinem Sohn, dass Karura Gaara entgegen der Behauptung Yashamarus wahrlich geliebt hat. Den jungen Kazekage trifft diese Neuigkeit sehr, weshalb er anfängt zu weinen. Unter Tränen sagt er seinem Vater, dass seine Mutter zwar unglaublich war, aber auch er Gaara nun eine Medizin gegeben hat. Dann beginnt er, seinen Vater und die anderen beiden Kage zu versiegeln. Jedoch schlägt dies bei dem Mizu- und Raikage fehl und sie starten einen Gegenangriff. Während die beiden Kage gegen Gaaras Einheit kämpfen, unterstützt dieser mit seinem Sensorsand Ōnoki im Kampf mit Mū. Nachdem sie diesen mit der Unterstützung von Naruto erfolgreich versiegeln konnten, wenden sich Gaara und Ōnoki wieder dem Nidaime Mizukage zu. Dieser setzt Gaara mit seinem öligen Suiton zu, jedoch kann Ōnoki die Muschel zerschlagen und so das Genjutsu auflösen. Dann umschließt Gaara den Mizukage mit Sabaku Sōtaisō und es scheint, als wäre der Kampf endlich vorbei. Doch da benutzt der Nidaime Jōki Bōi. Gaara nimmt den Kampf gegen den durch das Jutsu erschaffenen Nidaime-Mizukage-Doppelgänger auf und schafft es schließlich, ihn durch einen Suna Bunshin aus dem Sakin seines Vaters zu stoppen.

Als wenig später Madara Uchiha auf dem Schlachtfeld erscheint, kämpfen Gaara und die Shinobi auch gegen diesen. Jedoch ist der Uchiha weit stärker als der Nidaime Mizukage und bereitet der Division mit seinen Dōjutsu große Probleme. Als Madara schließlich einen Meteoriten auf das Schlachtfeld stürzen lässt, versuchen Ōnoki und Gaara den Felsen aufzuhalten. Dieser Versuch glückt, jedoch folgt noch ein weiterer Himmelskörper und die gesamte Division wird unter Gestein begraben. Gaara überlebt diese Katastrophe aber unverletzt. Schließlich erscheinen auch die restlichen Kage auf dem Schlachtfeld und gemeinsam stellen sie sich Madara Uchiha.

Epilog

Gaara im Epilog

Im Epilog sieht man Gaara einerseits im Hause Nara, wo er seine Schwester Temari besucht und seinem Neffen Shikadai, andererseits auch beim Kage-Treffen. Dort beendet er Diskussion um das Zuspätkommen Narutos mit der Aussage, dass sie beginnen sollten.

Fähigkeiten und Jutsu

Siehe: Gaaras Jutsu

Generelle Fähigkeiten

Gaara ist ein immens starker Shinobi, weshalb er schon im Alter von 15 Jahren zum Kazekage ernannt worden ist. Aufgrund seiner Fähigkeiten und Kräfte als solcher bringen ihm im Verlauf der Handlung viele Charaktere Respekt und Anerkennung entgegen. So erkennen ihn die momentanen und vorherigen Kage als einen der Ihren an, der Nidaime Mizukage beschreibt Gaara gar als das "goldene Ei" unter den fünf aktuellen Kage. Nachdem Gaara seinen Vater besiegt, erkennt auch dieser an, dass sein Sohn ihn übertroffen hat, obwohl dessen Sand seinem Sakin eigentlich unterlegen ist. Zudem hat Gaara es geschafft, den Nidaime Mizukage und sein Jōki Bōi zu besiegen, was nichtmal gelang.

Auch als Sensei hat Gaara bemerkenswerte Fähigkeiten, mit denen er es schafft, Matsuri den Umgang mit dem Jōhyō zu lehren. Zudem zeigt er großes taktisches und analytisches Verständnis und ist in der Lage, die Fähigkeiten des Gegners im Kampf zu durchschauen und entsprechende Konterangriffe zu erdenken. Wie viele Ninja aus Sunagakure besitzt auch Gaara gewisses Können im Umgang mit Fūinfuda, welche er in Verbindung mit Sabaku Kyū benutzt.

Seishitsuhenka – Fūton, Raiton und Doton

In seinem Kampf mit Naruto Uzumaki zeigt Gaara, dass er in der Lage ist, seinem Chakra die Windnatur zu geben und so Fūton anzuwenden. Dies tut er jedoch erst, nachdem er sich teilweise in Shukaku verwandelt hat. Dieses beherrscht ebenfalls Fūton, weshalb unklar ist, ob Gaara die Seishitsuhenka durch Shukaku erhalten hat oder ob sie seine eigene ist. Zudem hat er auch die Blitz- und Erdnatur gemeistert.

Gaaras Sand

Der Sandkürbis

Gaara ist einer der wenigen Charaktere, die Sand manipulieren und ihn im Kampf und zu anderen Zwecken verwenden. Meistens benutzt er den Sand, der in dem ebenfalls aus Sand bestehenden Kürbis auf seinem Rücken gelagert ist. Kiba sagt, dass dieser Sand nach Blut stinkt, da Gaara mit ihm viele Menschen getötet hat. Außerdem kann Gaara auch den Sand aus seiner Umgebung benutzen und sollte er nicht vorhanden sein, sogar Mineralien wie beispielsweise Steine zu Sand verarbeiten. Dies kostet Gaara jedoch viel Chakra, weshalb der Sand in seinem Kürbis schon mit Chakra getränkt und daher von ihm besser zu manipulieren ist. Die Menge an Sand, die Gaara kontrollieren kann, ist immens. So ist er in der Lage, genug Sand für die Verwandlung in Shukaku bereitzustellen und kann nach dem Zeitsprung sogar ganz Sunagakure mit einer riesigen Sandbarriere vor Deidaras C3 beschützen. Als Shukakus Jinchūriki besitzt Gaara zudem ein großes Chakravolumen und kann so viele Sandjutsu hintereinander benutzen, ohne zu erschöpfen.

Gaaras Kampfverhalten basiert daher größtenteils darauf, seinen Sand die Arbeit machen zu lassen. Während Gaara selbst nur selten in Bewegung ist, jagt sein Sand erbarmungslos das Opfer, um es einzufangen und anschließend zu zerquetschen. Obwohl er mit der Zeit auch eine Anzahl anderer Anwendungsmöglichkeiten erdenkt, ist diese Taktik Gaaras offensives Standardvorgehen. Aufgrund der Menge und Schnelligkeit des Sandes ist es für Gegner nahezu unmöglich, auch nur in Gaaras Nähe zu gelangen, ohne vorher Verletzungen zu erleiden. Sollte dies ihnen doch gelingen, tritt ein automatischer Schild in Kraft. Dann erhebt sich der Sand und schützt Gaara vor jeglichen Angriffen. Dieser Schutz wirkt ohne Gaaras Zutun und wird zunächst als Wille des Ichibi vermutet, besteht jedoch auch nach der Entfernung des Bijū. Im Vierten Ninjaweltkrieg erklärt Gaaras Vater, dass der Wunsch von Gaaras Mutter, ihren Sohn immer zu beschützen, diesen Schild hervorruft.

Mit Schnelligkeit oder einer immens durchschlagskräftigen Attacke kann man den Schild jedoch durchbrechen. Ist dies geschehen, trifft der Gegner auf eine Sandrüstung, die Gaaras kompletten Körper bedeckt, ihn aber auch verlangsamt. Trotz ihrer Schwächen hat sich Gaaras Verteidigung den Ruf der "Zettai Bōgyo" (絶対防御, "Absolute Verteidigung") erworben. An der Spitze dieser Verteidigung steht ein Schild aus den Mineralien des Bodens, der so widerstandsfähig ist, dass sogar Kimimaros stärkstes Jutsu an ihm zerbricht. Im Anime existiert auch eine offensive Form dieser Technik, beide werden jedoch bisher nur einmal benutzt.

Gaaras Fähigkeiten im Weltkrieg

Auch nach der Entfernung des Shukaku besteht Gaaras Verteidigung weiterhin. So bemerkt Sasuke während des Gokage Kaidan, dass Gaaras Zettai Bōgyo nicht nur so beständig wie eh und je ist, sondern auch an Offensiv- und Defensivkraft sowie an Geschwindigkeit zugelegt hat. Während sein Sand in der Chūnin-Auswahlprüfung nach einem Chidori zerbricht, hält er jetzt sogar den weitaus mächtigeren Angriff des Raikage aus und ist in der Lage, Sasukes Amaterasu aufzuhalten, ohne Schaden zu erleiden. Auch ist Gaara in der Lage, seine Kameraden mit Sand vor den fallenden Trümmern eines Gebäudes zu beschützen. Im Vierten Ninjaweltkrieg sind Gaaras Fähigkeiten so immens, dass sein Vater annimmt, Shukaku sei ausgebrochen und selbst Madara Uchihas Meteore von Gaaras Sand gestoppt werden. Auch nachdem dieser von Wasser getränkt worden ist, kann Gaara ihn noch kontrollieren und ist zudem in der Lage, seinen Sand über das ungefähr zwanzigmal schwerere Sakin seines Vaters zu manövrieren, um diesen später sogar trotz des Gewichts mit seinem eigenen Sand zu vermischen und zu benutzen.

Abgesehen von seinen grundlegenden offensiven und defensiven Jutsu kann Gaara mit seinem Sand noch eine Reihe anderer Techniken anwenden, um sich in verschiedenen Situationen einen Vorteil zu verschaffen. Da sein Sand schweben kann, benutzt Gaara ihn oft als Fortbewegungsmittel. Er selbst sagt sogar, er sei mit ihm schneller als der fliegende Ōnoki. Weiterhin kann Gaara mit dem Sand einen Klon formen, der als Unterstützung im Kampf wirkt und anders als normale Bunshin nicht nach einem Treffer verschwindet. Eine außergewöhnliche Nutzung des Sandes ist das dritte Auge. Dieses ist mit Gaaras Sehnerv verbunden, was ihm erlaubt, auch normalerweise nicht einsehbare Winkel auszukundschaften. Wenn er sich komplett mit dem Sandschild umgibt, kann er trotzdem sehen, was außerhalb seines Schutzes geschieht und entsprechend handeln. Wie sich im Vierten Ninjaweltkrieg zeigt, besitzt Gaaras Sand auch sensorische Eigenschaften, die Gaara sofort benachrichtigen, sollte das Ziel mit dem Sand in Kontakt kommen.

Jinchūriki von Shukaku

Als Shukakus Jinchūriki hat Gaara die Möglichkeit, den Sandkürbis aufzulösen und als Rüstung zu verwenden. Dabei ist er in der Lage, sowohl einzelne Körperteile als auch seinen kompletten Körper mit Sand zu bedecken. Wenn er dies tut, ähnelt er einer Miniaturform des Ichibi und ist zudem der einzige Jinchūriki, der kein gewöhnliches Chakragewand hat. In dieser Form wächst Shukakus Einfluss auf Gaara deutlich und er wird mehr zu einer reinen Tötungsmaschine, die mit purer Gewalt versucht, ihre Gegner auszuschalten.

Sollte dies nicht gelinge, so zu sehen im Kampf gegen Naruto, setzt Gaara die ganze Kraft des Ichibi frei und verwandelt sich komplett in dieses. Anschließend kann er sich selbst einschlafen lassen, um Shukaku die Kontrolle übernehmen zu lassen. Währenddessen ist der schlafende Gaara auf Shukakus Stirn schutzlos gegnerischen Angriffen ausgesetzt.

Nach dem Zeitsprung hat Gaara weitaus mehr Kontrolle über Shukakus Kräfte und ist in der Lage, lange Zeit mit dessen Sandarmen zu kämpfen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Nachdem das Bijū extrahiert worden ist, sind die typischen Streifen im Sand nicht mehr zu sehen.

Ob Gaara in der Lage war, Shukakus Kekkei Genkai Jiton und seine versiegelnden Eigenschaften zu benutzen, ist nicht bekannt.

Fähigkeiten-Parameter

Gaaras Fähigkeiten-Parameter sieht wie folgt aus:

Begleitbuch Nin
(Ninjutsu)
Tai
(Taijutsu)
Gen
(Genjutsu)
Ken
(Intelligenz)
Riki
(Kraft)
Soku
(Geschwindigkeit)
Sei
(Chakra)
In
(Fingerzeichen)
Insgesamt
Schriften des Rin[1] 3.5 1 2.5 2.5 1 2 4 3.5 20
Schriften des Tō[2] 4.5 2 2.5 3.5 2 3 5 4 26.5
Schriften des Sha[4] 5 2 3.5 4 2.5 3 5 4 29

Kämpfe

Siehe hier: Liste der Kämpfe von Gaara

Trivia

Gaara als Kind
  • Das letzte Kanji von Gaaras Namen spielt vermutlich auf das Wort 阿修羅, あしゅら "Ashura" ausgesprochen an, ist also ein WP.png Ateji. Ashura sind mythologische Wesen des Buddhismus und des Hinduismus, siehe auch WP.png hier.
  • Im deutschen Manga und Anime wird Gaara fälschlicherweise "Gaara Sabakuno" genannt, was auf einer Fehlübersetzung seines Spitznamens basiert.
  • In den Leserfragen der Schriften des Sha antwortet Kishimoto auf die Frage, wieso Gaara noch seine Augenringe hätte und ob er noch Sand kontrollieren könne, dass diese beiden Aspekte immer bei Gaara bleiben werden, da sie seine Markenzeichen sind.[6]
  • Inspirationen für Gaaras neue Kleidung kommen aus dem Film WP.png Matrix, einem von Kishimotos Lieblingsfilmen. Daher ist auch Gaaras Outfit das Lieblingsoutfit der drei Geschwister.[7]
  • Gaara ist einer der beiden Jinchūriki, die auch den Titel des Kage tragen oder trugen. Der andere ist Yagura.
  • Gaara ist einer der vier Charaktere, die in jeder Leserumfrage einen Platz in der Top 10 belegten. In den ersten drei noch auf Platz 7, belegte er in der vierten Umfrage Platz 8 und in der fünften rutschte er auf Platz 10. Abermals auf Platz 7 war er dann in der sechsten Umfrage und in der siebten und aktuellsten konnte er Platz 4 erreichen.
  • Offenbar hat er das Chakra seines Vaters geerbt.[8]

Eigenschaften

Gaaras Eigenschaften werden in den Begleitbüchern wie folgt beschrieben:

Begleitbuch Charakter Lieblingsessen Mag nicht Lieblingskunst Möchte einmal kämpfen mit Lieblingswort/satz Hobby
Schriften des Rin Kalt, egoistisch Gegrillter Hühnermagen, gegrillte Rinderzunge WP.png Yōkan, WP.png Marron glacé en Sabaku Kyū Sasuke Uchiha Selbstliebe (自愛, "Jiai") /
Schriften des Tō Kalt, furchtlos " " / / " Kämpfen
Schriften des Sha " " " / Wenn es zum Schutz des Dorfes ist, jedem Zuneigung (慈愛, "Jiai")
Zukunft (未来, "Mirai")
Kakteen züchten

Zitate

  • Frieden in einer Illusion... das ist nur eine Täuschung. Erst wenn der Frieden in der realen Welt herrscht, hat er einen Sinn.zu Tobi, Naruto Manga 50: Kapitel 467



Einzelnachweise
  1. 1,0 1,1 1,2 Naruto: Die Schriften des Rin, Seite 50–55: Gaara
  2. 2,0 2,1 2,2 Naruto: Die Schriften des Tō, Seite 62–66: Gaara
  3. Naruto: Die Schriften des Shō, Seite 7: Gaara~Kankurō
  4. 4,0 4,1 4,2 Naruto: Die Schriften des Sha, Seite 60–63: Kazekage
  5. Naruto: Die Schriften des Jin, Seite 76–78: Kazekage Godaime
  6. Naruto: Die Schriften des Sha, Seite 351: Die Entstehung
  7. Uzumaki (Artbook)
  8. Naruto Manga 56: Kapitel 525: Mū behauptet, Rasa hätte das selbe Chakra wie einer der Gegner. Damit meint er Gaara.