Chūnin-AuswahlprüfungAus NarutopediaAn der Chūnin-Auswahlprüfung (中忍試験官, "Chūninshigenkan", oder auch 中忍選抜試験, "Chūninsenbatsushiken") nehmen Genin aus den verschiedenen Ninjadörfern teil, denen während der letzten Prüfung, die es in den vorherigen zu erreichen gilt, die Chance gegeben wird, den Rang eines Chūnins zu erhalten. Offiziell soll dabei die Freundschaft zwischen den sechs Dörfern und ihren jeweiligen Ländern weiter vertieft werden, inoffiziell allerdings wird die Prüfung als Ersatz für Kriege benutzt und dient somit dem Spannungsabbau. Die Prüfung findet dabei zwei Mal pro Jahr statt und wird eine Woche vor Beginn durch einen über dem Dorf kreisenden Adler angekündigt.[1] An der Prüfung teilnehmen dürfen nur Teams aus Genin, die bisher mindestens acht oder mehr Aufträge erledigt haben. Weiterhin muss der ihnen zugeteilte Jōnin das Team für fähig erklären, an der Prüfung teilnehmen zu können, erst dann wird ihnen ein zu unterschreibendes Formular ausgeteilt.[2] In dieser Periode nehmen der Statistik nach 30 Genin aus Sunagakure, 21 aus Amegakure, sechs aus Kusagakure, sechs aus Takigakure, 87 aus Konohagakure und drei aus Otogakure an der Prüfung teil, welche am 1. Juli beginnt. Somit sind es bei dieser Prüfung insgesamt 153 Genin.[3] Schriftliche PrüfungIn dem ersten, schriftlichen Teil der Chūnin-Auswahlprüfung bekommt jeder Kandidat ein Blatt mit neun Aufgaben. Die Zehnte wird erst mündlich am Schluss gestellt. Zur Bearbeitung haben die Genin eine Stunde Zeit. Alle Kandidaten haben außerdem von Beginn an zehn Punkte. Für jede unbeantwortete oder falsch beantwortete Frage bekommen die Kandidaten am Schluss einen Punkt abgezogen. Schließt ein Kandidat mit null Punkten ab, wird er mitsamt seines Teams disqualifiziert. Ist dies bei einem Team nicht der Fall, werden die Punkte des Teams am Ende zusammengezählt (maximal 30), wodurch bei der Prüfung die Leistung des ganzen Teams zählt.[4] Am Rand sitzen dabei viele Prüfer, die Schummler, zusammen mit ihrem ganzen Team, nach fünfmaligem Erwischen disqualifizieren, da jedes Erwischen einen Abzug von zwei Punkten zur Folge hat. Dies ist aber prinzipiell nur ein Trick, da es die wirkliche Aufgabe ist, möglichst professionell, also ohne erwischt zu werden, abzuschreiben, da die Aufgaben auf dem Blatt eigentlich ohnehin viel zu schwer für Genin sind und deswegen nur per Schummeln beantwortet werden können. Dafür werden zwischen den Prüflingen insgesamt zwei als Genin getarnte Chūnin platziert, die die Lösungen der Aufgaben bereits kennen. Der Prüfer dieses Teils der Chūnin-Auswahlprüfung ist Ibiki Morino, der den überbleibenden Kandidaten am Ende der Prüfung auch die zehnte Aufgabe stellt. Aber bevor er dies tut, stellt Ibiki für die letzte Frage noch seine eigenen Regeln auf: Wer die letzte Frage nicht beantworten möchte, bekommt null Punkte und fällt zusammen mit seinem Team durch, egal wieviele Punkte er bereits vorher gesammelt hat. Wer jedoch weitermacht und die zehnte Frage falsch beantwortet, wird für immer von der Chūnin-Auswahlprüfung ausgeschlossen.[5] Doch auch dieser Teil der Prüfung ist nur ein Test, da alle Kandidaten, die nicht aufgeben, automatisch bestehen, da sie bei der Prüfung nicht erwischt wurden und bei der letzten Frage nicht nur an sich, sondern an das gesamte Team gedacht haben, das mit durchgefallen wäre. Diese Regeln der letzten Frage variieren jedoch von Test zu Test, sind aber immer nur eine Farce des Prüfers. Wald des Schreckens
Im zweiten Teil der Chūnin-Auswahlprüfung, dem die Kandidaten erst schriftlich zustimmen müssen, da es ab hier zu Todesfällen kommen kann, beginnen die Teams mit einer Schriftrolle. Es ist entweder die Erd- oder die Himmels-Schriftrolle.[6] Das Ziel dieser Prüfung ist es, im sogenannten Wald des Todes die jeweils andere Schriftrolle zu bekommen und dann den Turm in der Mitte dieses Waldes zu erreichen, womit mindestens die Hälfte aller Teams durchfallen wird. Prüferin dieses zweiten Teils ist Anko Mitarashi. Die Teams müssen sich die jeweils andere Schriftrolle also erkämpfen, wozu sie fünf Tage Zeit haben. Sie wissen allerdings nicht, welche Schriftrolle die Feinde besitzen, denn sie können dies erst nach einem erfolgreichen Kampf anhand der Farbe der Schriftrolle erkennen. Das Öffnen der Schriftrolle während der Prüfung ist verboten und endet darin, dass die Öffner bis zum Ende der Prüfung durch einen Bann betäubt werden. So wird die Geheimniswahrung jedes einzelnen Genin getestet, was sie allerdings nicht wissen. Stirbt ein Mitglied eines Teams oder wird so schwer verwundet, dass es kampfunfähig ist, scheidet automatisch das ganze Team aus. Hat es ein Team bis zum Turm geschafft, muss es beide Schriftrollen gleichzeitig öffnen. Durch das Öffnen wird ein ihnen zugeteilter Chūnin beschworen, der das Team empfängt und ihnen zum Bestehen der zweiten Prüfung gratuliert.[7] TurnierSollten diese Prüfung zuviele Teams erfolgreich abgeschlossen haben, werden, bevor die eigentliche dritte Runde der Chūnin-Auswahlprüfung, die Endrunde, beginnt, noch Ausscheidungskämpfe veranstaltet, um die Anzahl der Teilnehmer zu verringern und die Endrunde somit zeitlich zu begrenzen. Per Zufallsgenerator werden dafür die Kämpfe der Teilnehmer bestimmt, der jeweilige Sieger zieht in die Endrunde ein. Die Genin, die noch nicht gekämpft haben, oder bereits fertig sind, können sich die Kämpfe auf zwei angehobene Stiegen am Rand der Arena zusammen mit ihren jeweiligen Teamleitern ansehen. Bei einem Unentschieden gibt es keinen weiteren Kampf. In diesem Fall verlieren beide Genin. Prüfer der Ausscheidungskämpfe ist Hayate Gekkō. Einen Monat nach der zweiten Prüfung und den Ausscheidungskämpfen findet der eigentliche dritte Teil der Chūnin-Auswahlprüfung statt, die Endrunde.[8] Diese besteht abermals aus Einzelkämpfen, welche schon im Vorfeld festgelegt wurden. Der Turnierbaum ist schon nach den Ausscheidungskämpfen bekannt, kann aber im Nachhinein noch geändert werden. Die Endrunde ist der wichtigste Teil der Chūnin-Auswahlprüfung, da sich hier nun entscheidet, welcher Genin das Chūnin-Niveau erreicht. Diese Runde findet in der Chūnin Arena statt. Zur Endrunde werden neben dem Hokage und dem Kazekage auch die Oberhäupter der jeweiligen Ninjadörfer und Länder eingeladen. Diese können sich während den Kämpfen ein Bild von den Genin machen und daraufhin erstens besser entscheiden, an welche Dörfer sie in Zukunft ihre Aufträge richten werden und zweitens fungieren sie dabei als Prüfer, die später gemeinsam entscheiden, welcher Genin aufsteigt. So wird nicht derjenige zum Chūnin, der die Endrunde gewinnt, sondern diejenigen, die in den Kämpfen durch taktische Raffinesse und Stärke auffallen. Ein Weiterkommen im Turnierbaum ist deswegen allenfalls eine weitere Chance, sich zu beweisen. Wer nicht rechtzeitig zu seinem Kampf erscheint, wird disqualifiziert. Während des Kampfes gibt es keine Regeln, so kann zum Beispiel auch gewonnen werden, wenn der Gegner getötet wird. Dieser Kampf auf Leben und Tod ist deshalb notwendig, weil die Genin daraufhin im Kampf alles geben werden, um zu gewinnen und sie somit die volle Stärke ihres jeweiligen Ninjadorfes repräsentieren. Prüfer der Endrunde ist Genma Shiranui. Turnierkämpfe
Trivia
Einzelnachweise
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